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Backofen reinigen - so geht's mit einfachen Hausmitteln

Backofen reinigen - so geht's mit einfachen Hausmitteln

Wir machen darin Pizza, Aufläufe und die tollsten Kuchen, aber es zu säubern ist oft eine Qual: das Backrohr. Wir zeigen dir ein paar tolle Hausmittel, wie du deinen Backofen reinigen kannst, ganz ohne aggressive Putzmittel aus dem Supermarkt.

Wie oft sollte der Backofen gereinigt werden?

Es ist verrückt: Die Arbeitsflächen in der Küche werden wöchentlich, wenn nicht sogar täglich abgewischt. Krümel auf dem Tisch entfernen wir ebenfalls sofort. Aber der Backofen, wenn die Lasagnesoße mal wieder überläuft, wird oft vergessen. Auch der heruntergelaufene Käse wird oft ignoriert, bis er beim nächsten Mal am Boden verbrennt und ein Rauchgeruch die Küche erfüllt.

Du musst deinen Backofen deshalb natürlich nicht täglich komplett reinigen. Sobald beim Backen allerdings etwas daneben läuft, ist es ratsam, direkt zum Lappen zu greifen. Frische Flecken aller Art lassen sich so am besten entfernen, eingebrannte Speisereste herauszukratzen ist eher eine Qual.

4 top Hausmittel, um den Backofen zu reinigen

Bevor du zu chemischen Reinigern aus Drogerie und Supermarkt greifst, solltest du diese Hausmittel ausprobieren. Bestimmt hast du sie alle bereits im Schrank stehen und kannst direkt loslegen.

#1 Backofen reinigen mit Salz

Salz ist nicht nur ein tolles Gewürz, mit dem viele Speisen aromatischer werden, sondern auch ein super Hilfsmittel beim Putzen. Die körnige Struktur von Salz eignet sich vor allem für die große Bodenfläche des Backofens. Wenn dort mal wieder etwas hingetropft ist, kann eine ordentliche Prise Salz bei der Reinigung helfen.

So geht’s:

  1. Der Käse ist über den Rand gelaufen und liegt nun angebrannt auf dem Boden vom Backofen? Kein Problem, befeuchte den Backofen ein wenig mit Wasser und streue großzügig Salz auf die verschmutzen Stellen.
  2. Schalte den Backofen ein und lass ihn einige Minuten auf 50 Grad backen, bis das Salz braun wird. Die dafür benötigte Zeit kann je nach Modell und der Menge des Salzes variieren, wirf am besten immer mal einen Blick durch das Ofenfenster.
  3. Nach dem Auskühlen lässt sich das Salz mit den Schmutzresten einfach auskehren. Wische mit einem feuchten Lappen darüber und schon erstrahlt der Backofen in neuem Glanz.

Übrigens: Mit Salz lässt sich auch Eingebranntes auf einem Backbleck oder in Kuchenformen und Tortenringen super entfernen. Einfach die Prozedur genauso wiederholen und ganz leicht alle Speisereste lösen.

#2 Backofen reinigen mit Backpulver

Das Backpulver ist ein echter Allrounder in der Küche! Du kannst damit nicht nur tollen Kuchen backen, sondern auch viele Haushaltsgeräte wie die Spülmaschine und den Backofen reinigen. Es ist kinderleicht in der Anwendung und bringt schon nach kurzer Zeit tolle Ergebnisse.

So geht’s:

  1. Mische in einer kleinen Schale eine Tüte Backpulver mit 3 EL Wasser an. Gieße das Gemisch über die eingetrockneten Stellen und lass es 30 Minuten einwirken. Dabei kann es leicht schäumen.
  2. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde ist das Backpulver getrocknet und du kannst es auskehren. Letzte Reste kannst du mit einem feuchten Tuch leicht entfernen.

#3 Backofen reinigen mit Zitrone

Zitronen schmecken herrlich in frischen Getränken und leckeren Kuchen. Aber auch zum Reinigen lässt sich die Zitrusfrucht verwenden.

So geht's:

  1. Fülle etwas Zitronensaft und Wasser in eine ofenfeste Form und schalte den Backofen für eine Stunde bei circa 125 Grad an.
  2. Die Dämpfe der Zitrone weichen angetrocknete Essensreste auf, sodass du sie danach mit einem Tuch leicht entfernen kannst. Außerdem vertreibt Zitrone unangenehme Gerüche aus dem Backofen.

Der Zitronen-Trick klappt auch wunderbar in der Mikrowelle. Dort musst du das Gemisch nur wenige Minuten wirken lassen.

#4 Backofen reinigen mit Essig

Lecker im Salat und auch ein echter Alleskönner beim Putzen: Essig! Keine Angst vor dem strengen Geruch, der verfliegt nach dem Putzen schnell.

So geht's:

  1. Mische in einer Schale etwas Essig mit ein paar Tropfen Spülmittel und gib die Flüssigkeit auf die hartnäckigen Flecken im Backofen. Mit einem feuchten Schwamm muss alles eingearbeitet werden, bis es richtig schäumt.
  2. Nach einigen Minuten Einwirkzeit kannst du alles mit einem feuchten Tuch auswischen. Wie lange das Einweichen dauert, hängt von der verkrusteten Stelle ab. Wir empfehlen dir mindestens 15 Minuten.

Welche Putzutensilien zum Reinigen des Backofens verwenden?

Anstatt Stahlwolle und Co. eignen sich ein weicher Abwaschlappen und für hartnäckige Verschmutzungen eine Zahnbürste. Die vielen kleinen Borsten entfernen harte Rückstände, aber zerkratzen die Überfläche nicht. Für große Flächen ist außerdem ein Mikrofasertuch* praktisch.

Besonders toll: Mikrofasertücher werden in der Waschmaschine (meist) komplett sauber und können immer wiederverwendet werden.

Was eignet sich nicht zum Backofen reinigen?

Nicht jedes Putzutensil eignet sich gleichermaßen für jede Oberfläche. Viele alte Backöfen haben eine emaillierte Beschichtung, die anfällig für harte und raue Materialien ist. Das gilt nicht nur für die silbergrauen Topfreiniger aus Edelstahl, sondern auch die raue Oberfläche der Putzschwämme. Aggressive Chemiebomben wie Scheuermilch können ebenfalls Schäden an der Oberfläche verursachen. Ein neuer Backofen mit fester Beschichtung hält das etwas besser aus, jedoch kann die Beschichtung auf Dauer trotzdem darunter leiden.

Ein oft genanntes Hausmittel ist auch Rasierschaum, da er sich aufgrund seiner Konsistenz um den Schmutz legt und ihn leicht auflöst. Das funktioniert gut, jedoch würden wir von der Verwendung eher abraten, da dessen Inhaltsstoffe nicht zum Verzehr geeignet sind. Hast du deinen Backofen bereits damit eingesprüht und nach dem Abwaschen immer noch den stechenden Geruch in der Nase, kann es helfen, den Ofen für 15 Minuten zu erhitzen. Danach sollte der Geruch verflogen sein.

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Bildquelle:

iStock/lolostock/Jevtic/svehlik

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