Familie und Beruf

Dass sich Familie und Beruf immer noch schlecht vereinbaren lassen, zeigen die Ergebnisse einer Studie aus Nordrhein-Westfalen.

In der vergangenen Woche stelle NRW-Familienministerin Ute Schäfer die Ergebnisse einer repräsentativen Studie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in NRW vor. Im Auftrag des Familienministeriums wurde die Studie durch das „Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik” an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durchgeführt. Insgesamt wurden 1000 Beschäftigte befragt.

Verbesserungsbedarf bei der Vereinbarkeit von Familie und Job

Kernaussage der Studie ist, dass ein Großteil der Befragten (60 Prozent) in den vergangen Jahren zwar Verbesserungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf erkennt, sich aber noch mehr konkrete familienfreundliche Maßnahmen wünscht. Ministerin Schäfer sagte zur Situation in NRW: „Vor dem Hintergrund der bekannten demografischen Entwicklung müssen die Unternehmen bereits heute und zukünftig noch mehr verstärkt Frauen für den Arbeitsmarkt gewinnen. Voraussetzung dafür sind – und zwar in allen Positionen – familienfreundliche Rahmenbedingungen.“

Familie und Job

Familie und Beruf müssen in NRW noch vereinbarer werden


Vor allem Männer bemängeln Familienfreundlichkeit

Überraschendes Ergebnis der Befragung: Insgesamt bemängeln mehr Männer als Frauen, die Möglichkeiten Familie und Job in ihrem Unternehmen zu verbinden. Obwohl vor allem Frauen die Mehrbelastung tragen und Teilzeitarbeit in Kauf nehmen. Für Männer käme dieses Zugeständnis aber meist nicht in Frage. Aus diesem Grund fielen die Bewertungen der Männer so schlecht aus. Aber auch für weibliche Beschäftigte solle dauerhafte Teilzeit nicht die einzige Lösung bleiben, forderte die Ministerin.

Möglichkeiten Familie und Karriere besser unter einen Hut zu bekommen seien Arbeitsmodelle sogenannter „vollzeitnaher Teilzeit“, mit einem Arbeitspensum von 30 Stunden in der Woche. Aus den Ergebnissen der Studie lassen sich aber auch Wünsche nach Arbeitszeitkonten, mehr Home Office-Tätigkeit, flexiblere Arbeitszeiten sowie konkretere Hilfe bei Betreuungsfragen ablesen, um Beschäftigten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

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