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Nach TV-Talk

Brelfies für Stillen in der Öffentlichkeit

Als eine Stillgegnerin Stillen in der Öffentlichkeit in der britischen Talkshow „This Morning“ als „Exhibitionismus“ bezeichnete, zog sie den Ärger zahlreicher Mütter auf sich. Die Stillenden unter ihnen reagierten mit sogenannten „Brelfies“.

Diskussionsrunde über das Stillen in der Öffentlichkeit

Vergangene Woche sorgte eine Diskussionsrunde im britischen Frühstücksfernsehen für Aufsehen. Das Thema der Sendung lautete „Gehen Still-Selfies einen Schritt zu weit?“. Stillen in der Öffentlichkeit ist weltweit nach wie vor ein umstrittenes Thema. In Großbritannien erhitzt derzeit vor allem der sogenannte „Brelfie“-Trend die Gemüter. Das Wort setzt sich aus „Breastfeeding“ und „Selfie“ zusammen. Dabei handelt es sich um ein Foto, das Mütter von sich selbst machen, während sie ihr Baby stillen. Um sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen, startete die Sendung „This Morning“ eine Diskussionsrunde mit einer Stillbefürworterin und einer Stillgegnerin. Die stillende Emma Taylor machte sich für das öffentliche Stillen stark, während die freie Journalistin Angela Epstein sich gegen das Stillen in der Öffentlichkeit aussprach.

Stillen in der Öffentlichkeit: Mutter stillt ihr Baby
Das Stillen in der Öffentlichkeit ist nach wie vor nicht selbstverständlich.

Epstein bezeichnet das Stillen in der Öffentlichkeit als „Exhibitionismus“

Während die stillende Mutter Emma Taylor erklärte, dass das Stillen in der Öffentlichkeit nicht verpönt werden sollte, da man seinem Baby „lediglich etwas zu essen“ gebe, kritisierte Angela Epstein das öffentliche Stillen – insbesondere die Brelfies – heftig: „Wir wollen das nicht sehen. Es gibt Dinge, die privat sind.“ Die Journalistin ging sogar so weit, dass sie das Stillen in der Öffentlichkeit als „Exhibitionismus“ bezeichnete: „Es ist ein aufmerksamkeitssuchendes Spektakel, welches Kinder als eine Art Ware missbraucht, um sagen zu können ,ist das nicht großartig? Ich kann stillen.’“

Mütter treten mit Brelfies für das Stillen in der Öffentlichkeit ein

Als Reaktion auf Epsteins harsche Kritik am Stillen in der Öffentlichkeit posteten empörte stillende Mütter, die nicht nur aus Großbritannien, sondern aus Ländern auf der ganzen Welt kommen, ihre eigenen „Brelfies“ auf den Social Media Plattformen und versahen diese mit Hashtags wie #brelfie, #normalizebreastfeeding and #brelfiesarenatural. Mit der Aktion wollten sie zeigen, dass es sich beim Stillen in der Öffentlichkeit keineswegs um Exhibitionismus handelt, sondern um eine natürliche Art, sein Baby zu ernähren, die nicht verhöhnt, sondern als selbstverständlich angesehen werden sollte.

Nachdem eine Stillgegnerin in einer britischen Talkshow das Stillen in der Öffentlichkeit als „aufmerksamkeitssuchendes Spektakel“ bezeichnet hatte, posteten Mütter auf der ganzen Welt Still-Selfies, um für mehr Akzeptanz für das öffentliche Stillen zu werben und zu verdeutlichen, dass es sich dabei um etwas ganz Alltägliches handelt.

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