Bildungspaket der Bundesregierung in der Kritik

Das Bildungspaket der Bundesregierung erntet bislang von Medien, Verbänden und Gesellschaft Kritik. Das Antragsverfahren sei zu kompliziert und verwirrend formulieren Kritiker das Hauptproblem des Bildungspaketes.

Bildungspaket der Bundesregierung

Bildungspaket in Kritik

Kritik am Bildungspaket der Bundesregierung

Seit längerem steht das Bildungspaket, das im Zuge der Hartz-IV-Reform eingeführt wurde, in der Kritik. Grund hierfür ist unter anderem das komplexe Beantragungsverfahren. „Der Misserfolg des Bildungspakets war vorhersehbar. Daran werden auch weitere Runde Tische der Regierung nichts ändern. Sinnvoll wären direkte, pauschalierte Leistungsvereinbarungen zwischen den zuständigen Stellen und den Leistungsanbietern, wie sie jetzt in Hamburg praktiziert werden. So kann den Kindern schnell und direkt geholfen werden. Unter der symbolischen Glasglocke des Bundestags sind aber leider Bürokratie und komplizierte Antragsverfahren entstanden“, so Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes.

Das von Hilgers thematisierte Hamburger Modell erntet von vielen Seiten Zustimmung, denn es ist praktizierbar, einfach und verständlich. Kinder in Hamburg können ihre Ansprüche direkt bei Schulen oder Vereinen geltend machen. Diese rechnen dann direkt mit den Jobcentern und Bezirksämtern ab.

Ob das Hamburger-Modell in Zukunft auch in anderen Städten und Kommunen praktiziert wird, ist bislang nicht klar. Fest steht, dass Von der Leyen nun durch bessere Aufklärung Bürger motivieren möchte, das Bildungspaket zu beantragen. Eine Studie soll klären, welche Zielgruppen bislang nicht erreicht werden, außerdem sollen Einrichtungen wie Jobcenter, Kitas, Vereine und Schulen für eine zielgruppengerechtere Ansprache genutzt werden.

Anspruch auf das Bildungspaket haben alle Familien, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld beziehen, Sozialhilfeempfänger sind, Wohngeld oder den Kinderzuschlag bekommen. In den ersten beiden Fällen kann das Bildungspaket beim ortsansässigen Jobcenter beantragt werden. Familien, die Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten oder leistungsberechtigt nach § 2 AsylbLG sind können sich an das Rathaus oder das Bürgeramt wenden.

Das Bildungspaket soll Kindern und Jugendlichen aus ärmeren Familien eine gesellschaftliche Partizipation ermöglichen und gewährt daher Zuschüsse für Sportvereine, Musikunterricht oder Schulausflüge, aber auch für grundlegende Dinge wie ein warmes Mittagessen in der Schule, Kita oder im Hort.


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  • peggy73 am 01.07.2011 um 08:17 Uhr

    hallo ich habe das bildungspacket beantragt für den essengeldzuschuß in der kita.er worde genehmigt. aber die essengeldfirma weiß scheinbar nicht so recht wie sie das bearbeiten soll.die armen firmen tun mir da ech leid wenn sie eine infos bekommen.das hört sich zwar alles gut an mit dem bildungspacket aber leider kommt es den familien auch icht groß zu gute finde ich.meine kinder gehen in keine sportvereined oder andere sachen.ich finde es bessser wenn da etwas geld vor den sommerferin kommen würde. damit man mit de kids mal was unternhmen kann. das ist meine meinung dazu.

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