Sich selbst massieren
Jessica Tomalaam 21.11.2016

Manchmal drückt es einfach an der Schulter, der Nacken ist steif oder die Kopfschmerzen wollen einfach nicht weggehen. Anstatt jedes Mal eine teure Massage zu buchen, kannst Du auch einfach versuchen, die Verspannungen mit einer Selbstmassage zu lösen. Wir sagen Dir, was Du dabei beachten musst.

Ob es nun die üblichen Spannungskopfschmerzen sind, der steife Nacken von der täglichen Büroarbeit oder ob der Besuch im Fitnessstudio die Muskeln einfach etwas überanstrengt hat: Eine Massage hilft uns dabei, Verspannungen und Schmerzen zu überwinden. Was aber tun, wenn die Schmerzen wirklich akut sind oder die Wellnesskasse diesen Monat für eine professionelle Massage einfach schon aufgebraucht ist? Mit einigen Techniken kannst Du Dich an einer Selbstmassage versuchen. Wir sagen Dir, wie das geht.

Das bewirkt eine Selbstmassage bei uns

Bei einer Massage passiert eigentlich nichts anderes, als dass wir den Stoffwechsel in dem Gewebebereich, in dem wir massieren, anregen und wir dadurch eine Verspannung lösen. Außerdem erzeugt eine Massage bei uns natürlich auch das Gefühl, dass wir Stress besser kompensieren oder einfach einen Moment entspannen können. Beliebt sind kleine Selbstmassagen vor allem, wenn sich Kopfschmerzen ankündigen oder wenn es mit der Verdauung mal nicht so richtig funktioniert. Viele schwören dann auf eine kleine Massage an den Schläfen bzw. eine kreisende Bewegung im Uhrzeigersinn am Bauch. Wie Du andere Leute massierst, haben wir Dir hier schon verraten.

Die Schwierigkeiten einer Selbstmassage

Offensichtlich hat die Selbstmassage zwei große Problempunkte. Erstens: Wir kommen vielleicht nicht an alle Stellen dran, die wir gerne massieren würden. Zweitens: Es ist schwierig, sich selbst zu massieren und gleichzeitig versuchen zu entspannen. Deshalb ist die Selbstmassage auch eher dafür geeignet, wirklich kurzfristig Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich zu lösen, Kopfschmerzen zu bekämpfen oder Verdauungsprobleme zu beheben. Wer sich allerdings wirklich entspannen möchte, sollte einen professionellen Massagetherapeuten engagieren. Wer dafür nicht das Haus verlassen möchte, kann sich zum Beispiel über die Plattform Wellnow einen Masseur bestellen. Unseren Erfahrungsbericht dazu findest Du hier.

Selbstmassage

Das größte Problem bei der Selbstmassage ist es, dass wir schmerzende Stellen manchmal nicht selbst erreichen können.

So gehst Du die Selbstmassage an

Hilfreich ist es auf jeden Fall, vorher entweder ein Bad zu nehmen oder zumindest warm zu duschen, damit die Durchblutung der Muskeln schon angeregt wird und sich kleine Verspannungen vielleicht bereits durch die Wärme lösen. Zu heiß sollte das Wasser dabei nicht sein, das wirkt sich kontraproduktiv auf Deine Muskeln aus. Vom Profi abschauen sollte man sich auch den Trick mit dem Massageöl: Damit erleichterst Du Dir nicht nur die Massage, sondern bringst gleichzeitig etwas mehr Wärme auf die betroffenen Stellen.

Wenn Du nicht nur Deine Hände benutzen möchtest oder vielleicht hoffst, auch etwas schwierigere Körperstellen zu erreichen, kannst Du Dir ein paar Massagehilfen wie Massageroller oder kleine Bälle besorgen.

Diese Selbstmassage-Techniken kannst Du anwenden:

Sich selbst massieren

Bei Kopfschmerzen kann eine Selbstmassage helfen.

Für den Kopf: Wenn Du Druck-Kopfschmerzen hast, kannst Du versuchen, Deine Schläfen ganz leicht in kreisenden Bewegungen zu massieren. Was Du sonst noch gegen Kopfschmerzen tun kannst, liest Du hier.

Für die Schulter: Schulterschmerzen im Büro? Versuche einmal mit der gegenüberliegenden Hand an die schmerzende Schulter zu greifen und dann mit kleinen, kreisenden Bewegungen von außen in Richtung Nacken zu massieren. Das sollte Deine Verspannungen kurzfristig lösen oder zumindest helfen, sie zu mindern.

Rückenschmerzen: Wer acht Stunden im Büro sitzt, bekommt mit der Zeit automatisch Rückenschmerzen. Deshalb ist es nicht nur wichtig, dass Du zwischendurch immer mal aufstehst und etwas herumläufst, sondern auch, dass Du im Notfall den richtigen Griff kennst, um Deine Rückenschmerzen zu bekämpfen. Dafür solltest Du Deine Hände zu Fäusten ballen und diese dann links und rechts neben der Wirbelsäule positionieren und ganz leicht im unteren Rückenbereich klopfen.

Arme und Beine: Bei Verspannungen in den Armen und in den Beinen, zum Beispiel durch einen Besuch im Fitnessstudio, hilft es manchmal schon, die Arme und Beine einfach mit einem etwas festeren Druck von unten nach oben auszustreichen.

Bildquelle: iStock/Tomwang112 (2), iStock/seoterra

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