Rotavirus-Impfung jetzt empfohlen

Säuglinge sollten früh gegen das Rotavirus geimpft werden. Diese Entscheidung hat die Ständige Impfkommission (STIKO) jetzt offiziell bekannt gegeben.

Seit 2006 besteht in Deutschland die Möglichkeit, Kinder gegen das Rotavirus impfen zu lassen. Mit Rotarix (GlaxoSmithKline) und RotaTeq (Sanofi Pasteur MSD) wurden zwei Impfstoffe für eine Rotavirus-Impfung auch in Deutschland zugelassen. Bisher fand die als Schluckimpfung durchgeführte Prophylaxe allerdings auf freiwilliger Basis statt. Jetzt hat die Ständige Impfkommission (STIKO) allerdings entschieden, dass die Rotavirus-Impfung künftig als empfohlen gelten soll. Durch diese Maßnahme soll die Anzahl der Kinder unter fünf Jahren, die aufgrund einer Infektion mit dem Rotavirus ins Krankenhaus eingeliefert werden, drastisch gesenkt werden.

Die STIKO empfiehlt die Rotavirus-Impfung.

Säuglinge sollen künftig per Schluckimpfung gegen das Rotavirus geschützt werden.


Rotavirus: Säuglinge sollen früh geimpft werden

Im Rahmen ihrer Empfehlung sieht die STIKO eine Schluckimpfung gegen das Rotavirus für Säuglinge zwischen der sechsten und zwölften Lebenswoche. Abhängig vom verabreichten Impfstoff muss eine solche Rotavirus-Impfung anschließen ein- oder zweimal wiederholt werden, um einen umfassenden Impfschutz zu gewährleisten. Eine Impfserie muss demnach spätestens im Alter von 24 bis 32 Wochen beendet sein. Einen großen Vorteil birgt die Empfehlung durch die Ständige Impfkommission aber auch für Eltern, die einer Pflichtimpfung eher skeptisch gegenüber stehen: Durch die neue Regelung sind Krankenkassen künftig verpflichtet, die Kosten für Rotavirus-Impfung zu tragen. Dies war bisher nicht der Fall, auch wenn viele Krankenkassen wie die AOK, die BKK, die IKK und die Barmer GEK den Schutz gegen das Rotavirus bereits in ihr Leistungsspektrum integriert hatten. Die Empfehlung der STIKO tritt im August 2013 in Kraft und betrifft alle Säuglinge, die ab diesem Zeitpunkt geboren werden.

Die Rotavirus-Impfung soll für Säuglinge künftig als empfohlen gelten. Diese Entscheidung hat die Ständige Impfkommission jetzt getroffen. Damit sollen alle Säuglinge ab der sechsten Lebenswoche gegen das Rotavirus geimpft werden. Die Kosten für die Schluckimpfung werden damit künftig auch verpflichtend von der Krankenkasse übernommen.

Bildquelle: Radist | Dreamstime.com


Für dich: Täglich die besten News & Tipps per WhatsApp

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Öffne WhatsApp mit Klick auf den Button und schicke die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als desired, um den Newsletter zu erhalten.
WhatsApp öffnen
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?

  • Tschnenniffer am 27.01.2014 um 11:11 Uhr

    Mein Kleiner kriegt die Rotavirus-Impfung auch!

    Antworten
  • Lassama am 20.12.2013 um 17:16 Uhr

    Rotavirus-Impfung hat meine auch gekriegt.

    Antworten
  • madlenrebbel am 10.10.2013 um 14:38 Uhr

    Madita das ist es auch. 2001 gabs noch keine Impfung und mein Sohn hatte es mit 13 Monaten. Extremer Wasser und damit Gewichtsverlust. Über eine Woche Klinik. Ich würde impfen.

    Antworten
  • madlenrebbel am 10.10.2013 um 14:36 Uhr

    Mein Sohn hatte es mit 13 Monaten und wäre fast daran gestorben. Also ich finde es ist höchste Zeit das die Kassen endlich diese so wichtige Impfung zahlen. Die Kinder die solche Infektion haben, erleiden starken Wasser und damit lebensgefährlichen Gewichtsverlust.Damals im Jahr 2001 gabs noch keine Impfung. Hätte es meinem Sohn gern erspart.

    Antworten
  • Hummelchen80 am 05.09.2013 um 09:53 Uhr

    Ich finde das ganze Impfthema total schwierig. Ehrlich gesagt war mir bisher gar nicht so bewusst, dass es eine rotavirus-Impfung gibt. Ich werde mich jetzt mal genauer informieren...

    Antworten
  • pollybecker am 17.07.2013 um 12:32 Uhr

    unser hatte nichts ganz im gegenteil!!!!! und wenn man impfen lassen würde müsste man sich über die ein oder andere Krankheit kein kopf machen weil es sie nicht mehr geben würde. Impfschäden sind so selten Massern zb gibs in diesen jahr in Berlin schon so viele fälle wie sonst in ganz deutschlad im ganzen jahr, traurig traurig echt dumm

    Antworten
  • hexe0712 am 16.07.2013 um 12:57 Uhr

    Ich finde, der Rotavirus ist eine der schlimmsten und unsinnigsten Impfungen überhaupt! Der kleine Körper, der grade mal dabei ist, sich auf sich und die ganzen neuen Bedingungen einzustellen, wird absichtlich mit einem Magen-Darm-Virus infiziert! Viele Kinder werden dadurch erst richtig krank. Sicher ist die Infektion schlimm, aber das Risiko, am Rotavirus zu erkranken ist geringer, als das einer Impf-Nebenwirkung. Zumal es sehr viele Stämme des Rotavirus gibt und nur gegen wenige geimpft werden kann. Es kann also sein, dass man das Baby der Belastung durch die Impfung aussetzt und es danach trotzdem oder gerade wegen der Impfung erkrankt.

    Antworten
  • Marabulana am 16.07.2013 um 09:40 Uhr

    Ich habe auch gehört, dass die Impfung gerade bei Säuglingen heftige Nebenwirkungen hat. Ich weiß nicht, ob ich das meinem Baby zumuten würde.

    Antworten
  • UllaTrulla4 am 15.07.2013 um 12:16 Uhr

    Ich gebe zu, ich wusste noch gar nicht, dass eine Rotavirus-Impfung existiert. Interessant. Mal schauen, ob wir die kleine Kira impfen lassen. Werde das zunächst mal mit meinem Mann besprechen...

    Antworten
  • Thullia am 15.07.2013 um 10:51 Uhr

    Momentan macht das Thema Impfen ja wirklich Schlagzeilen. Eine Rotavirus-Impfung finde ich aber auch sehr sinnvoll, muss ich sagen. Ich würde die Empfehlung auch auf jeden Fall annehmen.

    Antworten
  • Madita3 am 15.07.2013 um 09:43 Uhr

    Ich selbst war schon einmal am Rotavirus erkrankt. Es war einfach nur schrecklich und ich musste auch für zwei Tage ins Krankenhaus. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Virus für die kleinen Mäuse total gefährlich ist. Ich denke jetzt ernsthaft über eine Impfung nach.

    Antworten