Babys: Drogen-Entzug

Immer öfter werden in den USA Babys von Müttern geboren, die während der Schwangerschaft Drogen oder Medikamente konsumiert haben. Weil sie typische Entzugserscheinungen vorweisen, müssen sie direkt nach der Geburt mit Methadon versorgt werden. Welt.de berichtet.

Eine Studie aus den USA hat erschütternde Fakten über Drogenmissbrauch während der Schwangerschaft veröffentlicht: Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Zahl der Babys mit Drogen-Abhängigkeitssymptomen verdreifacht. Insgesamt waren 2009 mehr als 13.000 Babys betroffen. Als Hauptursache gaben die Forscher an, dass schwangere Frauen leichter auf legale oder illegale Betäubungs- und Schmerzmittel zugreifen.

Problematisch ist, dass Drogen-Missbrauch auch beim Ungeborenen zur Abhängigkeit führt. Kommt es abhängig zur Welt, muss es sofort einen Entzug beginnen. Nach Angabe der behandelnden Ärzte bekommen Babys auf Drogenentzug oft Durchfall, Atemprobleme oder Anfälle. Manchmal leiden die Babys auch an Untergewicht. Wochen oder sogar Monate kann die Entziehungskur bei einem Neugeborenen dauern.

Immer mehr Schwangere in den USA nehmen Drogen.

Kommen Babys mit Drogen-Abhängigkeit auf die Welt, müssen sie oft eine wochenlange Entziehungskur durchmachen.


Dr. Mark Brown vom Eastern Maine Medical Center erklärt, dass ein langsamer Entzug mit Methadon für die Babys oft sicherer ist, als gar keine Ersatzgabe. Aileen, die Mutter der kleinen Savannah bereut den Gesundheitszustand ihrer neugeborenen Tochter. „Es ist hart, wenn die Tochter abhängig geboren wird.“ Aileen hatte mit 14 den ersten Mal Kontakt zu Drogen. Auf Crack folgten Schmerzmittel und Heroin. Bis in die Anfänge der Schwangerschaft blieb sie abhängig, dann schaffte sie den Absprung: „Ich falle nicht wieder in diese Gewohnheit zurück. Ich habe ein Baby in mir.“

Bildquelle: Dmitry Smirnov / Dreamstime.com

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