Cybermobbing Studie

Unter Cybermobbing leiden vor allem Mädchen und jüngere Kinder. Das fand eine Studie der Universität Hohenheim heraus.

Wissenschaftler der Universität Hohenheim fanden bei einer Untersuchung heraus, dass Cybermobbing vor allem von gut integrierten Schülern verübt wird. Manche von ihnen sind selbst bereits Opfer von Mobbingattacken gewesen. Unter den Opfern waren vor allem Mädchen und jüngere Schüler.

Cybermobbing in sozialen Netzwerken

Von den 409 befragten Schülern waren 20 Prozent schon einmal von Cybermobbing betroffen. Die Studie fand bislang nur in Stuttgart statt und soll demnächst ausgeweitet werden. Laut einer anderen Studie der Universität Münster ist jeder dritte Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren bereits im Internet beleidigt oder verleumdet worden. Auch bei den Fünft- und Sechstklässlern seien es bereits 15 bis 25 Prozent, so Dr. Stephanie Pieschl vom Institut für Psychologie.

Cybermobbing unter Schülern

Cybermobbing kann gefährliche Folgen haben


Cybermobbing vorbeugen

De Wissenschaftlerin gab deshalb mit ihrem Kollegen Dr. Torsten Porsch nun den Ratgeber „Schluss mit Cybermobbing!“ heraus. Dort erfahren Eltern und Pädagogen wie sich Cybermobbing entwickelt und welche Übungen man zur Prävention des Cybermobbings einsetzen kann. Dennoch warnt Pieschl, dass Cybermobbing vielfältig und sehr unterschiedlich zu realem Mobbing sei. Deswegen ließe es sich auch schwer vermeiden. Die Opfer sollten keinesfalls zurückmobben, sondern Beweise sichern und ausdrucken und um eine Löschung der Texte bei den sozialen Netzwerken bitten. Wenn ungefragt Bilder im Netz veröffentlicht würden, sei dies eine Straftat und sollte polizeilich angezeigt werden.

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