Philippinen

Entdeckungstour

Reisetrends 2019: Diese 10 geheimen Inseln wirst du lieben

Alannah Benfer am 22.02.2019

Du steckst gerade mitten in der Urlaubsplanung, kannst dich aber einfach nicht für ein Ziel entscheiden? Dann vergiss mal Standardorte wie Mallorca, Thailand oder die Kanaren und entdecke echte Insider-Destinationen wie Nisyros oder die Yaeyama-Inseln. Laut „Pinterest 100” gehören sie schließlich zu den Top 10 der geheimen Reisetrends 2019. Und auch diese kleinen Paradiese solltest du dir auf keinem Fall entgehen lassen…

Pulsierende Städte, endlose Sandstrände und unglaubliche Landschaften – wie wäre es dieses Jahr mal mit einem echten Abenteuer, statt faul am Pool irgendeines All-inclusive-Hotels rumzuliegen? Hier erlebst du besondere Momente ganz abseits herkömmlicher Touri-Pfade.

#1 Losinj, Kroatien

Diesen traumhaften Ausblick hast du von der Insel Lošinj.

Die authentische Insel an der nördlichen Adria verzaubert ihre Besucher direkt mit ihrem Charme. Gut 300 Tage im Jahr scheint auf Lošinj die Sonne. Kein Wunder also, dass das kleine Stück Paradies durch sein mildes Klima und die scheinbar unberührte Natur als Insel der Gesundheit und Vitalität gilt. Statt großer Hotelkomplexe findet man auf Lošinj viele kleine restaurierte Villen, die sich in echte Luxusunterkünfte verwandelt haben – das hat natürlich seinen Preis. Doch der lohnt sich! Statt Massentourismus kannst du auf Lošinj einfach mal die Seele baumeln lassen und die Ruhe genießen.

Klingt zu langweilig? Keinesfalls. Wenn du es dir nicht gerade bei den unzähligen Wellness-Behandlungen gut gehen lässt, kannst du auch selbst aktiv werden. Insgesamt 250 Kilometer Wanderwege und Trails durchziehen das Lošinj Archipel. Ein besonderer Tipp: Besteige den Berg Osorčica. Von dort aus bietet sich ein atemberaubendes Panorama aus sandigen Buchten, türkisfarbenem Wasser und einer Nachbarinsel. Oder wie wäre es mit einem Segeltörn? So kannst du auf eigene Faust die unzähligen Buchten der Insel entdecken. Für abends bietet sich dann ein Besuch des Hauptorts Mali Lošinj oder des romantischen Orts Veli Lošinj an, um ein wenig in den Geschäften zu stöbern.

#2 Nisyros, Griechenland

In den engen Gassen spürst du das griechische Flair.

Weiße Fassaden, bunte Fensterläden und enge Gassen – genau so stellt man sich Griechenland vor. Neben den gängigen Reisezielen wie Kos oder Kreta hat das Land der Götter aber auch noch geheime kleine Paradiese zu bieten. Nisyros ist mit acht Kilometern Durchmesser und rund 1000 Bewohnern zwar deutlich kleiner als seine Nachbarinseln, das Ambiente ist aber mindestens genauso schön. Nisyros ist rein vulkanischen Ursprungs, weshalb Tagestouristen meist die Caldera in der Mitte ansteuern. Tatsächlich gibt es aber noch viel mehr zu entdecken!

Die drei einzigen Dörfer auf Nisyros sind Mandraki, Emborio und Nikia. Mandraki ist der Hauptort der Insel und besticht durch seinen typisch griechischen Charme. Bei Dämmerung treffen sich die Dorfbewohner am Dorfplatz und lassen gemeinsam den Abend bei einem Raki ausklingen. Emborio liegt am Kraterrand des Vulkans, weswegen du von hier einen unglaublichen Blick in die Caldera hast. Ähnlich gelegen ist Nikia, wo Restaurants und Cafés zu einem Zwischenstopp in Traumkulisse einladen. Doch auch Strandliebhaber kommen auf Nisyros auf ihre Kosten. Während du am Pachia Ammos feinen Sand zwischen deinen Zehen spüren kannst, gibt es am Strand Cholchaki eine steinige Landschaft.

#3 Färöer Inseln, Dänemark

Die Lagune im Ort Saksun bietet eine Wahnsinns-Kulisse.

Die Färöer Inseln sind das perfekte Ziel, für alle, die in ihrem Urlaub nicht immer Sonne satt brauchen. Um aber trotzdem ein einigermaßen passables Wetter zu haben, empfiehlt sich eine Reise von Mai bis September. Mit durchschnittlich 10 Grad wird es auf den norwegischen Inseln dann am wärmsten. Eines sollte aber vorher klar sein: In „the land of maybe” muss man flexibel sein. Bei Sonnenschein lohnt sich in jedem Fall eine Fahrt zum Ort Saksun (siehe Foto), mit einem atemberaubenden Blick auf eine Art Lagune. Ein ähnlich faszinierendes Motiv ist der Múlafossor-Wasserfall im Ort Gásadalur, der sich in den Atlantik ergießt.

