Diabetes ungleich verteilt

Diabetes mellitus ist eine ungleich verteilte Krankheit. Eine neue Studie fand heraus, dass Geschlecht und Herkunft das Auftreten der Krankheit.

Diabetes mellitus ist eine weltweit sehr häufig auftretende Krankheit. Die Ursachen der so genannten Zuckerkrankheit sind bis heute nicht endgültig geklärt. Bewegungsmangel und Übergewicht begünstigen jedoch das Auftreten der Krankheit Eine neue Studie fand zudem nun heraus, dass Kinder von Migranten deutlich häufiger an Typ-2-Diabetes leiden als deutsche Kinder. Besonders Kinder, deren Eltern aus Russland, der Türkei und dem osteuropäischen Raum stammen, sind häufig von Diabetes Typ-2 betroffen. Die Ergebnisse der Studie haben nicht abschließend klären können, warum die Verteilung von Diabetes mellitus weltweit so unterschiedlich ausfällt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Initiativen wie Sport- und Ernährungsprogramme Familien mit Migrationshintergrund oder geringerem Einkommen nicht ausreichend erreichen. Bei der Zuckerkrankheit spielt aber nicht nur die Herkunft eine wichtige Rolle, sondern auch das Geschlecht. So leiden Mädchen häufiger an Diabetes als Jungen. Jungen leiden dagegen öfter an dem so genannten metabolischen Syndrom. Außerdem vermuten Experten eine genetische Veranlagung für eine Erkrankung an Diabetes mellitus. Für die Studie wurden mehr als 100 junge Patienten mit Typ-2-Diabetes ausgewertet.

Kinder mit Migrationshintergrund erkranken häufiger an Diabetes.

Diabetes mellitus ist weltweit sehr ungleich verteilt.


Der Krankheitsverlauf bei Diabetes kann sehr unterschiedlich sein

Der Krankheitsverlauf bei Diabetes Typ 1 und 2 ist sehr unterschiedlich. Diabetes Typ-1-Patienten müssen meistens ihr Leben lang Insulin spritzen. Die meisten Diabetes Typ-2-Patienten hingegen können ihren Blutzuckerwert langfristig durch die Einnahme von Tabletten und einer Anpassung des Lebensstils unter Kontrolle halten. Die Behandlung der Krankheit verläuft je nach Typ anders. Bei Diabetes Typ-1 zerstören die körpereigenen Antikörper die Insulin produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Gerade bei Menschen, die sehr jung an Diabetes erkranken, ist es wichtig, die Krankheit frühzeitig zu behandeln. Bei einer Erkrankung in der Kindheit oder Jugend ist das Risiko von Komplikationen im Alter sehr hoch. Das Risiko, an Diabetes Typ-2 zu erkranken, kann durch Bewegung und gesunde Ernährung deutlich verringert werden.

Eine neue Studie hat gezeigt, dass die Verteilung von Diabetes unter anderem von der Herkunft und der genetischen Veranlagung abhängt. So erkranken Migrantenkinder deutlich häufiger an Diabetes als Kinder mit deutschen Wurzeln. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass Initiativen zur gesunden Ernährung und Bewegung bei Familien mit Migrationshintergrund noch nicht ausreichend ankommen.


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