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Wie oft müssen wir in Zukunft boostern? Biontech-Chef stellt Prognose auf

Wie bei der Grippe

Wie oft müssen wir in Zukunft boostern? Biontech-Chef stellt Prognose auf

Biontech-Chef Uğur Şahin war zunächst optimistisch, dass der von seinem Unternehmen entwickelte Corona-Impfstoff lange Zeit vor einer Infektion schützt. Doch dann kam die Delta-Variante, die wesentlich resistenter gegen Antikörper zu sein scheint. Mittlerweile ist klar: Zwei Impfungen reichen nicht aus, der Impfschutz lässt nach. Nach einem halben Jahr sollte geboostert werden. Doch wie sieht es nach der dritten Impfung aus? Uğur Şahin hat eine Vermutung.

Laut dem Biontech-Chef könnte eine Impfauffrischung zukünftig etwa einmal im Jahr nötig werden, ähnlich wie bei der Grippe. Gegenüber der „Bild am Sonntag“ erklärte Şahin, dass man davon ausgehe, dass der Schutz nach der dritten Impfung länger anhalte als der nach der Doppelimpfung. „Aus verschiedencoroen Studien, unter anderem aus Israel und aus unserer eigenen klinischen Studie, wissen wir: Die Auffrischungsimpfung stellt nicht nur den kompletten Schutz her, sondern die Immunantwort kann danach noch höher sein“, erklärte er.

Weitere Virusvarianten könnten den Impfrhythmus beeinflussen

Der Forscher betont jedoch auch, dass man aktuell noch keine genauen Aussagen dazu treffen könne, wann genau eine vierte Impfung notwendig werde und in welchem Rhythmus Impfungen zukünftig erfolgen sollten. „Das hängt auch davon ab, ob es zu weiteren Virusvarianten kommt. Wir arbeiten daran, schnell auf Escape-Varianten, die dem Immunschutz entgehen, reagieren zu können und weiterhin die Produktionsmenge zu erhöhen. Derzeit machen uns neue Virusvarianten keine Sorgen und wir können mit unserem Impfstoff boostern, um wieder auf 95 Prozent Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung zu kommen“, so Şahin.

Neben der Impfung sind auch 2G- und 3G-Regeln wichtig, um die vierte Welle zu brechen. Doch was bedeuten sie genau?

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Wie lange schützt die doppelte Impfung?

Şahin betonte zudem noch einmal die Wichtigkeit einer Booster-Impfung. Kürzlich veröffentlichte das Unternehmen eine Studie zur Wirksamkeit der dritten Impfung. Daraus ging hervor, dass der Schutz vor einer Infektion nach etwa vier Monaten beginnt abzunehmen und nach dem sechsten Monat deutlich sinkt. Der Schutz vor einem schweren Verlauf bestehe jedoch weiter. Selbst nach neun Monaten war er noch sehr hoch. Die Booster-Impfung hebt ihn jedoch deutlich an, der Schutz vor einer schweren Erkrankung liege dann bei 97 Prozent. „Ein Booster schützt zum einen den Geimpften sehr gut vor Erkrankung, er hilft aber auch, weitere Ansteckungsketten zu unterbrechen und verringert die Wahrscheinlichkeit für neue problematische Virusvarianten. Das könnte uns über den anstehenden schwierigen Winter helfen.

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