Sinneswahrnehmung bei Babys
Steffi am 22.10.2010

Babys haben von Geburt an erstaunlich weit entwickelte Sinne. Sie erlernen ihre Umwelt durch Schmecken, Tasten, Riechen, Hören und Sehen. Darum ist es wichtig, alle Sinneswahrnehmungen Deines Kindes früh zu fördern. Zusammen kannst Du mit Deinem Baby die vielen aufregenden Dinge in der Welt entdecken

Die Sinneswahrnehmung ist schon früh ausgebildet

Sinneswahrnehmung: Hören, Riechen, Schmecken

Dein Kind entwickelt schon früh seine Sinneswahrnehmung.

Die Sinneswahrnehmung Deines Babys ist schon sehr früh ausgebildet. Schon im vierten Schwangerschaftsmonat kann Dein Baby hören und Deine inneren Organe, Deinen Herzschlag und die vertraute Stimme der Mutter wahrnehmen. Deswegen erkennt das Kleine nach der Geburt Deine Stimme sofort wieder und fühlt sich bei Dir sicher und geborgen.

Eindrucksvielfalt durch Sinneswahrnehmung

Bereits nach der Geburt ist die Sinneswahrnehmung Deines Babys sehr gut uns es kann z.B. durch Fernsehgeräusche stark beeinflusst werden, auch wenn er nicht direkt hinschaut. Die vielen lauten Töne und Geräusche können ihm Angst machen. Lasse den Fernseher deshalb nicht ständig im Hintergrund laufen und mache ihn im Beisein Deines Babys am besten ganz aus. Singen mag jedes Kind. Dafür brauchst Du auch gar kein Stimmtalent zu sein, Deinem Kind wird es so oder so gefallen. Natürlich solltest Du mit Deinem Baby auch viel reden und dabei möglichst wenig Babysprache gebrauchen, auch wenn es vielen Müttern schwer fällt.

Sinneswahrnehmung Riechen: Wie alles duftet

Gib Deinem Kind Blumen oder frisch gemähtes Gras, denn mit der Sinneswahrnehmung Riechen wird es sie deutlich wahrnehmen. Die Natur bietet viele verschiedene und interessante Eindrücke, die es zu entdecken gibt. Künstlich hergestellte Duftstoffe und Parfums solltest Du von Deinem Kind aber besser fernhalten, weil sie Allergien auslösen könnten. Dein Kind lernt schon ab dem vierten Lebenstag Deinen natürlichen Körpergeruch von allen anderen zu unterscheiden und verbindet damit Liebe und Geborgenheit. Künstliche Gerüche könnten Deinen Kleinen verwirren und sogar erschrecken.

Spielzeug, das die Sinneswahrnehmung anspricht

In Deinem Haushalt lässt sich für Dein Baby aus den einfachsten Dingen interessantes Spielzeug herstellen, das die Sinne Deines Babys anspricht. Ein Schneebesen mit einem eingesteckten Tischtennisball ergibt eine lustige Rassel. Lasse Dein Baby mit Backpapier knistern und herausfinden, dass Reis gefüllt in Plastikdosen anders raschelt als Erbsen. Unterschiedliche Oberflächen fördern ebenfalls die Entwicklung Deines Kindes. Lasse Dein Kind die unterschiedlichsten Strukturen erfühlen. Das Berühren von rauem Teppich oder Baumrinde, glatten Fliesen oder der Tischplatte können für Dein Kind interessante Sinneswahrnehmungen darstellen.

Berührungen durch Massagen, Streicheln oder Kitzeln sind nicht nur förderlich für die Mutter-Kind Beziehung, sondern auch für die Entwicklung der Sinneswahrnehmung Fühlen sehr wichtig. Die gemeinsamen Berührungen fördern die geistige Entwicklung Deines Kleinen und machen Mami und Baby gleichermaßen Spaß.

Die Sinneswahrnehmung Sehen ist bei Deinem Baby am wenigsten ausgeprägt. Babys können satte Farben, starke Kontraste und klare Muster am besten unterscheiden. Besonders fasziniert sind die Kleinen von vertrauten Gesichtern und betrachten die Mimik von Vater und Mutter mit größter Neugier. Biete Deinem Baby verschiedene Gesichtsausdrücke – strecke die Zunge raus, lege die Stirn in Falten und strahle Dein Baby mit einem breiten Grinsen an – es wird seinen Spaß daran haben!

Sinneswahrnehmung Schmecken: Leckere Abwechslung

Der Geschmack bietet Babys eine vielfältige Sinneswahrnehmung. Babys haben fast doppelt so viele Geschmacksnerven wie Erwachsene. Schon die Muttermilch bietet dem Kind unterschiedliche Geschmacksrichtungen, da sie sich, je nachdem was die Mutter gegessen hat, dem Geschmack anpasst. So sind Babys, die mit Muttermilch gefüttert wurden, später verschiedenen Geschmäckern gegenüber aufgeschlossener, als Kinder, die mit der Flasche aufgezogen wurden. Alle Babys bevorzugen von Anfang an süße Geschmäcker. Es ist daher wichtig dem Kind nach und nach verschiedene Geschmacksrichtungen zu zeigen und dem Baby nicht allzu viel Süßes zu geben, damit die Sinneswahrnehmung Schmecken nicht falsch beeinflusst wird. Beginne beim ersten Zufüttern deswegen mit einem Gemüsebrei, da es schwierig werden könnte Deinem Kind nach einem süßen Obstbrei, herzhafte Kost aufzutischen.

Versuche alle Sinneswahrnehmungen Deines Babys anzusprechen, ohne es zu überfordern. Unterwegs mit Deinem Kleinen kann Dein Baby von den vielen Eindrücken schnell eine Reizüberflutung erleiden und eventuell anfangen zu quengeln. Gönne ihm also viele Pausen und gehe lieber in ruhige Parks, statt überfüllte Innenstädte aufzusuchen. In der freien Natur werden die Sinne Deines Babys am besten angesprochen und Ihr werdet viel Spaß beim Entdecken haben.

Bildquelle: Dreamstime.com

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