Frau beim Sport

Laut Psychologin

Mit nur einem Wort kannst du dich richtig motivieren

Susanne Falleram 24.01.2019

Eigentlich willst du mehr Sport machen. Und gesünder essen. Und überhaupt: Viel motivierter in den Tag starten! Doch irgendwie klappt es einfach nicht und statt zu handeln, prokrastinierst du vor dich hin. Um der ewigen Faulheit zu entkommen, kannst du jedoch noch einen ganz einfachen Versuch starten – und dein Gehirn mit einem ganz bestimmten Wort austricksen.

Laut der Harvard-Psychologin Ellen Langer soll es nämlich schon genügen, wenn du eine Kleinigkeit an deiner Denkweise änderst: Du musst für dein Vorhaben eine Begründung parat haben, denn diese treibt uns an, etwas zu tun. Und die findest du am besten, wenn du dich bei jedem Vorhaben fragst: „Warum?”

Let's do this

Stehen bei dir also unliebsame Aufgaben an, dann versuch doch mal, dich mit einer Begründung zu motivieren. Warum machst du heute Sport? Weil du es dann morgen nicht mehr machen musst, sondern einen Tag Pause einlegen kannst. Warum machst dieses Wochenende deine Steuererklärung? Weil du sie dann nicht mehr an einem warmen Samstag oder Sonntag machen musst, wenn du viel lieber etwas draußen unternehmen würdest.

Du verstehst das Prinzip. Wenn wir einen Sinn hinter einer Handlung sehen, dann sind wir viel eher dazu bereit, sie auch zu machen. So kannst du deinen Kopf und vor allem deinen inneren Schweinehund ganz gut austricksen. Probier es aus!

You ready Rihanna

Das Kopierer-Experiment

Vielleicht noch ein interessanter Fakt zum Schluss: Deine „Warum?”-Begründung muss nicht mal super schlüssig sein. Dieses interessante Ergebnis hat Ellen Langer bereits in den 70ern (!) mit einem Kopierer-Experiment geliefert.

Bei dem Experiment sollte eine Versuchsperson herausfinden, wie sie an einem Kopierer schneller von anderen Wartenden nach vorne gelassen wird. Das Ergebnis: Lieferte die Versuchsperson den Wartenden eine Begründung – selbst wenn diese noch so sinnlos war à la „Könnten Sie mich vorlassen, weil ich etwas kopieren muss?” – willigten 93 Prozent (!) der Personen ein. Bei einer logischen Begründung („… weil ich es eilig habe”) waren es 94 Prozent. Ohne Begründung waren es dagegen nur 60 Prozent.

Was lernen wir also daraus? Selbst bei einer bescheuerten Erklärung kann unser Denken schon umschwenken – da wir uns aber richtig motivieren wollen und können, sollten wir uns einen echt guten Grund bereitlegen, der jedes „ABER” im Keim erstickt. Einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert! Berichte uns gern in den Kommentaren, ob dieser Weg dir helfen konnte. Warum? Vielleicht kannst du so anderen helfen! Und unsere Neugierde stillen. 😉

Bildquelle:

iStock/FlamingoImages, Giphy


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