Baby mit sechs Beinen operiert

Ein Baby mit sechs Beinen ist vergangene Woche in der pakistanischen Stadt Sukkur zur Welt gekommen. Laut dpa und spiegel.de wurde der Junge noch am Montag zur Operation in das 360 Kilometer entfernte Karachi gebracht und weniger Tage später operiert. Die Ärzte des dort ansässigen Nationalen Instituts für Kindergesundheit (NICH) hatten Komplikationen bei der Operation des Babys angekündigt, nun liegt der Junge mit vier Beinen weniger auf der Intensivstation.

Babys mit Wachstumsstörungen

Wachstumsstörungen bei Babys kommen immer wieder vor. Schier unglaublich sind auch die Fälle von siamesischen Zwillingen. Als die Babys Lori und Reba vor ca. 50 Jahren in Pennsylvania zur Welt kamen, waren ihre Köpfe zusammengewachsen. Noch heute sind die beiden unzertrennlich, denn sie sind nie operiert worden. Während Lori und Reba ihr ungewöhnliches Leben mit Bravour meistern, kommen manche Neugeborene mit Wachstumsstörungen zur Welt, auf die Ärzte schnell reagieren müssen, um ein Überleben des Babys zu garantieren.

Nur eine komplizierte Operation wird dem pakistanischen Baby helfen können.

Die Operation eines Neugeborenen mit verwachsenen Gliedmaßen ist für Chirurgen alles andere als ein Routineeingriff.


Ein Baby mit sechs Beinen: unglaublich, aber wahr

Faszinierend und erschreckend zugleich ist der Fall des pakistanischen Babys aus Sukkur, das vergangene Woche mit sechs Beinen auf die Welt kam und sich nun auf der Intensivstation im Nationalen Institut für Kindergesundheit befindet. Nach Angaben behandelnden Mediziner sei die Missbildung des Wunderbabys ein “parasitärer Zwilling”. Dies wird verursacht, wenn sich siamesische Zwillinge im Bauch der Mutter unterschiedlich entwickeln und das besser entwickelte Kind Körperteile des anderen übernimmt.

Eine außergewöhnliche OP für ein außergewöhnliches Baby

Der Direktor des Instituts für Kindergesundheit, Jamal Raza, verkündete nun, dass die Operation des Babys erfolgreich verlaufen sei. Während des mehrstündige Eingriffes gelang es dem fünfköpfigen Ärzteteam, die vier überflüssigen Gliedmaßen abzutrennen. Die Ärzte hatten zunächst vor der Operation gezögert, da eine mögliche innere Verwachsung der Gliedmaßen den Eingriff erheblich erschwert hätte. Noch ist nicht gewiss, welche Auswirkungen die Operation auf das nun zweibeinige Baby haben wird.

Ein Baby, das durch Spendengelder gerettet wurde

Dank der Spende einer staatlichen Stiftung mussten die Eltern für die Kosten der Operation nicht selbst aufkommen. Während der Vater mit dem Kind in die Klinik gereist ist, muss sich die Mutter noch von den Beschwerden des Kaiserschnitts erholen. Die beiden haben vor fünf Jahren geheiratet, sie sind Cousin und Cousine.


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Was denkst du?

  • bubbelina am 19.06.2012 um 09:18 Uhr

    Waas? Ist ja heftig... bin grade zufällig über den Artikel gestolpert, hatte vorher noch gar nichts davon gehört. Das arme Kind!

    Antworten
  • sarahlena am 20.04.2012 um 14:12 Uhr

    Oh man, der arme Wurm!

    Antworten
  • luisebernelle am 20.04.2012 um 13:55 Uhr

    Ich hab eine Bild des Babys gesehen - krass, was alles möglich ist. Gut, dass das Kind operiert werden konnte.

    Antworten
  • rebeccababy am 20.04.2012 um 08:59 Uhr

    cousin & cousine dürfen auch hier heiraten - das hat auch wenig mit der Bildung eines parasitären Zwillings zu tun - das ist mal wieder reißerisches Bildniveau... Bei uns wird sowas im Ultraschall erkannt und die Schwangerschaft einfach abgebrochen. Oder der sich nicht Weiterentwickelnde Zwilling ausgeschabt, ehe es zu der Assimilation durch den anderen Zwilling kommen kann.... ...

    Antworten
  • jessi1603 am 19.04.2012 um 20:31 Uhr

    ist das heiraten innerhalb der familie nicht eigentlich verboten?? und somit auch das zeugen von nachkommen?

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