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Ausgeglichen?

Stress - So wirst Du ihn los

Stress - So wirst Du ihn los

Du kommst nach einem anstrengenden Tag endlich nach Hause und sehnst Dich einfach nur noch nach Deiner Couch. Doch es steht noch soviel auf Deiner To-Do-Liste, dass Du gar nicht mehr weißt, wo Du anfangen sollst? Ständige Anspannung und Stress können sich auf lange Sicht auch auf der Waage bemerkbar machen. Damit Stress nicht zu einer Fettfalle wird, solltest Du auf Deine Körpersignale hören und sie richtig deuten. Wir klären Dich über mögliche Stresssymptome auf und zeigen Dir Strategien, um Stress zu vermeiden.

Morgens klingelt der Wecker und schon hast Du es eilig: Zum frühstücken bleibt Dir keine Zeit – auf dem Weg zur Arbeit muss ein heißer Kaffee unterwegs genügen. Kaum auf der Arbeit angekommen, türmen sich die Unterlagen bereits auf Deinem Schreibtisch und der Chef blüht im Befehle erteilen wieder richtig auf. Überhaupt ist der ganze Lärmpegel enorm hoch und Du weißt schon jetzt: Von Deinem Schreibtischstuhl wirst Du Dich in den nächsten Stunden nicht wegbewegen. Der Stress ist bereits vorprogrammiert, dabei hat der Tag gerade erst angefangen. Der Bewegungsmangel ist dabei leider nur die eine Seite der Medaille. Mindestens genauso schlimm ist es, dass man durch Stress und Zeitmangel oft wichtige Mahlzeiten auslässt und dafür eher zu ungesunden Fertigprodukten greift. Die kalorienreiche Schnellkost kann schnell in der Mikrowelle aufgewärmt werden und Snacks aus der Tüte überbrücken kleine Tiefs während des Tages. Doch das böse Erwachen lässt nicht lange auf sich warten: Stress und die damit einhergehende falsche Ernährung bleiben für gewöhnlich nicht ungesühnt und können sich in Fettpölsterchen und einem erhöhten Blutfettspiegel bemerkbar machen. Jeder kennt das: An manchen Tagen hat der Tag einfach gefühlt zu wenig Stunden. Doch wann kann man wirklich von Stress sprechen? Dies sind die stärksten Symptome:

Stress im Büro
Stress bringt viele zum Haare raufen

Der Stress hindert Dich am schlafen

Du bist schon seit einiger Zeit unkonzentriert und antriebslos? Du fühlst Dich zwischendurch niedergeschlagen und kriegst nachts kein Auge zu? Dafür wacht tagsüber der Sandmann ständig an Deiner Seite und Du könntest auf der Stelle einschlafen? Stress hat seinen Preis: Du kannst Deinen Akku nicht mehr aus eigener Kraft aufladen. Nach einiger Zeit kommen auch noch Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Gereiztheit hinzu und Du verbringst die restliche noch verbliebene Zeit damit, zu leiden.

Durch den Stress wirst Du vergesslich

Gerade wolltest Du noch etwas erledigen und warst auch schon wieder in Eile und plötzlich hast Du es einfach vergessen. Das ist auch nicht das erste Mal, wenn Du es Dir genau überlegst. Bei dauerhaftem Stress ist der Körper damit beschäftigt, hauptsächlich alles Nötige zu erledigen – auf Nebensächlichkeiten verschwendet das Gehirn hingegen keine Gedächtnisleistung. Du fängst an, mit Tunnelblick an die Dinge heranzugehen, da das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr einwandfrei arbeitet. Dadurch machst Du Fehler und der Stress nimmt weiter zu. Ein Teufelskreis beginnt.

Durch Stress verlierst Du den Spaß am Leben

Du hast mit Deinen Freunden schon seit Wochen nichts mehr unternommen – Du hast einfach keine Zeit für Sport und Vergnügungen! Die letzten Treffen hast Du nur noch als Stress und Belastung empfunden und dabei ständig auf die Uhr geblickt? Auch im Bett herrscht Flaute, denn auch auf Sex hast Du schon lange keine Lust mehr? Zeit, dass sich etwas ändert!

