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Zungen­diagnostik: Was deine Zunge über deine Gesundheit verrät

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Zungen­diagnostik: Was deine Zunge über deine Gesundheit verrät

Die Zunge kann viel über die Gesundheit eines Menschen sagen. Zungenbeläge können auf verschiedene Krankheiten hinweisen, da sind westliche und chinesische Medizin sich einig. Doch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) spielt die Zungendiagnostik eine deutlich wichtigere Rolle beim Erkennen von Krankheiten. Jeder Körperregion wird ein bestimmter Bereich der Zunge zugewiesen. Wir verraten dir alles darüber, wie die Zungendiagnostik in der TCM funktioniert und wie genau sie laut neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist.

Zungendiagnostik in der Traditionellen Chinesischem Medizin (TCM)

Die Traditionelle chinesische Medizin wird schon seit über 2000 Jahren praktiziert. Viele ihrer Therapien sind mittlerweile auch in den Westen übergeschwappt. So verdanken wir ihr etwa die Akupunktur oder Vitalpilze. Zur Diagnose von Krankheiten ist die Zunge in der TCM ein wichtiges Organ. Sie spiegelt laut der Lehre den Zustand der Lebensenergie Qi sowie des Blutes und der Organe wider. Die Zunge kann demnach in verschiedene Zonen unterteilt werden, die jeweils unterschiedliche Organe repräsentieren. Der Gesundheitszustand wird dann anhand von Merkmalen wie dem Zungenbelag und der Konsistenz bestimmt.

In Deutschland wird die Zungendiagnostik vor allem von Heilpraktiker*innen und Naturmediziner*innen genutzt. Vor der Diagnose sollte nicht gegessen oder getrunken werden und auch die Zähne sollten nicht direkt zuvor geputzt werden. Der Therapeut oder die Therapeutin schaut sich dann die locker rausgestreckte Zunge an und schließt vom Zustand der jeweiligen Zonen auf eventuelle Erkrankungen oder Störungen der Energie.

Die Bereiche der Zunge in der TCM

Zur Diagnose wird die Zunge in der TCM in drei Zonen unterteilt, in denen sich der Gesundheitszustand verschiedener Organe ablesen lässt.

  • Vorderes Drittel: Mittig: Herz, Außen: Lunge
  • Mittleres Drittel: Mitte: Magen und Bauchspeicheldrüse, Rechts Außen: Leber, Links Außen: Milz
  • Hinteres Drittel: Mitte: Darm und Blase, Außen: Nieren

Während die Zonen auf spezifische Bereiche des Körpers hinweisen, kann der insgesamte Zustand der Zunge auch auf das Qi, also die Lebensenergie und allgemeine gesundheitliche Probleme schließen lassen.

Diese Veränderungen der Zunge geben Auskunft über die Gesundheit

An der Zunge lassen sich verschiedene Veränderungen, sei es an der Farbe, der Form oder dem Belag, feststellen, die Praktikern der traditionellen chinesischen Medizin Aufschluss über die Gesundheit eines Menschen geben sollen. Eine gesunde Zunge ist demnach weich und zart, frei und locker bewegbar, hellrot, mäßig feucht und mit einem dünnen, weißen Belag bedeckt. An folgenden Veränderungen sollen sich hingegen Krankheiten erkennen lassen:

Farbe

Die Farbe der Zunge kann sich recht schnell verändern und somit auch Aufschluss über Therapieverläufe geben. Häufig werden Zungen blass oder erscheinen rötlicher als üblich. In Kombination mit weiteren Veränderungen, wie etwa einer Schwellung, lässt das für TCM-Therapeuten auf bestimmte Krankheiten schließen.

Form

Die Form der Zunge kann sich sowohl kurzfristig durch Schwellungen oder Risse als auch langfristig in ihrer Größe verändern. Zudem kann auch die Struktur körniger oder stacheliger werden. Auch Zahnabdrücke auf der Zunge werden beachtet. Grundlegende Veränderungen der Zunge können einen Eindruck über die allgemeine Gesundheit zulassen. Meist werden die Veränderungen der Form allerdings in Kombination mit weiteren Veränderungen betrachtet.

Zungenbelag

Der Zungenbelag kann sich sowohl in seiner Farbe als auch in seiner Beschaffenheit verändern. Häufig erscheint er etwa sehr trocken oder sehr feucht und verfärbt sich zum Beispiel grünlich oder gelblich. Auch hier ist das Zusammenspiel mit anderen Veränderungen wichtig.

Zustand der Zunge

Therapeut*innen betrachten auch, wie sich die Zunge während des Herausstreckens verhält, ist sie unruhig und zittert, wirkt sie sehr starr oder kraftlos? Auch diese Kriterien werden bei der Zungendiagnostik beachtet.

Eine blasse, leicht bläuliche und geschwollene Zunge mit einem eher feuchten Belag soll Beispielsweise auf Rücken- oder Regelschmerzen schließen lassen. Eine blasse, geschwollene Zunge mit roten Punkten an der Spitze hingegen auf eine erhöhte Infektanfälligkeit, Schlafmangel und Müdigkeit.

Zungendiagnostik in der Schulmedizin und Wissenschaft

Viele Bereiche der Zungendiagnostik sind bisher wissenschaftlich nicht belegt. Allerdings wird auch in der Schulmedizin die Zunge zur Diagnose genutzt. Denn dafür, dass sie Symptome einiger Krankheiten anzeigt, gibt es mittlerweile zahlreiche Belege. So ist die Zunge von Menschen mit einer Herzinsuffienz einer Studie zufolge meist deutlich rötlicher als üblich und weist einen gelblichen Belag auf. Grund dafür sind bakterielle Veränderungen im Mundraum. Auch andere gesundheitliche Probleme, wie ein Flüssigkeits- oder Sauerstoffmangel, Infektionen oder chronische Lebererkrankungen können sich auf der Zunge zeigen. In der Schulmedizin dient diese alleine jedoch nie als Diagnosekriterium. Gibt es Auffälligkeiten und weitere Symptome kann das jedoch die Grundlage für weiterführende Untersuchungen sein.

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