Yamo Babybrei
Nina Rölleram 31.01.2018

Würdest du deinem Baby Nahrung verfüttern, die älter ist, als es selbst? Genau das tust du in der Regel, wenn du fertige Gläschen im Supermarkt kaufst. Drei junge kinderlose Männer aus der Schweiz waren von dieser Erkenntnis so verblüfft, dass sie ihr eigenes Babybrei-Start-up Yamo gründeten. Wir konnten ihren frischen Brei testen und mussten dabei sehr über die kreativen Namen schmunzeln.

Frische statt Hitzesterilisation

Obwohl ich mir auch als erwachsene Frau gerne mal ein Gläschen „Früchte-Allerlei mit Vollkorn ab dem 6. Monat“* gönne, habe ich mir nie so wirklich Gedanken darüber gemacht, wie so ein Babybrei hergestellt wird. Dank der Yamo-Gründer Tobias, José und Luca weiß ich nun, dass herkömmlicher Fertigbrei zwar häufig keine bedenklichen Zusatzstoffe hat, dafür aber mittels Hitzesterilisation haltbar gemacht wird. Ähnlich wie auch bei der Saftherstellung gehen dabei natürlich all die guten Nährstoffe aus Obst und Gemüse flöten. So war schließlich die Idee geboren, den Babynahrungsmarkt mit frischen Brei-Kreationen zu revolutionieren, die eben nicht älter sind als das Baby selbst.

Noch frischer wird’s nur mit diesen Rezepten für selbstgemachten Babybrei.

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Die großen Babys der Redaktion beim Testessen

Beetney Spears

Bei den Namen essen wir brav unser Gemüse.

Bevor du dein Baby mit dem frischen Brei von Yamo fütterst, wollten wir ihn erst mal testen. Das Schweizer Start-up verschickt seine bunt gemischten Brei-Boxen inklusive Kühlung, sodass die Frische erhalten bleibt. Hier kannst du dir ein vergünstigtes Testpaket bestellen.

Weil gerade keine Säuglinge in der Redaktion zugegen waren, haben wir einfach selbst die Obst- und Gemüsebreie von Yamo probiert. Beim Auspacken mussten wir natürlich gleich über die kreativen Titel lachen. Denn diese heißen nicht etwa „Gemüse-Allerlei“ oder „Hirse mit Reis“, sondern „Beetney Spears“, „Mango No.5“, „Cocohontas“, „Applecalypse Now“ oder „Fresh Prince of Bel Pear“. Daher waren auch meine Kolleginnen leicht davon zu überzeugen, brav ihren Brei zu essen.

Unser Geschmacksurteil: Von den Fruchtbreien „Mango No.5“, „Applecalypse Now“ und „Fresh Prince of Bel Pear“ waren wir sofort überzeugt: Den hohen Fruchtanteil und die Frische schmeckte man tatsächlich sofort. Noch dazu waren die Breie nicht übermäßig süß wie konventionelle Gläschen aus dem Supermarkt. Eine meiner Kollegin merkte an, dass sie das besonders gut finde, da einige Babys von Freundinnen nicht so sehr aus Süßes stehen. „Cocohontas“ aus Kokosmilch, Kichererbsen und Spinat ist beispielsweise sehr mild im Geschmack und noch dazu äußerst sättigend. Ich musste danach mein Mittagessen verschieben.

Die Konsistenz: Mir fiel auf, dass die Breie eine nicht ganz so dünnflüssige Konsistenz haben, wie ich es von erhitzten Breien kenne. Stattdessen sind sie noch dezent stückig, eben so, als würde man rohe Früchte fein pürieren. Da die Breie aber zusammen mit Babynahrungsexperten entwickelt wurden, gehe ich mal davon aus, dass auch Säuglinge diese problemlos verdauen können.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis: Natürlich interessierte uns auch der Preis der frischen Babybreie. Ich war nicht sonderlich überrascht zu sehen, dass man im Abo inklusive Versand pro 120 g-Becherchen 2,25 Euro zahlt. Wenn man für eine vergleichbare Menge Bio-Babybrei von Hipp* nur etwa 45 Cent zahlen muss, scheint der Preis reichlich überzogen, wie viele meiner Kolleginnen finden. Jedoch muss man natürlich auch einkalkulieren, dass die Kühlung, die Frische und die faire und biologische Herkunft der Zutaten etwas kosten.

Nicht nur bei der Ernährung von Säuglingen sollte man genau darauf achten, wie Fertigprodukte hergestellt wurden. Schon in der Schwangerschaft sollte man ganz bestimmte Lebensmittel meiden:

Diese Lebensmittel sollten Schwangere meiden

Wärst du bereit, für die gesunde Ernährung deines Babys auf den frischen Brei von Yamo umzusteigen und dafür auch etwas mehr zu zahlen? Oder bereitest du Babynahrung lieber in deiner eigenen Küche zu, um Geld zu sparen? Erzähl uns mehr in den Kommentaren!

* Partner-Links

Bildquelle:

Mario Schattner

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