Eltern und Lehrer im Streit

Immer wieder kommt es an deutschen Schulen zu Streitigkeiten zwischen Eltern und dem Lehrpersonal. Diesen soll mit Programmen zur Konfliktbewältigung begegnet werden.

Es ist schon beinahe Alltag, insbesondere an den weiterführenden Schulen: Viele Eltern stehen in direktem Konflikt mit den Lehrern ihrer Sprösslinge. Manchmal endet ein solcher Streit sogar vor Gericht. Ansätze zur Problemlösung sollten greifen, bevor die Situation eskaliert.

Eltern in Sorge

Viele Eltern sehen in einem guten Schulabschluss die einzige Chance für ihr Kind auf eine finanziell und sozial abgesicherte Zukunft. Entsprechend groß ist ihre Sorge, dass der Nachwuchs unzureichend ausgebildet und möglicherweise sogar ungerecht beurteilt wird. Das Verhältnis von Eltern zu Lehrern ist daher nicht selten von handfestem Misstrauen geprägt. Könnte es doch sein, dass der Lehrer dem eigenen Kind aus nicht ersichtlichen Gründen die Versetzung verweigert oder es möglicherweise sogar willkürlich schlecht benotet. Manch ein Elternpaar weiß sich da nicht mehr anders zu helfen, als den Lehrer mittels Klage zu einer anderen Beurteilung zu bewegen. Immer häufiger werden Konflikte um Versetzungsnoten mittlerweile vor Gericht ausgetragen. Doch auch der eine oder andere Tadel kommt bisweilen zur Verhandlung.

Elterngespräch

Eltern und Lehrer sollten sich regelmäßig zum konstruktiven Gespräch treffen.


Konstruktiver Austausch zwischen Eltern und Lehrern

Dass diesem Zustand abgeholfen werden muss, sind sich Elternräte und Lehrerverbände indes einig. In der Problembewältigung soll in Zukunft insbesondere der Austausch der Konfliktparteien gefördert werden, damit sich Eltern und Lehrer nicht erst vor Gericht persönlich gegenüberstehen. Dieser Austausch sollte nach Ansicht von Experten regelmäßig und rituell geschehen und nicht erst in Zeiten der Krise. Auf diese Weise wird eine Basis des Miteinanders und des Vertrauens geschaffen, auf der beide Seiten die Sicht der jeweils anderen kennenlernen und einander mit Respekt begegnen. Benimmregeln, die für Schülerinnen und Schüler im Umgang miteinander gelten sollen, könnten in ähnlicher Form auch für die Begegnung von Eltern und Lehrern gelten, so der Verband für Bildung und Erziehung (VBE). Ihrer Vorbildfunktion wäre es sicherlich zuträglich, wenn Eltern und Lehrer einen respektvollen Umgang miteinander pflegten.


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Was denkst du?

  • reininsglueck am 25.01.2012 um 12:53 Uhr

    Ichn glaube, dass die meisten Eltern vorher mit den Lehrern geredet haben. Ich denke nicht, dass sie einfach sofort vor Gericht gegangen sind.

    Antworten
  • heidelqueen am 24.01.2012 um 15:31 Uhr

    Die eltern sollten mit den Lehrern reden.

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  • Ballatrine am 23.01.2012 um 15:47 Uhr

    Da müssen beide Seiten sehr sensibel vorgehen, dass sich niemand auf den Schlips getreten fühlt...

    Antworten
  • Bakul am 23.01.2012 um 13:52 Uhr

    Es ist eigentlich traurig,dass man Eltern und Lehrer erst zu einem "zivilisierten" Umgang miteinander bewegen muss, das sollte sich eigentlich von selbst verstehen...

    Antworten
  • korneliaa am 23.01.2012 um 12:56 Uhr

    Dass Eltern und Lehrer sich streiten, kommt echt so häufig vor. Meistens immer dann, wenn eine von beiden Seiten die Kompetenz des anderen nicht anerkennt.

    Antworten
  • Madita_Pia am 23.01.2012 um 12:26 Uhr

    Ich finde es auch albern, wenn Eltern direkt vor gericht ziehen, ohne vorher das Gespräch gesucht zu haben. Das ist echt verrückt.

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  • Kartoffelfee am 23.01.2012 um 10:17 Uhr

    Ich bin auch ganz klar der Meinung,dass die Eltern sich einfach mit den Lehrern in Verbindung setzen sollten, bevor sie sie anzeigen. Das ista uch besser für die Kinder, um die es schließlich geht bzw. gehen sollte.

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  • Polly_Golightly am 23.01.2012 um 09:57 Uhr

    Ich finde es auch echt etwas übetrieben, wenn Eltern direkt vor Gericht gehen - obwohl manche Eltern dafür sicherlich auch Grund haben. Gibt schon vieel unfähige Lehrer. Trotzdem sollte man vorher das Gespräch suchen.

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