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Haustiere und Babys: Was ist zu beachten?

Haustiere und Babys: Was ist zu beachten?

Viele Eltern fragen sich, ob Haustiere und Babys miteinander klar kommen. Wenn Du sowohl ein Baby als auch ein Haustier hast, gibt es einige Dinge, die Du beachten solltest, damit Dein Kleines sich gut mit Deinem Hund oder Deiner Katze versteht.

Ob ein Haustier für ein Baby förderlich ist, wird immer wieder breit diskutiert. Einerseits ist die Angst vor Allergien und Verletzungen sehr hoch, andererseits lernt ein Kind durch ein Haustier früh, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Haustiere können im Leben eines Kindes eine große Rolle spielen: Sie sind ein Spielkamerad, der Deinem Kleinen die Angst vor Tieren nimmt, und es zugleich lehrt, Rücksicht zu nehmen. Doch sind Haustiere und Babys immer eine gute Kombination? Einige Eltern stehen dem skeptisch gegenüber, da sie zum Beispiel befürchten, dass die Haustiere die Babys mit einer Krankheit anstecken könnten, denn grundsätzlich können alle Tiere den Menschen und besonders Dein Baby leicht anstecken. Vor allem Tiere, die oft draußen sind, bringen manchmal unerwünschte Keime mit ins Haus und auf die Krabbeldecke. Krankheiten, die durch Tiere übertragen werden, sind jedoch fast immer leicht zu heilen. Du musst Deinen Hund also nicht aus dem Wohnzimmer verbannen, wenn Dein Kleines auf der Krabbeldecke unterwegs ist. Du solltest das Tier aber regelmäßig vom Tierarzt durchchecken lassen.

Haustiere und Babys: Kleinkind füttert Hund
Damit Haustiere und Babys gut miteinander auskommen, gilt es einige Dinge zu beachten.

Haustiere und Babys: Tierfutter vom Baby fernhalten

Beim Thema „Haustiere und Babys“ gilt es einiges zu beachten: So solltest Du zum Beispiel unbedingt sicherstellen, dass Dein Baby nicht an den Futternapf des Hundes oder der Katze herankommen kann. Einerseits ist Tierfutter nicht gut für die Gesundheit Deines Kindes und andererseits wird Dein Haustier Dein Kind als eine Art Rivalen ansehen, wenn es ihm sein Futter wegnimmt. Ein Schlag mit der Tatze oder ein Knurren kann die Folge sein. Auch wenn Haustiere von Babys unbewusst geärgert werden, Dein Kind Euren Hund beispielsweise am Schwanz zieht, wird das Tier sich zur Wehr setzen.

Haustiere und Babys: Gesundes und ungefährliches Miteinander

Für Haustiere und Babys gilt: Lass Dein Kind nie unbeaufsichtigt mir einem Tier allein.
Dein Baby sollte zunächst einmal nicht mit den Tieren zusammen in einem Raum schlafen. Ganz am Anfang solltest Du versuchen, es noch von den Tieren fernzuhalten. Es wird später, wenn es krabbeln lernt, von selbst Kontakt mit ihnen aufnehmen. Wenn Dein Baby noch nicht gelernt hat, sich fortzubewegen, stellt ein Zusammenleben kein Problem dar. Komplizierter wird es, wenn Dein Baby durch die Wohnung robbt und von Hund und Katze beobachtet wird. Hier ist es wichtig, in der Nähe zu bleiben und zu beobachten, wie die Haustiere und Babys reagieren.

Haustiere und Babys: Auch Haustiere müssen sich erst an Dein Baby gewöhnen

Wenn Deine Katze schon seit vielen Jahren einen festen Platz im Familienleben hat und Dein Hund ebenfalls seit langer Zeit ein Bestandteil Eurer Familie ist, solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass es einige Zeit dauern kann, bis Haustiere Babys als neue Familienmitglieder akzeptieren. Vor allem Katzen können auf den Nachwuchs eifersüchtig reagieren – insbesondere, wenn sie selbst Zärtlichkeiten von Frauchen einbüßen müssen. Natürlich musst Du rund um die Uhr bei Deinem kleinen Schatz sein und Dich um ihn kümmern. Aber dennoch solltest Du auch gewährleisten, dass die übrigen „Familienmitglieder“ nicht vernachlässigt werden. Eine Katze spürt, dass die Aufmerksamkeit nicht mehr bei ihr allein liegt. Sie wird Deinem kleinen Sonnenschein schnell zu verstehen geben, dass sie der „Herr“ im Hause ist. Ganz anders hingegen können Hunde reagieren. Du solltest Deinen Hund schon vor der Geburt Deines Kindes mit Babys in Kontakt bringen. Dabei lernt er, vorsichtig mit den kleinen Wesen umzugehen. Der neue Familienzuwachs wird von Hunden oft als „Welpe“ erkannt. Dadurch entwickeln sie einen natürlichen Beschützerinstinkt gegenüber dem kleinen, krabbelnden Wesen. Es kann daher durchaus sein, dass Dein Hund dem Kinderwagen nicht von der Seite weicht oder aber sogar nachts treu vor dem Stubenwagen hockt.

Haustiere und Babys: Tiere können unberechenbar sein

Aber grundsätzlich gilt: Haustiere und Babys sind nicht berechenbar. Weder Dein Baby noch Dein Haustier kann sein Gegenüber einschätzen. So kann es passieren, dass der treue Hund vor dem Stubenwagen plötzlich zum bösen Tier mutiert. Ein Schlag von der Babyhand reicht aus, um Deinen Hund zu verschrecken. Aber auch wenn Dein Vierbeiner sich vernachlässigt fühlt, wird er Deinem Baby die Rangordnung in der Familie zu verstehen geben. Katzen gelten ohnehin als unberechenbar. Im einen Moment schleichen sie Dir um die Beine und schnurren zufrieden, im anderen Moment werden sie aggressiv und fahren fauchend ihre Krallen aus. Aber auch Dein Baby kann unberechenbar werden. Wenn es Dein Meerschweinchen erst liebevoll betätschelt, kann es im nächsten Moment sehr grob werden und seine Grenzen an dem Tier ausprobieren. Daher gilt es, Haustiere und Babys nie unbeobachtet zu lassen: Du solltest Dein Kleines niemals mit Deinen Tieren allein lassen, sondern immer ein Auge auf beide haben. Dann steht einem schönen Spiel und einer guten Freundschaft nichts mehr im Wege.

Ein Haustier ist eine Bereicherung für die Familie, doch gerade für Babys und kleine Kinder können sie auch eine Gefahr darstellen. Deshalb musst Du einiges beachten, damit Dein Kind ohne Probleme mit Deinem Hund oder Deiner Katze zusammenleben kann. So gilt es etwa, Haustiere und Babys nie unbeobachtet zu lassen.

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