Frauenerwerbsquote steigt!

Immer mehr Frauen gehen arbeiten! Das fand jetzt das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln heraus. Die Frauenerwerbsquote stiegt in den letzten Jahren auf 72 Prozent an.

„Nur in Skandinavien ist die Erwerbsquote der Frauen höher“, so das Fazit des Direktors des Instituts für Deutsche Wissenschaft in Köln, Hüther. Obwohl die deutsche Frauenerwerbsquote in den Jahren von 2000 bis 2011 schon von 63 auf 72 Prozent gestiegen ist, liegt Schweden mit einer Frauenerwerbsquote von 78 Prozent immer noch an der Spitze. Dennoch liegt Deutschland deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 65 Prozent. Laut PR Online sei der starke Zuwachs an Beschäftigung deutscher Frauen vor allem auf eine zunehmende Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen. Viele der Frauen, die in Teilzeit arbeiten, tun dies auch nicht mehr, weil sie keine Vollzeitstelle bekommen, sondern weil sie sich bewusst für eine Teilzeitstelle entscheiden.

Den Grund für die Steigerung der Frauenerwerbsquote sieht Hüther im demografischen Wandel: „Aufgrund des Demografischen Wandels muss Deutschland das Beschäftigungspotenzial der Frauen besser nutzen – und das ist in den vergangenen zehn Jahren gelungen.“

Frau beim Telefonieren

Frauenerwerbsquote: Immer mehr Frauen arbeiten.


Hohe Frauenerwerbsquote und niedrige Gehaltsunterscheide

Der Unterschied des Bruttoverdienstes bei Männern und Frauen lag 2011 bei etwa 25 Prozent. PR Online gibt jedoch an, dass, wenn man Faktoren wie Bildungsstand, Wohnregion, Unternehmensgröße, Art der Beschäftigung, Alter und Dauer der Betriebszugehörigkeit in die Rechnung mit einbeziehe, die Lücke bei lediglich elf Prozent läge. Bei einem schnellen Wiedereinstieg in den Beruf nach einer familiären Auszeit schrumpfe sie sogar auf zwei Prozent. Eine Rechnung, die jedoch vom Juristinnen Bund scharf kritisiert wird, da unbezahlte Tätigkeiten wie Kinderbetreuung oder Haushalt aus der Statistik herausfallen.

Immer mehr Frauen in Deutschland verdienen ihr eigenes Geld. Doch trotz einer Frauenerwerbsquote von 72 Prozent werden Punkte wie Hausarbeit und Kinderbetreuung in Statistiken nicht berücksichtigt.

Bildquelle: Dmitriy Shironosov | Dreamstime.com


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Was denkst du?

  • chrissy82 am 22.01.2013 um 09:27 Uhr

    Meine Mama ist nach ihrer Babypause nie wieder in ihren gelernten Beruf eingestiegen. Da ist es doch erfreulich, dass der Wiedereinstieg den Mamis heute nicht mehr so schwer gemacht wird.

    Antworten
  • MamiimGlueck am 21.01.2013 um 10:55 Uhr

    Eine wirklich gute Nachricht. Ich finde es schön, wenn auch Frauen die Chance haben, weiterhin einem Beruf nachzugehen, der ihnen Spaß macht. Häufig ist es aber sicher auch so, dass aus finanziellen Gründen keine andere Möglichkeit besteht.

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  • clarat88 am 21.01.2013 um 10:05 Uhr

    Na, das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht! Ich will nach der Babypause auch auf jeden Fall wieder arbeiten gehen. Erstens arbeite ich gerne und zweitens kann es sich heutzutage niemand mehr leisten (egal ob Mann oder Frau), nicht arbeiten zu gehen.

    Antworten