Familienbericht: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Laut aktuellem Familienbericht der Bundesregierung wünscht sich ein Großteil der Frauen eine größere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Familienbericht: Karriere hat hohen Stellenwert bei Frauen

Anlässlich des Familienberichts der Bundesregierung haben das forsa-Institut und AWD, ein führender Finanzdienstleister, in einer Umfrage herausgefunden, dass Frauen leistungsorientiert sind und Karriere einen hohen Stellenwert bei ihnen einnimmt. Gleichzeitig wünschen sie sich jedoch eine ausgewogene Balance zwischen Berufs- und Privatleben. Weiterhin gab die Hälfte der befragen Frauen zwischen 18 und 45 Jahren an, im Haushalt verantwortlich für die Finanzen zu sein.

Familienbericht: Mehr Zeit für die Familie

Laut dem Familienbericht der Bundesregierung, der im vergangenen Monat veröffentlicht wurde, empfindet die Mehrheit der Familien die mit Kindern und Familie verbrachte Zeit als zu gering. 28 Prozent der befragten Frauen würde sogar lieber eine Teilzeitstelle antreten, wenn sie dafür mehr Zeit für ihre Kinder hätte. Auch die Mehrheit der für den Familienbericht befragten Männer mit minderjährigen Kindern gab an, mehr zu arbeiten als ihnen lieb sei und häufig Überstunden zu machen. Als Lösungen für die im achten Familienbericht der Bundesregierung aufgeworfenen Probleme werden ausreichende und serviceorientierte Betreuungsmöglichkeiten sowie flexible Arbeitszeitmodelle diskutiert. Der Familienbericht wird seit 1968 von der Bundesregierung veröffentlicht und befasst sich mit aktuellen Entwicklungen im Familienkontext.

Familienbericht der BRD liegt vor.

Der Familienbericht zeigt, dass sich viele Mütter eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschen.


Forsa-Umfrage und Familienbericht zeigen neue Berufswege für Frauen

Das forsa-Institut und AWD fanden in einer Umfrage unter Frauen zwischen 18 und 45 Jahren heraus, dass die Hälfte der Befragten zu Hause der verantwortliche Ansprechpartner für das Thema Finanzen sei und dass im Falle von externer Beratung eine weibliche Beraterin leicht bevorzugt werde. Dies hat auch die Finanzbranche erkannt. Mit der freien Arbeitszeitgestaltung im Bereich der Finanzberatung könnte diese Branche zukünftig attraktiver für Frauen werden. Zudem seien Frauen oftmals kommunikativer und empathischer als ihre männlichen Kollegen. So möchte beispielsweise der Finanzdienstleister AWD noch stärker auf Frauen in Beraterpositionen setzen. Bereits jetzt sind 40 Prozent der Finanzberater bei AWD weiblich.


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Was denkst du?

  • chevrolet am 08.11.2011 um 13:41 Uhr

    Ich glaube nicht, dass das mit dem Teilzeitmodell bei der Finanzdienstleistungsbranche so einfach funktioniert. Denn meistens ist man da ja selbstständig. Und da kann man ja schlecht sagen, so 12 Uhr, ich geh heim. Also sagen kann man es, aber fließt dann auch Geld?

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  • Froeschlemama am 04.11.2011 um 22:07 Uhr

    Ich konnte nicht in meinen Beruf zurückkehren, wollte aber gerne arbeiten, da habe ich mich selbständig gemacht, dachte - etwas naiv - dann kann ich den Ton angeben. Was aber geblieben ist, ich kann meine Zeit besser einrichten, wenn eins meiner Kinder mich braucht, das empfinde ich als sehr angenehm, zudem habe ich dadurch viele andere Frauen mit ähnlichen Werdegang kennengelernt und das ist spannend. Bereue es keine Minute.

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  • AnikaM am 03.11.2011 um 15:22 Uhr

    Das ist doch ein Thema, welches immer wieder diskutiert wird. Bis jetzt hat sich nicht all zuviel verändert würde ich sagen. Hoffen wir, dass das nur noch eine Frage der Zeit ist bis sich da was tut.

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  • saltnvinegar am 02.11.2011 um 18:15 Uhr

    Das hört sich spannend an, dieser Familienbericht. Ich finde es allerdings noch interessant, wie so ein Job in der Branche aussieht..

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  • rosabienchen am 02.11.2011 um 16:11 Uhr

    Das ist echt eine Herausforderung unserer Zeit, da die richtige Mitte zu finden...

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  • madrilena am 02.11.2011 um 14:07 Uhr

    Na, dann sind wir mal gespannt, wann diese Erkenntnisse in der Arbeitswelt ankommen. Ich finde, dass das Thema in letzter Zeit immer öfter aufkommt, aber ob sich wirklich im beruflichen Alltag etwas ändert, werden wir wohl erst noch sehen.

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