25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Kinder sind unsere Zukunft und unser kostbarstes Gut – diese Wahrheit ist vor allem Mamis täglich bewusst. Umso schmerzhafter, wenn den Kleinen aufgrund ihrer Unschuld und Verletzbarkeit Leid zugefügt wird. Um dies in Zukunft zu verhindern, hat die UNO vor genau 25 Jahren – am 20. November 1989 – die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet.

UN-Kinderrechtskonvention von 194 Ländern ratifiziert

Die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention war ein Meilenstein in der Geschichte der Kinderrechte, da durch sie das erste Mal überhaupt anerkannt wurde, dass Kinder Rechte besitzen. 194 Länder – so viele wie bei keinem anderen Menschenrechtsabkommen – haben die UN-Kinderrechtskonvention mittlerweile ratifiziert. Obwohl diese vielen Kindern mittlerweile geholfen hat, gibt es immer noch zahlreiche Kinder, die „unter der Verletzung ihrer Rechte leiden und insbesondere unter Gewalt, Ausbeutung und Vernachlässigung, Diskriminierung, Verweigerung von Gesundheitsleistungen oder keiner anständigen Schulbildung“, so eine Pressemitteilung des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte. Aus diesem Grund hat die UNO heute eine spezielle Konferenz in ihrem Hauptquartier in New York einberufen, um die Bedeutung der Kinderrechte noch einmal zu betonen.

UN-Kinderrechtskonvention: UN-Hauptquartier in New York.

Die UN-Kinderrechtskonvention feiert 25-jähriges Jubiläum.


UN-Kinderrechtskonvention: Kinder müssen mitbestimmen können

Die UN-Kinderrechtskonvention war für die UNO lediglich ein guter Anfang, doch noch ist lange nicht alles erreicht, was erreicht werden könnte und muss. Die zuständigen Kommissare wollen den Fokus nun vor allem darauf legen, dass die Kinder nicht nur gehört werden, sondern selbst über ihre Lage mitbestimmen. „Lasst uns aufhören, darüber zu reden, dass wir es Kindern ‚erlauben’ mitzubestimmen – es ist erstens ein Recht des Kindes. Zweitens, wenn Kinder an Diskussionen bezüglich Angelegenheiten, die ihr Leben betreffen, teilhaben, ist es wahrscheinlicher, dass Probleme, die sie haben ernster genommen werden, wenn ihre Sichtweise mitberücksichtigt wird“, heißt es in der Pressemitteilung bezüglich des neuen Ziels der UN-Kinderrechtskonvention.

UN-Kinderrechtskonvention häufig ratifiziert, wenig erreicht?

Auch wenn die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention vor 25 Jahren ein Meilenstein war, liegt nach wie vor einiges im Argen, wie aktuelle Statistiken zur Genüge zeigen. Hierbei liegt es jedoch nicht nur an der UNO und den einzelnen Gesetzgebern, die UN-Kinderrechtskonvention durchzusetzen, sondern jeder Einzelne kann seinen Teil dazu beitragen, die Kleinsten und Schwächsten in ihrer Umgebung zu schützen. Die Missachtung von Kinderrechten ist nämlich nach wie vor ein großes Problem weltweit:

170 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 werden aktuell zur Arbeit gezwungen
150 Millionen Kinder werden jährlich Opfer von sexuellem Missbrauch
– In Deutschland sind es allein 14,000 Kinder jährlich
Über 125 Millionen Frauen, die heutzutage leben, wurden als Mädchen beschnitten
15 Millionen Mädchen werden als Kinder bereits gegen ihren Willen verheiratet, teilweise bereits mit acht Jahren
– Eine nicht geringe Anzahl von ihnen stirbt in der Pubertät an den Folgen einer Schwangerschaft oder einer Geburt
69 Millionen Kinder erhalten keine Schulbildung, die über die Grundschule hinausgeht
1,5 Millionen Kinder sind jährlich Opfer von Menschenhandel
300.000 Kinder werden aktuell dazu gezwungen, als Kindersoldaten zu dienen
2,600 Kinder sterben täglich an den Folgen einer Lungenentzündung


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