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Nachhaltig einkaufen

Indoor-Farming? Das steckt hinter den neuen Glaskästen bei Aldi

Indoor-Farming? Das steckt hinter den neuen Glaskästen bei Aldi

In Düsseldorf und Frankfurt dürften Aldi-Kunden demnächst eine interessante Neuerung entdecken. Die grün bepflanzten Glaskästen, die der Konzern hier ab Ende Mai aufstellt, dienen nicht etwa zur Dekoration, sondern liefern von nun an frische Kräuter. Indoor-Farming heißt das Konzept dahinter. Welche Vorteile das hat und wann wir deutschlandweit damit rechnen können, erfährst du hier.

Die Lieferketten großer Supermärkte sind oft ziemlich lang und kompliziert. Bis ein Produkt vom Hersteller im Regal landet, durchläuft es meist mehrere Verteilzentren. Besonders nachhaltig ist das nicht. Schließlich werden hier viel CO², Strom und Wasser verbraucht. Bei frischen Produkten wie Obst, Gemüse oder eben Kräutern lässt sich die Lieferkette stark verkürzen, wenn man auf regionale und saisonale Produkte setzt. Ganz besonders kurz ist sie, wenn die Lebensmittel direkt in der Filiale angebaut werden. Und genau das passiert in den neuen Indoor-Farming-Kästen bei Aldi Süd.

90 Prozent weniger Transportwege

Für die neue Technologie arbeitet die Supermarkt-Kette mit dem Start-up Infarm zusammen. Das Berliner Unternehmen ist auf Indoor-Farming spezialisiert. Durch den Anbau von Kräutern wie Minze, Basilikum oder Koriander direkt in den Discountern oder in nahegelegenen Infarm Growing Centern sollen die Transportwege um 90 Prozent und der Wasserverbrauch sogar um 95 Prozent reduziert werden. Die Farming-Kästen brachen nur wenig Platz und Temperatur, Licht und Bewässerung können genau auf den Bedarf der angebauten Kräuter abgestimmt werden.

300 Infarm Growing Center bis Herbst geplant

Aktuell gibt es die Kästen nur fünf Aldi Süd Filialen in den Regionen Düsseldorf und Frankfurt. Bis Ende des Jahres sollen sie in sieben weiteren Filialen aufgestellt werden. Daneben plant Aldi Süd allerdings 300 sogenannten Infarm Growing Center. Hier werden die Kräuter nicht direkt in der Filiale angebaut, dafür aber in denselben Farmingkästen in unmittelbarer Nähe. So müssen die Kunden auch hier nicht auf frisch angebaute Kräuter verzichten.

Aktuell hat nur Aldi Süd eine Zusammenarbeit mit Infarm angekündigt. Ob Aldi Nord nachziehen wird, ist daher unklar. Einigen Kunden dürften die Glaskästen mit Kräutern allerdings bereits aus dem Edeka ihres Vertrauens bekannt sein. Denn die Supermarktkette setzt in einigen Filialen schon seit letztem Jahr auf Indoor-Farming. Auch sie arbeitet dafür mit Infarm zusammen.

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