Todkranken Kindern wichtig
Katharina Meyer am 02.08.2018

Wir sind manchmal so mit den vielen Ablenkungen des Lebens beschäftigt, dass wir vergessen, was wirklich wichtig ist. In einem rührenden Twitter-Thread verrät ein Palliativ-Kinderarzt nun, was seinen todkranken Patienten am Herzen liegt – und das geht einem ziemlich nahe!

Dr. Alastair McAlpine arbeitet auf der Palliativstation eines Krankenhauses in Kapstadt. Der Arzt betreut Kinder, für die es keine Heilung mehr gibt und die sich auf den Tod vorbereiten. Er fragte sie, was ihnen im Leben die meiste Freude bringt und ihm Bedeutung schenkt. „Kinder können so weise sein, wisst ihr“, schreibt McAlpine dazu. Und teilt dann die besten Antworten der tapferen kleinen Patienten in einem Twitter-Thread.

„Zuerst einmal: Keins von ihnen sagt, sie wünschten, sie hätten mehr ferngesehen, mehr Zeit auf Facebook verbracht, sich mehr mit anderen gestritten. Und keins von ihnen war gern im Krankenhaus“, beginnt er. Stattdessen nannten viele ihre Haustiere, die sie zum Lachen gebracht und sich an sie gekuschelt hätten. Sie sagen, wie wichtig ihnen Freundlichkeit, Lachen und die Liebe ihrer Familien ist. „Meine Oma ist so nett zu mir. Sie bringt mich immer zum Lächeln“, soll ein Kind gesagt haben.

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„Lest euren Kindern vor, Leute! Sie lieben es.“

Ein weitere Quell von Freude und Bedeutung im Leben der Kinder seien Bücher, vor allem, wenn sie von den Eltern vorgelesen wurden. „Harry Potter hat mir Mut gegeben“, meint ein Kind. „Ich liebe Geschichten, die im Weltall spielen“, verrät ein anderes. Und eins hat große Pläne: „Ich möchte ein Meisterdetektiv wie Sherlock Holmes werden, wenn es mir besser geht!“ Er legt seinen Twitter-Followern daher ans Herz, ihren Kindern vorzulesen. „Sie lieben es!“

Sorge um die Eltern

Ein anderer wichtiger Bestandteil vieler Antworten war die Sorge um die Eltern. „Ich hoffe, Mama wird ok sein. Sie wirkt traurig“, zitiert McAlpine einen sterbenskranken Patienten. „Papa sollte sich keine Sorgen machen. Er wird mich bald wiedersehen“ oder „Gott wird sich um meine Mutter und meinen Vater kümmern, wenn ich nicht mehr da bin“ sind weitere Antworten.

Was wir daraus lernen sollten

Zum Ende des Threads fasst Dr. Alastair McAlpine noch einmal zusammen, was seine Leser aus den Zitaten der kranken Kinder mitnehmen sollten. „Seid freundlich. Lest mehr Bücher. Verbringt Zeit mit eurer Familie. Reißt Witze. Geht zum Strand. Umarmt euren Hund. Sagt diesem einen besonderen Menschen, dass ihr ihn liebt. Das sind die Dinge, die diese Kinder gerne noch öfter gemacht hätten. Der Rest ist Nebensache. Ach ja… und esst viel Eis.“

Die Kinder haben kapiert, worum es im Leben wirklich geht. Wir sollten uns alle aus dieser Einstellung und den Erkenntnissen eine Menge abgucken, findest du nicht auch?

Bildquelle:

Getty Images/Sasiistock

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