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Trockene Achseln

Deo: Keine Chance für Schweiß

Deo: Keine Chance für Schweiß

Unschöne Schweißflecken und unangenehmer Geruch vertragen sich nicht wirklich mit einem schicken Outfit, einem Date oder einem Bewerbungsgespräch. Um dem Schweiß den Kampf anzusagen, gehört das Deo zu den täglichen Waffen der Frau. Doch was kann Deo wirklich und wie wirkt es überhaupt? Welche Unterschiede gibt es und welches Deo ist am besten?

Im Kampf gegen Schweiß und Geruch wirkt Deo auf drei verschiedene Arten: Da es vor allem in den Achselhöhlen benutzt wird, überdeckt das Deo den Schweißgeruch mithilfe verschiedener Duftstoffe, kontrolliert die Geruchsbildung durch antimikrobielle Stoffe und beeinflusst die Schweißdrüsenaktivität durch Antitranspirantien. Zusätzlich kann ein Deo sogar Gerüche absorbieren und Oxidationsprozesse vermindern. Durch die enthaltenen anti-bakteriellen Wirkstoffe und den Alkohol kann ein Deo die Vermehrung von Bakterien verhindern, welche den Schweiß zersetzen und somit zum unangenehmen Geruch führen. Viele Deos überdecken diesen Schweißgeruch nur durch Parfüms oder Parfümöle. Doch der Geruch hat keine Chance, wenn die bakterientötenden Wirkstoffe zuvor bereits die Entstehung verhindern. Außerdem kommen auch geruchsabsorbierende Wirkstoffe, feuchtigkeitsaufsaugende Rohstoffe und Enzymblocker wie Triethylcitrat in vielen Deos zum Einsatz. Letztere sollen die Enzyme der schweißzersetzenden Bakterien wirkungslos machen.

Deo: Welches Deodorant hilft wirklich?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für Dich, dem Schweiß den Kampf anzusagen: Neben Deosprays und Deorollern gibt es Deostifte, Deo-Pumpsprays, Deo-Tücher, Cremes, Puder oder Deo-Kristalle, die unangenehme Gerüche und Feuchtigkeit verschwinden lassen sollen. Dabei besitzen die verschiedenen Deo-Varianten auch unterschiedliche Inhaltsstoffe.

Frau mit Deo
Deo gehört zu den täglichen Waffen der Frau.

Während Deosprays hauptsächlich aus alkoholischen Wirkstofflösungen, Duftstoffen sowie rückfettenden und fixierenden Substanzen bestehen, enthalten Deo-Roller beispielsweise häufig desinfizierende Stoffe wie Ethanol. Doch egal, in welcher Form das Deo daherkommt, besonders hilfreich gegen unschöne Schweißflecken und unangenehmen Geruch sind so genannten Antitranspirants, die weitaus stärker als das handelsübliche Deo sind.

Was macht das Deo zum Antitranspirant?

Antitranspirants sind Substanzen, welche die Schweißdrüsen-Aktivität um 20 bis 60 Prozent einschränken können. Sie sind wirkungsvoller als die in üblichen Deos enthaltenen Deodorantien. Die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen werden durch Aluminiumsalze verengt oder verstopft, wodurch weniger Schweiß ausgeschieden und auch der Körpergeruch reduziert wird. Den Bakterien wird praktisch ihre Lebensgrundlage entzogen. Zwischen Deo und Antitranspirant gibt es zwar keine genaue Abgrenzung, doch nicht jedes Deo ist gleich ein Antitranspirant. Körperpflegeprodukte, die weniger als fünf Prozent Aluminium-Chloride besitzen, werden eher als Deo bezeichnet, alles was darüber liegt gilt allgemein als Antitranspirant. Der höhere Anteil an Aluminiumchloriden, der heute bis zu 30 Prozent betragen kann, verstärkt den Effekt gegen das Schwitzen im Vergleich zu einem handelsüblichen Deo. Die einfache Regel gegen den Schweiß lautet: Je höher das Aluminiumchlorid dosiert ist, desto stärker ist die schweißhemmende Wirkung des Antitranspirants. Einige Antitranspirants versprechen sogar bis zu sieben Tage Schutz. Trotzdem kann selbst ein Deo, das als Antitranspirant bezeichnet wird, die Schweißproduktion nicht ganz stoppen, sondern schafft es nur, diese zu reduzieren.

