Diese Betreuungskosten kommen auf Dich zu

Du und Dein Partner werden sich womöglich bald der Entscheidung stellen, wie Euer Kind weiterhin betreut wird. Sei es ganztags, halbtags oder nur am Abend: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Euer Kind in vertrauensvolle Hände zu geben. Die Kinderbetreuungskosten sind hierbei sehr unterschiedlich.

Kindergarten, Tagesmutter, Au-Pair & Co. im Vergleich

Tagesmutter oder Kindergarten?

Die geeignete Kinderbetreuung zu finden ist nicht einfach. Auch die Kosten spielen eine Rolle.

Ob der Kindergarten, die Tagesmutter oder der Babysitter am Abend: Alle haben einiges gemeinsam. Zum einen kümmern sie sich um Dein Baby, zum anderen wollen sie aber auch alle eine Gegenleistung dafür sehen. Aber wo genau möchtest Du Dein Kind unterbringen, während Du Deiner Arbeit nachgehst? Soll es lieber eine Einzelbetreuung sein oder eine Gruppenbetreuung? Soll Dein Kind von einem professionell ausgebildeten Babysitter betreut werden, oder reicht der nette Junge aus der Nachbarschaft? Was genau kommen überhaupt für Kosten für die jeweilige Betreuung auf Dich zu?

Kindergarten: Bezahlung nach Wohnort und Einkommen

Du hast Dich dazu entschieden, dass Du Dein Kind lieber in einer Gruppe mit Gleichaltrigen betreuen lässt? Dann ist die Kindertagespflege in einem Kindergarten optimal. Die Kinderbetreuungskosten variieren jedoch sehr stark, je nachdem wo Du wohnst und wie viel Du verdienst. Die Beiträge für einen Kindergartenplatz werden sozial berechnet. Je nach Einkommenssituation und Wohnort zahlst Du weniger, was viele als ungerecht ansehen.

Im Süden sind die Plätze für einen Kindergarten deutlich günstiger als in norddeutschen Städten. Auf der Homepage Deiner Stadt kannst Du nachlesen, wie viel Du in einem Kindergarten bezahlen musst. Solltest Du in Heilbronn wohnen, kannst Du Dich glücklich schätzen. Heilbronn ist die einzige Stadt in Deutschland, in der die Kinderbetreuung durch einen Kindergarten kostenlos ist. In anderen Städten musst Du hingegen mit einem Aufwand von 50 bis 150 Euro pro Monat rechnen. Du hast aber auch das Recht auf eine Ermäßigung, wenn Dein Einkommen für eine vernünftige Betreuung Deines Kleinen nicht genügt.

Tagesmutter: Betreuung in Kleingruppen

Eine Tagesmutter wird Dein Kind in einer Gruppe mit anderen Kindern betreuen. Es ist eine kleinere Gruppe als im Kindergarten und die Tagesmutter wird immer dieselbe Bezugsperson für Dein Kind darstellen. Es wird unterschieden, ob es sich um eine private Tagesmutter handelt, oder um eine, die mit dem Jugendamt zusammenarbeitet. Grundsätzlich sind nur Tagesmütter zu empfehlen, die ein staatliches Zertifikat besitzen. Diese Tagesmütter können in der Regel acht Euro pro Stunde verlangen. Zusätzlich musst Du aber auch für die Verpflegung aufkommen. Das heißt Du musst für alle Kosten aufkommen, die Dein Baby verursacht. Das fängt beim Essen an, geht über Windeln und Hygieneartikel und endet bei der Medizin. Als Eltern könnt Ihr die Preise mit Eurer Tagesmutter frei aushandeln. Ihr müsst aber auch für Sonderleistungen bezahlen, etwa wenn Ihr die Tagesmutter am Wochenende oder spät abends einmal benötigt. Eine monatliche Pauschale wird dann auch gern gesehen.

Kinderfrau: Einzelbetreuung für Dein Kind

Eine Kinderfrau wird Dein Kind zu Hause in seinem gewohnten Umfeld betreuen. Das hat natürlich Vorteile, auch weil Dein Kind so eine Einzelbetreuung bekommt, dieser Service ist dafür auch relativ teuer. Eine Kinderfrau gehört zu den teuersten Betreuungsmöglichkeiten in Deutschland. Sie kann bis zu zehn Euro pro Stunde verlangen, oder aber sich mit Dir auf eine 400-Euro-Basis einigen. Das bedeutet für Dich, dass Du Arbeitgeber wirst und somit auch mit viel bürokratischem Aufwand rechnen musst. Die Kinderfrau kann sich aber durch die Einzelbetreuung optimal auf Dein Kind einstellen und auf seine Wünsche und Bedürfnisse eingehen.