Stress als Dickmacher

Egal, ob in der Schule oder Uni, ob auf der Arbeit oder im Privatleben – Stress kann das Risiko erhöhen, dass Du dick wirst. Druck und Anspannung führen dazu, dass Du Mahlzeiten auslässt. Anstatt zu gesunder Kost greift man in der Zeitnot nämlich schnell zu kalorienreichen Fertigprodukten. Durch die andauernde Anspannung und den Druck schüttet der Körper zudem vermehrt Stresshormone aus, die eine Stoffwechselveränderung bewirken. Dazu gehören sogenannte Katecholamine wie Adrenalin und Dopamin, die bei kurzzeitigem Stress ausgeschüttet werden, und sogenannte Glukokortikoide wie z.B. Cortisol, die bei Langzeitstress aktiv werden. Der Körper bereitet sich durch sie nämlich auf physische und geistige Belastungssituationen vor. Sie verstärken die Lust auf Zucker und Fett und lassen schnell Fettpölsterchen wachsen. Wenn Du dauerhaft unter Stress stehst, produziert der Körper immer mehr von diesen Hormonen. Und der Lust nach süßem und deftigem Essen über einen langen Zeitraum zu widerstehen, ist sehr schwierig. Zu leicht gibt man den Versuchungen nach und macht sie sich selbst noch als eine Art Belohnung für die viele Arbeit schmackhaft. Hinzu kommen noch ausgelassene Mahlzeiten, die dann – wenn endlich ein bisschen Zeit da ist – womöglich doppelt und in Form von Fast Food eingenommen werden. Bei schnell herunter geschlungenem Essen tritt das Sättigungsgefühl erst spät ein und schon hast Du mehr gegessen, als eigentlich nötig gewesen wäre. All diese Ernährungsfehler kann man vermeiden, indem man den Stress umgeht.

Dem Stress entgegenwirken

Mit einigen Tricks muss es erst gar nicht soweit kommen, dass der Stress die Zahl auf Deiner Waage nach oben treibt. Halte Dich an einige Grundsätze und Du kannst Deine Lebensqualität auf Dauer verbessern!

Feste Essenszeiten helfen gegen Stress

Dein Körper braucht regelmäßig einen Energienachschub, daher solltest Du zu festen Zeiten Deine Mahlzeiten planen. Auch auf der Arbeit solltest Du in Ruhe essen und am besten auf gesunde Kost achten. Ein Mittagessen, das aus viel Eiweiß und Kohlenhydraten besteht (z.B. Lachsfilet und dazu ein Ragout aus Tomate und Zuccini) und zum Nachtisch ein leichter Snack (z.B. Naturjoghurt mit frischem Obst) liefern Dir die nötige Power für den Tag. Nutze dafür Deine Pause – dann hast Du Ruhe und Abstand, um Dein Essen zu genießen.

Durchpowern gegen Stress

Die Hormone, die Du bei Stress produzierst, signalisieren dem Körper eigentlich, dass Du zum Kampf bereit bist. Eigentlich gar nicht mal schlecht, wenn Du ihre Wirkung gekonnt nutzt. Um nicht in die Figurenfalle zu geraten, gibt es nur einen Weg: Bewegung! Anstatt die Mittagspause auf der Parkbank zu verbringen, solltest Du lieber einen Spaziergang einlegen, um die überschüssige Energie abzutrainieren. Zudem solltest Du morgens oder abends eine Sporteinheit einlegen, in der Du z.B. joggst, Aerobic machst oder Dich auf das Laufband schwingst. So verbrennst Du Kalorien und läufst dem Stress einfach mal davon!

Langsam essen, sich dabei Zeit lassen und auf gesunde Mahlzeiten zurückgreifen sind die besten Methoden, um durch Stress verursachte Pfunde purzeln zu lassen. Am besten ist es natürlich, erst gar keinen Stress aufkommen zu lassen – leider lässt sich das aber nicht immer in die Tat umsetzen. Pausen zum „Abreagieren“ und zur Senkung der Stresshormone sind daher besonders wichtig.

Bildquelle: Wavebreak Media/Thinkstock

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