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Prozess am Kölner Landgericht

Frühchen gestorben

Frühchen gestorben

Die Mutter eines Frühchens hatte nach dem Tod ihres Neugeborenen eine Kölner Klinik wegen der Unterlassung von lebenserhaltenen Maßnahmen verklagt. Jetzt schlug das Gericht einen Vergleich vor.

Das Kölner Landgericht plädierte im Fall des extremen Frühchens, das durch unterlassene medizinische Maßnahmen starb, dafür, dass beide Prozessparteien bis zum 18. Januar 2012 über eine mögliche Basis für einen Vergleich nachdenken sollen. Die Klägerin hatte ihr Baby in der 22. Schwangerschaftswoche zur Welt gebracht. Eine Kölner Klinik entschied ohne Rücksprache mit der Mutter, keine lebenserhaltenden Maßnahmen bei dem extremen Frühchen durchzuführen. Daraufhin starb das Neugeborene.

Extreme Frühchen nicht lebensfähig

Ein Baby, das in der 22. Woche einer Schwangerschaft zur Welt kommt, ist nicht lebensfähig. Sofern keine medizinischen Maßnahmen eingeleitet werden, muss es sterben. Wenn jedoch solche Maßnahmen zur Anwendung kommen, sind die Überlebenschancen solch extremer Frühchen relativ hoch. Jedoch leiden sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 bis 70 Prozent unter starken körperlichen und geistigen Behinderungen.

22. Schwangerschaftswoche: Frühchen starb
Ohne lebenserhaltende Maßnahmen haben viele Frühchen keine Chance

Lebenserhaltende Maßnahmen für Frühchen

Während die Klinik, die sich jetzt vor Gericht verantworten muss, keine lebenserhaltenden Maßnahmen für das in der 22. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommene Frühchen ergriff, wird in der Kölner Uniklinik jedes Baby behandelt, das lebend zur Welt kommt. Auch Babys, die von sich aus unmittelbar nach der Geburt kein Lebenszeichen zeigen, werden in Absprache mit den Eltern reanimiert.

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