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Regierung erwartet im April mehr Impfdosen als im ganzen bisherigen Jahr!

Gute Nachricht

Regierung erwartet im April mehr Impfdosen als im ganzen bisherigen Jahr!

Endlich mal eine gute Nachricht rund um die Impfstrategie in Deutschland: Laut Informationen der Bild erwartet das Bundesgesundheitsministerium im April deutlich mehr Impfdosen als in den letzten Monaten. Die Hersteller Biontech, Moderna und AstraZeneca sollen nach Ostern wöchentlich bis zu 5,5 Millionen Dosen ihrer Stoffe liefern.

Insgesamt werden im April rund 15,3 Millionen Impfdosen erwartet. Zum Vergleich: Seit Impfbeginn wurden bisher nur rund 11 Millionen Impfdosen verabreicht. Klappen die Lieferungen wie geplant, würde das also eine deutliche Steigerung des Impftempos in Deutschland bedeuten. Aktuell liefert Biontech etwa eine Million Impfdosen pro Woche, in Zukunft sollen es rund 2,5 Millionen sein. Bei AstraZeneca sollen sich die gelieferten Dosen innerhalb des Aprils sogar vervierfachen. Während zwischen dem 5. und dem 10. April nicht mal 500.000 Dosen geliefert werden, dürften es zwischen dem 26. und dem 30. April schon über zwei Millionen sein.

Noch kein erhöhtes Impftempo über Ostern

Die Impfzentren sollen laut den aktuellen Beschlüssen zwar nicht von den Ruhetagen über Ostern betroffen sein. Das Gesundheitsministerium in Thüringen etwa kündigte bereits an, auch an den Feiertagen zu impfen. Deutlich angehoben werden dürfte das Impftempo allerdings trotzdem erst nach dem 5. April. Dann sollen nicht nur mehr Impfdosen zur Verfügung stehen, sondern diese auch an die Hausarztpraxen verteilt werden. Impfungen bei Hausärzt*innen dürften ebenfalls zu einem schnelleren Impftempo führen, da die Logistik hier wesentlich weniger komplex ist.

Wird die Impfreihenfolge bald aufgehoben?

Die Impfreihenfolge soll vorerst beibehalten werden. Allerdings wird etwa in Berlin schon darüber diskutiert, diese für den Impfstoff von AstraZeneca aufzuheben. „Das Hin und Her um das AstraZeneca-Präparat hat der deutschen Impfkampagne und dem Image der Impfungen massiv geschadet“, sagte der Berliner FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja gegenüber dem Tagesspiegel, „noch ist der Schaden nicht unumkehrbar, denn viele Menschen wollen sich ja impfen lassen. Es kann nicht sein, dass AstraZeneca wie Blei in den Regalen liegt, während andere dringend auf eine Impfung warten. Die FDP ist im Berliner Senat allerdings in der Opposition und kann somit keine Regierungsentscheidungen treffen.

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