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Innerer Zwang

Perfektionismus ablegen: Mit diesen Tipps gelingt es dir!

Wir alle kennen bestimmt Situationen, in denen wir unbedingt alles Richtig und nahezu perfekt machen wollen – bloß keine Fehler begehen! Wenn das allerdings zum Dauerzustand und einem inneren Zwang wird, kann das ein hoher Stressfaktor werden und ziemlich an den Nerven zerren.

Es ist wichtig, seinen Perfektionismus auch mal abzulegen und einen Gang zurückschalten zu können. Es muss nicht immer alles perfekt laufen! Aus Fehlern lernen wir und an ihnen wachsen wir. Wenn du diesen inneren Zwang nach Perfektionismus verspürst, der dir aber viel zu viel wird, solltest du dir unsere Tipps zu Herzen nehmen, wie du deinen Perfektionismus ablegen kannst.

Was ist Perfektionismus?

Perfektionismus lässt sich in zwei Arten unterscheiden. Es gibt den funktionalen und den dysfunktionalen Perfektionismus. Darin unterscheiden sich die beiden:

Funktionaler Perfektionismus

Hierbei erwartet die Person allgemein sehr viel von sich. Sie möchte immer das Beste aus sich herausholen und alle Aufgaben so gut es geht bearbeiten. Gelingt ihr mal etwas nicht (perfekt) ärgert sich die Person zwar, kann aber mit der „Niederlage“ umgehen. Diese Art von Perfektionismus hilft also dabei, aus Fehlern zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Dysfunktionaler Perfektionismus

Diese Art von Perfektionismus ist krankhaft und ähnelt einer Zwangsstörung. Menschen, die daran leiden sind extrem kritisch, haben Versagensängste und befürchten immer, nicht gut genug zu sein. Das hat Folgen für den Körper und das Selbstbewusstsein.

Zwanghafter Perfektionismus kann häufig mit einem geringen Selbstwertgefühl zusammenhängen. Deswegen haben wir einige Tipps für dich, wie du deine innere Sicherheit steigern kannst.

Wie entsteht Perfektionismus?

Perfektionismus kann tatsächlich angeboren sein. Aber natürlich gibt es auch äußere Einflüsse, die bei einem Menschen dazu führen können, dass dieser eine Art von Perfektionismus entwickelt. Hier kann beispielsweise eine strenge Erziehung eine wichtige Rolle spielen. Je nachdem, ob und wie stark Fehlverhalten in der Erziehung bestraft wurde, neigen bereits manche Kinder zu Perfektionismus. Im Glauben, dass sie, wenn sie sich „perfekt verhalten“, nicht bestraft werden, streben sie nach einer perfekten Version ihrer selbst. Aber auch der gesellschaftliche Schönheitswahn kann viele zum Perfektionismus verleiten. Vor allem durch Social Media entsteht der Druck, perfekt zu sein – auch äußerlich. Dieser Anspruch an sich selbst kann sich dann in Form von übermäßiger Anwendung von Kosmetik, über Schönheitsoperationen oder einen extremen Sport- oder Magerwahn äußern.

Außerdem empfinden viele einen gesellschaftlichen Druck, der sie dazu drängt, Karriere machen zu müssen. Dieser Leistungsdruck entwickelt sich bei einigen bereits während der Schulzeit und baut sich in den Jahren danach immer weiter auf. Wenn also bereits in der Schulzeit nur die beste Leistung zufriedenstellend war, überträgt sich diese Erwartungshaltung auch auf das Erwachsenenleben.

Wie kann ich den Perfektionismus ablegen?

Mit einigen kleinen Tipps und Tricks kannst du es schaffen, aus deinem eigenen Zwang auszubrechen. Wir haben 4 hilfreiche Tipps zusammengefasst, um deinen Perfektionismus abzulegen.

  1. Mach deine eigenen Regeln: Stell dir selbst Regeln auf, die beispielsweise deinen Arbeitsalltag betreffen. So kannst du dir zum Beispiel ein Arbeitsverbot für die Abendstunden eintragen. Ganz wichtig ist auch die Regel, einfach mal „Nein“ zu sagen. So steigerst du gleichzeitig deine innere Sicherheit.
  2. Bewusst gegen Perfektionismus: Gehe Aufgaben ganz bewusst ohne deinen gewohnten Perfektionismus an. Denn wenn du angespannt und verkrampft bist, machst du automatisch mehr Fehler. Wenn du positiver eingestellt und lockerer bist, bist du direkt viel kreativer und konzentrierter.
  3. Erfolg und Misserfolg anerkennen: Mach dir bewusst, dass es nicht direkt ein Misserfolg ist, wenn du etwas nicht perfekt beendest. Denn zwischen „nicht perfekt sein“ und 100 Prozent erreichen und einem echten Misserfolg ist ein großer Unterschied. Vielleicht liegt dein Ergebnis bei 80 Prozent, statt 100 – und das ist noch längst kein Misserfolg.
  4. Selbstbewusstsein stärken: Ein geringes Selbstbewusstsein ist oft eine Ursache für Perfektionismus. Arbeite also daran, sein Selbstwertgefühl und deine innere Sicherheit zu steigern. Das kannst du auf ganz unterschiedliche Weise tun, wie du hier nachlesen kannst.
Bildquelle:

Unsplash / Ryan Moreno

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