Autokindersitz - rundum sicher

Seit 1998 ist die Mitnahme von Kindern im Auto nur mit der Sicherung in einem Kinderrückhaltesystem erlaubt. Verstöße werden mit 40 Euro Bußgeld geahndet und trotzdem ist jedes 2. Kind im Auto nicht richtig gesichert. Wie Du den perfekten Autokindersitz für Dein Kind findest, erfährst Du hier.

Beratung und Gütesiegel

Autokindersitz für den Nachwuchs

Der Autokindersitz sollte sicher und bequem sein

Es gibt viele Dinge auf die man beim Kauf von einem Autokindersitz achtgeben sollte. Deshalb ist eine Beratung im Fachgeschäft so wichtig. Eine erste Orientierungshilfe bieten auch die verschiedenen Gütesiegel. Der Autokindersitz sollte auf jeden Fall das Prüfzeichen ECE-R44/04 tragen, gut erkennbar durch ein orangefarbenes Etikett. Die Testsiegel bekannter Verbraucherinstitutionen, wie der Stiftung Warentest oder dem ADAC, sprechen für einen besonders verkehrssicheren Autokindersitz. Auf einen gebrauchten Autokindersitz solltest Du verzichten. Es ist nicht nachzuvollziehen, ob dieser Sitz schon in einen Autounfall verwickelt war.

Altersklassen beim Autokindersitz

Rückhaltesysteme sind für alle Kinder bis 12 Jahre, beziehungsweise einer Größe von 150 cm, Pflicht. Die Sitze werden in vier Kategorien eingeteilt: Gruppe 0+ für Kinder von ca. 0 – 18 Monaten (0-13 Kilo Körpergewicht), die Babyschale Gruppe 1 für Kinder von ca. 9 Monaten bis 4 Jahren (9-18 Kilo), Gruppe 2/3 für Kinder von ca. 4 bis 12 Jahren (15-36 Kilo).
Die „Universalklasse“ 1/2/3 (ca. 9 Monate bis 12 Jahre) fasst die beiden Letztgenannten zusammen. Du brauchst bei dieser also erst dann einen Autokindersitz zu kaufen, wenn Dein Kind zu groß für die Babyschale geworden ist. Diese Autokindersitze sollten sehr anpassungsfähig in ihren Größeneinstellungen sein, um Dein Kind in allen Wachstumsphasen optimal zu schützen.

Sicher und bequem im Autokindersitz

Ein großer Gewinn in puncto Sicherheit ist die Entwicklung des sogenannten Fangkörpers am Autokindersitz. Dies ist eine Art gepolstertes Tischchen vor dem Bauch des Kindes, das für Kinder bis 18 kg benutzt werden kann. Es wird durch den fahrzeugeigenen Sicherheitsgurt gehalten und absorbiert bei einer Vollbremsung oder einem Frontalcrash die Aufprallenergie optimal. Mit Fangkörpern treten weniger Halswirbelverletzungen auf als bei sitzeigenen 5-Punkt-Gurtsystemen, weil das noch schwere Köpfchen von Kleinkindern nicht zu eng an den Sitz geschnallt ist. Der ganze Körper kann sich beim Aufprall mitbewegen. Außerdem ist das Gurtanlegen einfach und schnell, Fehler beim Einbau des Autokindersitzes sind damit fast ausgeschlossen.

Für maximale Sicherheit bei einem Seitenaufprall sorgen Kopfstützen und Seitenflügel. Am besten wählst Du einen Autokindersitz mit kleineren Seitenflügeln, so kann Dein Kind gut aus dem Fenster sehen ohne sich aus der Schutzzone des Sitzes zu lehnen. Eine schwedische Studie hat ergeben, dass „kleine Ohren“ die Sitze deshalb sogar sicherer machen. Im Idealfall kann man den Autokindersitz mit wenigen Handgriffen in eine bequeme Liegeposition bringen. So kann Dein Kind auch auf längeren Autofahrten ganz entspannt schlafen. Der Bezug des Sitzes sollte mit atmungsaktiven Stoffen ausgerüstet sein, damit bei langen Fahrten kein Hitzestau entsteht. Achte bei einer langen Nutzungsdauer auch darauf, ob der Sitzbezug gewaschen werden kann.

Einfache Montage vom Autokindersitz

Auch für Dich als Mami sollte die Handhabung des Autokindersitzes möglichst einfach sein. Am besten versuchst Du beim Kauf, unterschiedliche Modelle in Deinem Auto einzubauen. Das Gewicht spielt eine große Rolle: Autokindersitze in Leichtbauweise sind optimal für einen schnellen Fahrzeugwechsel. Überprüfe auch, ob der Gurt lang genug ist, um den Kindersitz sicher zu befestigen. Eine integrierte Gurtführung sollte in der Gruppe 2/3 dafür sorgen, dass kein „Gurtsalat“ beim Anschnallen entsteht. Da die Anschaffung eines Kindersitzes meist eine teurere Investition ist, ist es von Vorteil wenn der Autokindersitz mitwachsen kann und sich durch wenige Handgriffe Deinem Kind so gut wie möglich anpasst.

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