Bei etwas feuchterem Klima sorgt ein aufziehender Nebel gleichzeitig für einen mystischen Effekt bei den endlos wirkenden Feldern und steilen Klippen. Aber, Vorsicht! Auf den Färöer Inseln ist man definitiv auf einen Mietwagen angewiesen, beim Autofahren kann der dichte Nebel allerdings ganz schön gefährlich werden. Die Möglichkeit auf ein ganz besonders Erlebnis gibt es für Urlauber von Mitte April bis Mitte August. Auf der Insel Mykines finden sich dann die Papageientaucher ein.

#4 Yaeyama-Inseln, Japan

Karibik war gestern: Japan hat genauso schöne Strände zu bieten.

Dieses herrliche Fleckchen Erde befindet sich auf einer der 23 Yaeyama-Inseln. Sie liegen rund 400 Kilometer südwestlich von Japan und damit deutlich näher an den Philippinen und Taiwan. Reisende kommen mit dem Flieger auf der zweitgrößten Insel Ishigaki an. Und schon dort gibt es einiges zu entdecken. Denn das Leben auf den Inseln ist vor allem geprägt durch die wilde Natur und alte Traditionen. Erfahre von Einheimischen, wie Sake gebrannt wird oder bekomme einen Einblick in die hohe Kunst des Webens.

Naturliebhaber kommen besonders auf der größten Insel Iriomote auf ihre Kosten. Rund 90 Prozent der Fläche sind von subtropischen Wäldern bedeckt, die von Flüssen und Wasserfällen durchzogen sind. Einen Bootstrip durch die dichten Mangrovenwälder solltest du dir nicht entgehen lassen. Wer die schönsten Strände entdecken will, der bewegt sich einfach mit der Fähre Richtung Hateruma oder Taketomi. Die beste Reisezeit für den Archipel ist übrigens März und April, aber auch zum Jahresanfang herrschen im Schnitt 20 Grad.

#5 Governors Island, New York City

Mitten im Trubel der Großstadt und doch so ruhig gelegen ist Governors Island

New York steht bei vielen ganz oben auf der Bucket List, was Städtereisen angeht. Neben Manhattan, Brooklyn und Queens hat der Big Apple aber auch einen kleinen Fleck voller Ruhe zu bieten: die fast geheime Insel Governors Island. Der 70 Hektar große Ruhepol im Upper New York Bay unter der Südspitze Manhattans dient heute als Naherholungsgebiet. Der Name Governors Island stammt noch aus der Kolonialzeit, in welcher der britische Gouverneur dort lebte. Im 20. Jahrhundert wurde das Land dann zum Stützpunkt der Army und später zur Basis der US-Küstenwache.

Aus diesem Grund finden sich auch heute noch zahlreiche alte Bauwerke auf der Insel. Mit dem Fahrrad kann man die Schulen, Kirchen, Theater, das Krankenhaus und ein Gefängnis problemlos erreichen. Durch den alten Baustil fühlt man sich dabei wie in eine andere Zeit versetzt. Nach der ausgiebigen Tour über das Gelände kannst du es dir auf Picknickplätzen, in Hängematten oder Sitzgruppen gut gehen lassen.

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#6 St. Helena, Britisches Überseegebiet

St. Helena hat eine ganz besondere Vegetation.

Zwischen Angola und Brasilien, mitten im Südatlantik, liegt die Insel St. Helena. Erst seit zwei Jahren entwickelt sich dieses kleine Stück Paradies allmählich zu einem Ziel für Urlauber. Der Grund: Vor 2017 gab es auf St. Helena keinen Flughafen. Nun kommen in der Woche rund 80 Flugpassagiere auf die Insel. Die ändern aber nichts an der gelassenen Stimmung. Denn Hektik findet man an diesem Ort der Welt nicht. Auf den Straßen der 4500-Einwohner-Insel grüßt jeder jeden. Nur in der Hauptstadt Jamestown ist manchmal etwas mehr los, wenn Fischerkähne in den Hafen einkehren und Boote Taucher zu den Riffen bringen.

Unter Tauchern ist St. Helena übrigens von November bis März besonders beliebt. Dann gibt es die Möglichkeit, Walhaie beim Schnorcheln zu begleiten. Doch auch sonst überzeugt die Insel durch die perfekte Balance zwischen rauer Natur und absoluter Ruhe. Besonders die steilen Berger und das dunkle Vulkangestein bieten einen atemberaubenden Anblick.

#7 Gozo, Inselgruppe Malta

Das Blue Hole auf Gozo darfst du dir nicht entgehen lassen.

