Wakeboarden – sieht nicht nur cool aus, macht auch Spaß

Wakeboarden

Wakeboarden ist nicht so einfach wie
es scheint!

Sommer, Sonne, Strand und See – ein schöner sonniger Tag, 28 Grad im Schatten und der Wille, sich im Bikini an den See zu legen, wird größer. Doch bei mir macht sich dann auch relativ schnell die Langeweile breit, wenn man erst mal die ersten 30 Minuten am See hinter sich gebracht hat. Was macht man da? Lesen, quatschen, Radio hören und andere Leute beobachten. Mhmmm, klingt für mich jetzt nicht so spannend und weil ich den Sommer nicht nur im Biergarten verbringen möchte, brauche ich ein Sommerhobby, das mit Strand, See und Wasser zu tun hat und eins vorweg: Ich schwimme ungern!

Snowboarden auf dem Wasser

Als eingefleischte Snowboarderin freunde ich mich dem Pendant im Wasser an: dem Wakeboarding. Doch was ist Wakeboarding überhaupt? Beim Wakeboard fahren steht man auf einem Snowboard-ähnlichen Brett, hält sich an einer Triangelförmigen Hantel fest und wird an einer Seilanlage im Kreis gezogen. Klingt verhältnismäßig langweilig und vor allem einfach…

Der erste Wakeboard-Tag am See startet mit neidvollen Blicken auf die knackigen Jungs in coolen Boardshorts, mit ihren durchtrainierten Körpern und einer lässigen Performance an der Anlage. Sie springen über jeden Kicker (das sind die Hindernisse im Wasser in der Fachsprache) und katapultieren sich auch mal gerne in der Kurve aus der Luft, um sich dort mehrfach zu drehen… Sieht cool aus – will ich auch können!

Doch mein Wakeboard-Tag geht alles andere als cool und lässig weiter. Ich bekomme einen uncoolen Neoprenanzug (da ich mich wohl die meiste Zeit im noch nicht so ganz warmen Wasser aufhalten werde) und eine knallrote Anfänger-Prallschutzweste. Na toll, mir sind dann wohl eher die bemitleidenden Blicke sicher. Der nette Typ an der Anlage drückt mir zwei hässliche Wasserskier in die Hand und in mir poppt die Frage auf „Hä? Wasserski? Ich will boarden, Junge!!!!“ Der „Liftboy“, wie auf seiner Brust steht, sieht wohl das Fragezeichen über meinem Kopf und erklärt mir, dass man mit den Wasserskiern anfängt, um ein Gefühl für die Anlage zu bekommen. Auch mein Betteln, direkt auf‘s Board steigen zu dürfen, bringt nichts. JEDER beginnt auf zwei Brettern. Nun gut. Dann mal los!

Wakeboarden

Wakeboarden kann anstrengend sein,
macht aber Spaß!

Die ersten Versuche auf dem Wakeboard

Die Hantel in der Hand, tief in der Hocke sitzend, flüstert mir der Liftboy inständig zu, meinen ganzen Körper anzuspannen, mich einfach ziehen zu lassen, meine Arme immer lang gestreckt zu lassen (ganz wichtig, sonst funktioniert es nicht) und einfach mal abzuwarten was passiert… Es passiert was: Die Ampel springt auf grün, das Adrenalin steigt, ein unglaublicher Ruck durchfährt meinen Körper, die Skier bewegen sich keinen Zentimeter, doch ich fliege im hohen Bogen der Hantel hinterher ins Wasser. Nach zwei Stunden, gefühlten 250 Fehlstarts und den ständigen Zurufen von allen am Rand stehenden: „Arme lang, Arme laaaaang“ schaffe ich es, mit den Skiern 3 Runden am Stück zu fahren! Was für ein Erfolg! Doch der Tag ist noch lange nicht zu ende.

Der Liftboy drückt mir ein Wakeboard in die Hand und ich stehe ganz kurz davor zu den ganz Coolen am See zu gehören. Ich starte mit einem „Easy Up“ Board, das leichter und etwas größer ist, als die „echten“ Wakeboards. So richtig cool bin ich also immer noch nicht unterwegs. Mein Start ist nun nicht mehr in der Hocke, sondern sitzend. Wenn man es dann raus hat, kann man auch einen Sprungstart machen – aber damit warte ich wohl noch etwas.

Ich starte also im Sitzen und sobald man sich an den Ruck der Anlage gewöhnt hat, geht auch das eigentlich… Wakeboard fahren ist für mich eindeutig einfacher als Wasserski fahren. Doch das ist mit Sicherheit von Person zu Person unterschiedlich. Am Ende des Tages, nach sage und schreibe sechs (!!!) Stunden an der Anlage, fehlen dem See ca. drei Liter Wasser (die ich alle geschluckt habe) und ich eiere halbwegs souverän über den See – immer der Anlage hinterher.

Wakeboarden als Profi

Wakeboard Profi

Übung macht den Wakeboard Meister

Nach nur insgesamt vier Wake Board Tagen am See und einem Muskelkater der unbeschreiblich ist, schwinge auch ich meine Hüfte locker um die Anlage, zwar noch ohne Kicker, aber im souveränen Stand. Nun lässig mit meinem eigenen glitzernden Neo, cooler Board-Shorts und Wakeboard am Rand stehend, höre auch ich mich den Anfängerwestentragenden Skifahrern immer wieder zurufen: Arme lang! Arme laaaaang… und auch sie werden mich irgendwann verstehen.

Wakeboarden macht sehr viel Spaß und zum Glück hat man in Deutschland an mehreren Anlagen die Möglichkeit, Wakeboard bzw. Wasserski zu fahren – hier eine kleine Auswahl:

– Wakeboard und Wasserski Anlage Langenfeld (NRW)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Bleibtreusee (NRW)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Duisburg (NRW)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Paderborn (NRW)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Hamm (NRW)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Hamburg (Hamburg)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Pinneberg (Schleswig Holstein)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Rossau (Sachsen)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Leipzig (Sachsen)
– Wakeboard und Wasserski Anlage Schwandorf (Bayern)

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