So lässt Dich Dein Deo nicht im Stich!

Damit der Schutz von Deoroller, -spray und Co. optimal zum Einsatz kommt, solltest Du zuvor auf mehrere Dinge achten: Das tägliche Waschen Deines Körpers ist das A und O im Kampf gegen lästigen Schweiß und Gerüche. Ein Deo wirkt nämlich nur bei frischem Schweiß, bei altem haben selbst die besten Produkte keine Chance. Bevor das Deo zum Einsatz kommt, solltest Du die Achseln zuvor mit Duschgel oder Seife reinigen und anschließend gut abtrocknen. Im Kampf gegen unangenehme Gerüche kannst Du Dein Deo auch mit einer Rasur unterstützen: Sind keine Achselhaare mehr vorhanden, wird die Geruchsbildung erschwert, denn die Behaarung bietet optimale Bedingungen für die Vermehrung von geruchsbildenden Bakterien. Nach dem Waschen und der Rasur hat das Deo seinen großen Einsatz. Wenn Du Dich für einen Roller oder Stick entscheidest, solltest Du beim Auftragen darauf achten, dass das Deo gleichmäßig und großflächig verteilt wird, Deosprays solltest Du hingegen optimalerweise aus 10 bis 20 Zentimetern Entfernung aufsprühen.

Gefährliches Deodorant?

Viele Menschen reagieren empfindlich auf verschiedene Kosmetik-Produkte. So können auch einige Inhaltsstoffe im Deo Allergien oder Ausschläge auslösen. Da ein Deo häufig Aluminiumverbindungen enthält, ist bei Menschen, die darauf allergisch reagieren, Vorsicht geboten. Die antimikrobiellen Wirkstoffe im Deo können außerdem die natürliche Keimflora der Haut durcheinander bringen und der Schweißstau, der insbesondere durch Antitranspirants hervorgerufen wird, kann zu Juckreiz, Brennen oder Hautirritationen führen. Der häufig verwendete Inhaltsstoff Aluminiumchlorid stand in der Vergangenheit sogar im Verdacht, krebserregend zu sein. Doch diese Vermutung hat sich bisher nicht bestätigt. Es gibt allerdings zahlreiche Deo-Produkte, die frei von Aluminiumverbindungen, Mineralölen, Parabenen, Farbstoffen, tierischen Inhaltsstoffen oder Silikonen sind. Somit eignen sich diese selbst für sensible Haut. Einige Deos versuchen heutzutage sogar mithilfe von natürlichen, antibakteriellen oder entzündungshemmenden Bestandteilen wie Bartflechte oder Nelkenblüte hautberuhigend und wirksam zugleich zu sein.

Geheimtipps gegen Schweiß – das wirkt außer Deo

Neben dem passenden Deo gibt es jedoch auch ein paar Alltags-Tricks, die die Schweißbildung verringern können. Wenn Du auf schweißtreibende Getränke wie Kaffee oder Alkohol verzichtest und Gewürze wie Chili oder Cayennepfeffer meidest, kommst Du deutlich weniger ins Schwitzen. Neben Deo und Ernährung kann Dir aber auch die richtige Kleidung im Kampf gegen den Schweiß helfen. Shirts aus Baumwolle oder Leinen atmen mit, während Polyester-Outfits dem Schweiß keine Möglichkeit geben, zu verdunsten. Gegen lästige Deo-Flecken auf der Kleidung hilft übrigens verdünnte Zitronen- oder Essigsäure, die die Flecken im Handumdrehen verschwinden lässt.

Egal, ob Deostift, -spray oder -roller, wenn es hart auf hart kommt, können viele Produkte den Schweiß nicht stoppen und den Geruch nicht verhindern. Wenn Du wirklich nicht ins Schwitzen kommen möchtest, solltest Du auf ein starkes Antitranspirant setzen, das Dich selbst im Härtefall nicht im Stich lässt!

Bildquelle: © Studiovespa / Dreamstime.com

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