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Frühgeburt: Alternative Kaiserschnitt

Frühgeburt und Kaiserschnitt

Frühgeburt: Alternative Kaiserschnitt

Eine Frühgeburt ist sowohl für Dich als auch für Dein Baby anstrengend. In der Regel kannst Du Dein Kind auch bei einer Frühgeburt auf natürlichem Wege zur Welt bringen doch unter manchen Umständen kann ein Kaiserschnitt die bessere Alternative für Dich und Dein Baby sein.

Frühchen per Kaiserschnitt zur Welt bringen

Es gibt viele Gründe für eine Frühgeburt, oft bleibt die Ursache jedoch auch ungeklärt. Als Frühgeburt wird jede Geburt bezeichnet, die vor der 37. Schwangerschaftswoche eintritt. Möchte das Baby zu früh das Licht der Welt erblicken, kann dies einige Komplikationen mit sich bringen: Einerseits ist Dein Frühchen natürlich noch nicht wirklich bereit, das Licht der Welt zu erblicken, andererseits bist auch Du noch nicht auf die Geburt vorbereitet. Viel Zeit, Dich für eine natürliche Geburt oder einen Kaiserschnitt zu entscheiden, hast Du natürlich nicht und beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Geburt per Kaiserschnitt

Der Kaiserschnitt ist ein operativer Eingriff, bei dem Dein Baby auf die Welt geholt wird. Diese Art der Geburt, ist keine natürliche Geburt. Wenn ein Baby im Mutterleib nicht mehr ausreichend versorgt werden kann oder andere Komplikationen wie zum Beispiel eine Beckenendlage oder eine Plazentalösung vorliegen, entscheiden sich die Ärzte für einen Kaiserschnitt.

Wann ist ein Kaiserschnitt sinnvoll?

Manchmal ist es besser, ein Frühchen per Kaiserschnitt zu holen
Ein Kaiserschnitt kann eine sinnvolle Alternative zu einer natürlichen Geburt sein

Ein Kaiserschnitt dauert ca. eine Stunde und ist dann für Dein Frühchen die wahrscheinlich beste Möglichkeit auf die Welt zu kommen, wenn es an starkem Untergewicht leidet. Eine Geburt per Kaiserschnitt ist für Dein Baby dann weniger anstrengend. Auch für Dich kann ein Kaiserschnitt bei einer Frühgeburt die bessere Alternative sein. Wenn Du weißt, dass Dein Baby zu früh auf die Welt kommen wird, ist das schon stressig genug für Dich. Dann kann es ein gutes Gefühl sein zu wissen, dass Du die Geburt zu einem bestimmten Zeitpunkt vollziehen kannst.

Ein Frühchen normal gebären

Wenn aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht, Dein Frühchen auf normalem Weg zu gebären, so kannst Du Dich mit gutem Gewissen für diese Variante entscheiden, wenn Du Dich damit wohl fühlst. Auch wenn Dir die Geburt vielleicht zu schnell vorkommt und Du Dich nicht vorbereitet fühlst, wirst Du sehen, dass es ein tolles Erlebnis ist, Dein Frühchen auf normalem Weg auf die Welt zu bringen. Für Deinen Partner ist eine natürliche Geburt möglicherweise schöner, da er die Möglichkeit hat, bei der Geburt anwesend sein. Zudem wird so der Zeitpunkt der Geburt nicht fremdbestimmt.

In den meisten Fällen kannst Du sogar mit einer etwas leichteren Geburt rechnen, da der Kopf Deines Kindes noch kleiner und weicher ist. Oft kann dadurch auf einen Dammschnitt verzichtet werden. Manchmal müssen jedoch bei einer Frühgeburt Zangen eingesetzt werden, um den druckempfindlichen Kopf Deines Babys zu schützen. Ist dies der Fall, kommst Du auch bei der Geburt eines Frühchens nicht um einen Dammschnitt herum.

Sobald Du Dein Frühchen entweder per Kaiserschnitt oder durch eine natürliche Geburt auf die Welt gebracht hast, wird es die nächsten Wochen auf der Frühchenstation verbringen. Das ist für Dich als Mama natürlich besonders schwer, vor allem, wenn Du die Geburt aufgrund einer Narkose nicht mitbekommen konntest. Umso schöner ist dann aber die Zeit nach dem Krankenhaus, wenn Du mit Deinem gesunden Baby und Deinem Partner endlich Zuhause das Familienleben genießen kannst.

Bildquelle:Thinkstock/XiXinXing

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