Niedergeschlagenheit nach der

Depression nach Geburt

Depression nach Geburt

Laut Susanne Simen, Oberärztin vom Klinikum Nürnberg sind Depressionen nach einer Geburt nichts Seltenes. Sechs Wochen würden jedoch zur Behandlung ausreichen.

Die Depression nach einer Geburt wird häufig nicht erkannt. Simen erläuterte, dass die meisten Betroffenen, deren Angehörige und oft sogar die Ärzte es als ganz normal empfinden würden, wenn eine Frau nach der Geburt erschöpft sei und nachts nicht schlafen könne. Viele Frauen würden sich auch dafür schämen, wenn sie trotz Neugeborenem nicht glücklich seien. Das „Nichts-fühlen-Können“ oder zumindest keine Freude mehr fühlen können, seien wesentliche Zeichen für eine postnatale Depression. Auch die Energie gehe, laut Simen, verloren. Das Früherwachen junger Mütter, mit anschließend einsetzenden Ängsten vor der Zukunft, seien ebenfalls wesentliche Anzeichen einer Depression.

Kindbettdepression kommt häufig vor
Postnatale Depressionen sind was Normales

Depressionen gut heilbar

Postnatale Depressionen treten bei 10 bis 15 Prozent der Frauen auf, während vom sogenannten Baby-Blues 40 Prozent der Frauen betroffen sind. Der Baby-Blues hält jedoch nur wenige Tage an. Für eine umfassende Behandlung der Depression sind in der Regel sechs Wochen ausreichend. Damit ist die postnatale Depression meist geheilt.

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