Baby-Big-Brother gestoppt

Die Privatsphäre von Babys ist unbedingt zu schützen. Das befand auch der Berliner Senat und stoppte ein Reality-Format des Privatsenders RTL.

Mit „Big Brother“ hat auch in Deutschland der Boom für Reality-Formate begonnen. Der Privatsender RTL hat sich an den Quotenschlagern der letzten Jahre orientiert und ein Format mit dem Titel „Babyboom – Willkommen im Leben“ auf den Weg gebracht. In dem neuen Reality-Format des Senders soll der Alltag auf einer Entbindungsstation gezeigt werden. Dazu hat RTL nach Absprache mit dem Vivantes Klinikum in Berlin Friedrichshain einen separaten Bereich der Entbindungsstation mit mehreren ferngesteuerten Kameras ausgestattet. Nach Angaben des Senders können sich werdenden Mütter, die im Vivantes Klinikum entbinden wollen, für die Reality-Show bewerben und sich bei der Geburt von den Kameras begleiten lassen. Die Teilnehmerinnen erhalten für ihr Mitwirken ein Preisgeld, dessen Höhe RTL aber bislang nicht offen machen möchte. Wie der gesamte Reality-Boom im deutschen Unterhaltungsfernsehen, stammt auch die Idee für „Babyboom – Willkommen im Leben“ aus dem englischsprachigen Raum. Vorlage ist ein britisches Format mit dem Titel „One Born Every Minute“, das in Großbritannien sehr erfolgreich bereits in der dritten Staffel ausgestrahlt wird.

Baby-Big-Brother stößt auf heftige Kritik.

Der Beriner Senat stoppt die Fernsehaufzeichnung von Entbindungen.


Senat schreitet ein: Baby-Big-Brother wird auf Eis gelegt

Der deutschen Adaption des Reality-Formats wurde jetzt allerdings vorerst ein Riegel vorgeschoben. Der Gesundheitssenator des Berliner Senats, Mario Czaja (CDU), hat ein Aussetzen der bereits gestarteten Dreharbeiten erwirkt. Demnach ist das Vivantes Klinikum aufgefordert worden, die Zusammenarbeit mit dem Privatsender auszusetzen, bis auf der nächsten Aufsichtsratssitzung des Senats am 20. März über die Zukunft der Reality-Show entschieden wurde. Der Aufsichtsrat des Vivantes Klinikums beteuert, über die Zusammenarbeit bislang nicht informiert worden zu sein. Dem Aufsichtsrat gehören auch Mitglieder des Berliner Senats an. Die vorläufige Sperre für die Dreharbeiten begründete der Senat mit dem Schutz der Kinder und der Rechte der Angestellten des Klinikums.

Der Berliner Senat hat die Dreharbeiten zum einem neuen Reality-Format des Privatsenders RTL gestoppt. In der Show sollen Entbindungen im Verliner Vivantes Klinikum mit ferngesteuerten Kameras begleitet werden. Der Senat begründet seine Entscheidung mit dem Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten. Über die Zukunft des Reality-Formats wird in der Aufsichtsratssitzung am 20. März entschieden.

Bildquelle: Xi Zhang | Dreamstime.com


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?

  • mayasin am 28.02.2013 um 21:59 Uhr

    Oh ja. Die werden wieder mit Geld gelockt... Ich hoffe das Verbot bleibt.

    Antworten
  • MamiimGlueck am 27.02.2013 um 15:17 Uhr

    Das ist ja nicht zu fassen. Gott sei Dank ist da jemand eingeschritten. Schlimm sowas.

    Antworten