Gozo gehört zu den insgesamt 21 Inseln des Archipels Malta und zählt zu den absoluten Reisetrends 2019. Denn, obwohl das bekannte Azure Window (siehe Foto), das Wahrzeichen der Insel, 2017 bei einem Sturm eingestützt ist, gibt es auf der Insel einiges zu entdecken. Wie zum Beispiel das direkt daneben gelegene Blue Hole (siehe Foto). In dem 15 Meter tiefen und sieben Meter breiten Loch erwartet dich ein tolles Farbenspiel in verschiedenen Blautönen.

Doch auch eine Fahrt zu den Salzpfannen von Xwejni, gleich hinter der Qbajjar Bucht, lohnt sich. Die dort immer noch betrieben rund 200 Salinen sind mittlerweile über 350 Jahre alt und bieten direkt am Meer gelegen ein atemberaubendes Bild. Versteckt und am Rande der Stadt Ghasri liegt außerdem das Ghasri Valley, eine dünne Meeresschlucht von 250 Meter Länge inklusive eines kleinen Strands.

#8 Port Barton, Philippinen

Einzigartige Sonnenuntergänge erlebst du in Port Barton

Port Barton ist ein kleines, verschlafenes Nest an der Nordwestküste der philippinischen Insel Palawan, das man nur über eine 25 Kilometer lange und ziemlich ruckelige Schotterpiste erreichen kann. Nimmt man den unbequemen Weg jedoch in Kauf, eröffnet sich einem ein wahres Paradies auf Erden. Wer Idylle und Abgeschiedenheit sucht, der ist in Port Barton genau richtig.

Sichelförmige weiße Strände und türkisgrünes Meer laden dazu ein, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Wem das zu eintönig ist, der kann mit kleinen Booten und Schnorchelausrüstung die Küste und umliegenden Buchten auf eigenen Faust erkunden. Das schönste Naturschauspiel gibt es jedoch am Abend zu bestaunen. Wenn die Sonne in Port Barton untergeht, färbt sich der Himmel in die schönsten Farben – ein Anblick, den man definitiv nie wieder vergisst.

#9 Pulau Pangkor, Malaysien

Vor kilometerlangen Sandstränden kannst du dich auf Pulau Pangkor nicht retten

Auch an diesem Fleckchen Erde sind Touristen bisher eher eine Rarität. Pulau Pangkor liegt vor der Westküste Malaysias und ist ein echter Geheimtipp, wenn es im einen Asienurlaub geht. Die Insel bietet eine schlichtweg paradiesische Tropenoptik mit tollen Buchten und einem dichten Dschungel im Landesinneren. Während du in Städten wie Teluk Nipah eine enorme Auswahl an einfachen Lokalen und Streetfood-Snacks bekommst, kannst du in der OrtschaftPantai Pasir Bogak an einem etwa zwei Kilometer langen Sandstrand entspannen.

Neben der faszinierenden Natur gibt es auf Pulau Pangkor aber auch andere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Floating Mosque, die schwimmende Moschee, in Teluk Gedung. Und auch der Sacred Rock sowie die Ruinen einer niederländischen Festung sind absolut sehenswert.

#10 Scilly-Inseln, Cornwall

Auch vor der Küste Englands liegen mit den Scilly-Inseln kleine Paradiese

Für eine traumhafte Insel musst du nicht immer um die halbe Welt reisen. Auch vor der Küste Cornwalls, an der westlichsten Spitze Englands, befinden sich mit den Scilly-Inseln kleine Schätze der Natur. Auf den fünf bewohnten Inseln des insgesamt 140 Inseln umfassenden Archipels trifft britische Pub-Kultur auf fast subtropisches Klima. Grund dafür ist der Golfstrom. So sinken die Temperaturen selbst in dem Wintermonaten nie unter die 0-Grad-Grenze.

Durch ihre steilen Klippen galten die Insel früher als Schiffsfriedhof. Hunderte Wracks vor den Küsten bieten heute Tauchern eine Wahnsinns-Unterwasserkulisse. Und auch auf Land wird einem einiges geboten. Schöne Strände, aufregende Städte und jede Menge Gegensätze machen den Archipel auf jeden Fall sehenswert.

Noch mehr Urlaubsinspiration findest du übrigens auch auf unserem Pinterest-Kanal!

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Na, haben wir deine Abenteuerlust geweckt? Dann finde heraus, welche dieser Destinationen dein persönliches Paradies sein könnte. Magst du es eher ruhiger oder sind die einsame Buchten und unangetastete Natur zu öde? Verrat es uns in den Kommentaren.

Bildquelle:

iStock/rmnunes, iStock/SVphotography, iStock/Freeartist, iStock/IJPhoto, iStock/Takosan, iStock/RenePi, iStock/rosn123, iStock/one2tim, iStock/ViewApart, iSTock/jean-francois, iStock/AndyRoland


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