Baby ausgesetzt

In Dormagen wurde in der Nacht zum Sonntag ein Baby ausgesetzt. Es war erst wenige Stunden alt.

Am Samstag wurde in Dormagen ein Baby ausgesetzt. Das erst wenige Stunden alte Mädchen war, sorgsam eingewickelt, in einem blauen Einkaufskorb vor dem Haus einer Familie im Stadtteil Rheinfeld abgelegt worden. Bei dem Baby befand sich ein zwei Seiten langer Brief.

Baby ausgesetzt: Mutter hatte Angst

Die Mutter des Säuglings hatte offenbar Angst vor der Reaktion ihrer Familie. Sie hat ihr Baby ausgesetzt, da sie ihrer Ansicht nach die Familienehre beschmutzt habe. Dies geht aus dem Brief hervor, den sie zusammen mit ihrer kleinen Tochter vor dem Haus der Familie zurückgelassen hatte. Genauere Angaben zu den Beweggründen der Frau wollte die Polizei nicht machen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Das Baby wurde vor dem Haus einer Familie ausgesetzt

In einem Einkaufskorb wurde das Baby ausgesetzt


Baby ausgesetzt, jedoch unversehrt

Obwohl das Baby ausgesetzt wurde, geht es ihm gut. Es wurde nach dem Auffinden durch die Familie von einer Notärztin untersucht und wird nun im Neusser Lukaskrankenhaus versorgt. Nach Aussagen der verantwortlichen Ärzte gehe es dem Mädchen, das in einem Strampler mit der Aufschrift „Hier kommt Ärger“ gefunden wurde, gut. Falls die Mutter nicht ausgemacht werden kann, wird das Jugendamt die Betreuung des Babys übernehmen.

Baby ausgesetzt: Ausgewählte Familie fassungslos

Das Mädchen ist vor dem Haus der Familie Cavusoglu abgelegt worden, vermutlich da es am Anfang der Straße gelegen ist und darin gegen Mitternacht noch Licht brannte. Es klingelte mehrmals an der Tür, als der Vater öffnete, fand er den blauen Einkaufskorb. Zunächst dachte er, es befinde sich eine Puppe darin, bis er merkte, dass es sich um einen lebendigen Menschen handelte. Als ihm bewusst wurde, dass das Baby ausgesetzt worden war, alarmierte sein Sohn die Polizei. Diese fahndet nun nach der Mutter und ließ durch einen Sprecher verlauten, man suche nicht nach einer Schwerverbrecherin, sondern nach einer Frau, die wahrscheinlich sehr verzweifelt sei und Hilfe benötige.


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Was denkst du?

  • Lego_Mami am 10.11.2011 um 09:38 Uhr

    Ach je, das arme Baby, zumindest wurde es bei einer lieben Familie ausgesetzt, aber stimmt, das mit dem Strampler musste nicht sein..

    Antworten
  • Ohlalu am 08.11.2011 um 10:07 Uhr

    Das ist traurig. Welche Hintergründe das haben muss-- An sich ist sowas immer nur tragisch. Ich glaube, dass viel passieren muss, dass eine Mutter solch einen Schritt macht. Aber wir wissen ja gar nicht die genauen Umstände, vielleicht war es ja auch gegen ihren Willen

    Antworten
  • bellISAma am 08.11.2011 um 10:00 Uhr

    Andere bringen ihr Kind in so eienr Situation um oder setzten es irgendwo aus wo das Kind Glück hat, wenn es noch gefunden wird. Die Frau scheint echt verzweifelt gewesen zu sein. Immerhin hat sie ihr Baby gut eingepackt, damit es nicht friert und bei der Familie noch geklingelt. Es gibt Mütter die handeln in dieser Situation viel schlimmer. Man hätte mit dem Kind aber auch am nächsten Tag zum Jugendamt gehen können und es zur Adoption freigeben können oder ähnliches.

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  • KleinerMaulwurf am 08.11.2011 um 10:00 Uhr

    Tja, die Mutter muss echt total überfordert gewesen sein...zum Glück hat sie es zu einer Familie gegeben und dafür gesorgt, dass sich jemand anders kümmert.

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  • eva19 am 08.11.2011 um 00:43 Uhr

    wenigstens hat sies nicht in die mülltonne geworfen gibt genug mütter die dazu im stande sind!

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  • Alpenroeschen27 am 07.11.2011 um 17:06 Uhr

    Baby ausgesetzt, dann ein Baby in einer Plastiktüte. Das sind heute wirklich sehr harte News. Wenigstens wurde das Kind nicht auf einen Parklatz oder so gestellt. Vor der Tür wurde es gleich gefunden. Das ist alles sehr traurig.

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  • Beijingsun am 07.11.2011 um 15:28 Uhr

    Aber dann noch so einen Strampler anzuziehen ist schon ziemlich geschmacklos!

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  • Lena_83 am 07.11.2011 um 13:29 Uhr

    Oh je, das ist ja nicht so schön.. Die Mutter muss ja wirklich verzweifelt sein..

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