Eizellenspende: wegweisendes Urteil aus Israel

Nach dem Tod einer 17-Jährigen durch einen Autounfall spendeten die Eltern der Verunglückten ihre Organe. Auch die Eizellen hatten sie ihrer Tochter entnehmen und für eine spätere künstliche Befruchtung einfrieren lassen.

Wegweisendes Urteil aus Israel

Eizellenspende

Wichtiges Urteil aus Israel zur Eizellenspende

Ein israelisches Gericht entsprach jetzt dem Wunsch der Eltern und genehmigte die Eizellenspende posthum. Die eingelagerten Eizellen stehen so für eine mögliche spätere Eizellenspende zur Verfügung.
Bei Samenspenden hingegen hat in Israel bislang nur die Witwe das Recht darüber zu entscheiden, ob das Sperma des Verstorbenen Partners entnommen und gefroren werden darf. Daher sorgte die Entscheidung des Gerichts im Fall der toten Frau weltweit für Aufsehen. Dieses Urteil aus Israel könnte auch für deutsche Gerichte wegweisend sein.

In Deutschland wurde 2010 über einen vergleichbaren Fall entschieden. In Deutschland hatte eine Frau zwei Jahre lang für die Herausgabe von befruchteten Eizellen geklagt. Die Eizellen hatten sie und ihr Mann zuvor künstlich befruchten lassen, da das Paar auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen konnte. Kurz drauf war der Mann bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Gerichte verweigerten die Herausgebe der Eizellen mit der Begründung, dass zum Zeitpunkt der Einsetzung der befruchteten Eizellen, der Spermaspender bereits tot gewesen sei. Erst das Oberlandesgericht Rostock gab der Frau nach zweijährigen Verhandlungen Recht.


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