Eltern wollen gegen NPD klagen

Weil die rechtsextreme Partei NPD ihre Kinder für einen Wahlwerbefilm gefilmt hat, wollen zwölf Eltern Klage einreichen.

Klage gegen Pastörs

Eltern wollen NPD-Politiker Pastörs verklagen.

Für sein Wahlkampfvideo zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ließ der NPD-Spitzenkandidat Udo Pastörs Schulkinder filmen. Das wollen die Eltern der betroffenen Kinder nicht auf sich sitzen lassen und lassen von einer Schweriner Anwaltskanzlei Schadenersatzansprüche gegen die Partei prüfen, so die „Schweriner Volkszeitung“.

Eltern sehen Persönlichkeitsrecht verletzt

Pastörs habe eine neunte Klasse auf offener Straße angesprochen und sich dabei filmen lassen, wozu weder der Lehrer noch die Schüler zugestimmt haben. Der gut viertelstündige Werbefilm lief mehrere Tage auf der NPD-Webseite. Deshalb sehen die Eltern die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder und die Rechte am eigenen Bild verletzt.

Der Justiz ist Pastörs nicht unbekannt. Schon 2010 war der rechtsextreme Politiker wegen Volksverhetzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte bei einer Versammlung den Begriff „Judenrepublik“ benutzt.

Bildquelle: gettyimages


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Was denkst du?

  • schnittchen12 am 26.09.2011 um 16:33 Uhr

    Das würde ich auch nicht auf mir sitzen lassen!

    Antworten
  • prinzesschen_33 am 15.09.2011 um 12:06 Uhr

    Das ist ja unfassbar, die würde ich auch verklagen.

    Antworten