Für Links auf dieser Seite erhält desired ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder lila Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.

Welt-Mutter-Report 2013

Finnland bietet die besten Lebensbedingungen für Mütter

Finnland bietet die besten Lebensbedingungen für Mütter

Für Mütter ist die Lebenssituation in den skandinavischen Ländern und vor allem in Finnland am besten. Zu diesem Ergebnis kam die internationale Kinderrechtsorganistaion „Save the Children“.

Für Mütter ist die Lebenssituation in den skandinavischen Ländern und vor allem in Finnland am besten. Zu diesem Ergebnis kam die internationale Kinderrechtsorganistaion „Save the Children“.

Mutter-Report 2013
Finnland bietet die besten Lebensbedingungen für Mütter

Klare Unterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungsländern

Der Welt-Mutter-Report 2013 verdeutlicht auch die großen Unterschiede zwischen den Industrie- und den Entwicklungsländern. Während die hoch entwickelten Länder auf den vorderen Rängen zu finden sind, liegen auf den letzten zehn Plätzen ausschließlich afrikanische Länder südlich der Sahara. „Pro Minute sterben zwei Babys! Das sind eine Millionen Neugeborene pro Jahr, die die ersten 24 Stunden nach Geburt nicht überleben. Zwar konnte die Kindersterblichkeit unter fünf Jahren seit 1990 erfreulicherweise von 12 Millionen auf 6,9 Millionen reduziert werden. Aber 43 dieser Todesfälle betreffen Neugeborene und noch immer sterben Babys an vermeidbaren, behandelbaren Ursachen. Das muss sich für Mütter und ihre Babys überall auf der Welt in Zukunft ändern. Jedes Kind, das geboren wird, hat das Recht zu leben", beklagte Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von „Save the Children Deutschland“. Dabei ereignen sich rund 98 Prozent aller Todesfälle bei Neugeborenen in den Entwicklungsländern. Trauriger Spitzenreiter ist Indien. Hier sterben mehr als 300.000 Babys innerhalb von 24 Stunden nach der Geburt. Ebenso sterben auf dem Subkontinent die meisten Frauen während der Schwangerschaft und bei der Entbindung. In der Demokratischen Republik Kongo liegt das Risiko für die Schwangeren hier bei 1:30, während es in Finnland bei 1:12.200 liegt.

„Investieren Regierungen in Mütter- und Kindergesundheit, investieren sie damit zugleich in ihre Zukunft. Viele Entwicklungsländer machen erfreuliche Fortschritte. Aber wir stehen noch immer vor großen Herausforderungen, wenn wir das Überleben von Millionen der ärmsten Mütter und ihrer Neugeborenen sichern wollen. Inzwischen können wir Maßnahmen benennen, die kostengünstig und universell einsetzbar sind, um die Todesursachen bei Neugeborenen zu bekämpfen. Es fehlen leider noch immer der politische Wille und die Finanzierung“, betonte Kathrin Wieland hinsichtlich der Arbeit ihrer Organisation.

In Deutschland hat sich die Situation für Mütter deutlich verbessert, wie der „Welt-Mutter-Report 2013“ an den Tag legt. Dennoch zeigt der Report auch, dass es immer noch eine klare Abgrenzung zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern hinsichtlich der Lebensqualität von Müttern und Kindern gibt.

Bildquelle: Dreamstime.com

Was denkst Du?

Galerien

Lies auch

Teste dich