Betreuung durch ein Au-Pair-Mädchen

Ein Au-Pair-Mädchen stellt eine interessante Alternative dar, um Dein Kind betreuen zu lassen. Au-Pair-Mädchen sind meistens junge motivierte Menschen aus einem fremden Land, die für eine bestimmte Zeit bei Dir zu Hause wohnen und sich dafür um Haushalt und Kinder kümmern. Allzu günstig ist eine Au-Pair-Betreuung jedoch nicht. Das gesetzlich vorgeschriebene Taschengeld eines Au-Pairs beträgt 260 Euro monatlich. Du musst zusätzlich für Arztbesuche aufkommen, das heißt, dass das Au-pair die monatlichen Praxisgebühren von zehn Euro nicht bezahlen muss. Außerdem ist mit einem Au-Pair ein weiteres Mitglied in Deiner Wohnung vorhanden, das allerlei Nebenkosten verursachen wird.

Babysitter: Qualifizierung ist das Wichtigste

Das Babysitting ist eine besonders beliebte Nebentätigkeit für Jugendliche. Dennoch solltest Du Dein Kind nicht Jugendlichen anvertrauen, bei denen Du das Gefühl hast, dass der Lohn am Ende wichtiger ist, als Dein Kind. Einem Babysitter solltest Du zwischen sechs und zehn Euro pro Stunde zahlen. Jugendämter warnen jedoch davor, Jugendliche als Babysitter einzustellen, die Dir nicht bekannt sind. Du gibst Dein Kind in die Hände eines jungen Menschen, der womöglich keine Ahnung von der richtigen Kindererziehung hat. Daher solltest Du Deinen Babysitter erst einmal kennen lernen, oder Dich direkt von einer Agentur an einen professionellen Babysitter vermitteln lassen.


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Was denkst du?

  • Jule_Mama am 03.07.2014 um 10:22 Uhr

    Interessante Aufstellung, hilft beim Vergleich.

    Antworten
  • SallyW am 31.12.2013 um 10:07 Uhr

    Das ist eine gute Übersicht zu Betreuungskosten. Ich habe ja noch ein bisschen Zeit, aber es ist gut zu wissen, womit ich rechnen muss...

    Antworten
  • JanineBiene am 07.11.2013 um 13:28 Uhr

    Ich find die Kinderbetreuungskosten echt teilweise ziemlich happig, obwohl ich ja weiß, mit was die Betreuer den ganzen Tag zu kämpfen haben. Hart verdientes Geld 😛

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  • Ritaninanura am 02.10.2013 um 10:41 Uhr

    Wir haben nur die Kita Kosten und die sind auch schon hoch genug!

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  • Roxy1986 am 29.08.2012 um 09:18 Uhr

    Ich wüsste gerne ob man irgendwo finanzielle Unterstützung bekommt für einen Krippenplatz der privat ist. Einen staatlichen Platz bekomme ich nicht und eine Tagesmutter in dem Maße kostet mehr als mein ganzes Gehalt- dann kann ich das auch selber machen! Problem ist dass mein Partner auch arbeitet aber wir haben zu hohe Ábgaben um alleine davon leben zu können. Hat jemand Erfahrung wo man Förderung bekommt? Bisherige Auskünfte bekam ich von folgenden Stellen: Arbeitsamt : Wir sind nicht mehr für sie Zuständig wenn sie nicht vermittelbar sind- also nur wenn die Betreuung gesichert ist, gehen sie ins Jobcenter Jobcenter: SIe müssen erst Arbeitslos sein damit wir sie fördern können - werden sie Arbeitslos! Die Diakonie: Lassen sie sich scheiden und ihr Mann verweigert ihnen Unterhalt! Dann bekommen sie Hilfe!

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  • Bibi3103 am 29.06.2012 um 09:14 Uhr

    Ich finde eine Betreuung durch ein Au-Pair Mädchen klasse.ICh denke,dass ich später auf jeden Fall so ein Mödchen möchte.

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  • erdnussmama am 30.09.2011 um 16:34 Uhr

    hmm,da gibt es ja echt verschiedene optionen, au-pair fänd ich auch ganz gut,aber ob ich jemand so nah mit uns zusammen leben lassen..

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  • sammy_girl am 25.11.2010 um 15:38 Uhr

    Wir wollen wenn Charlie älter ist eine Au-Pair zu uns holen. Bekannte von uns haben damit gute Erfahrungen gemacht.

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