Im Winter gesund bleiben

Gesund durch den Winter

Gesund durch den Winter

Dieses Wochenende soll es in ganz Deutschland erstmals winterlich kalt werden. Meteorologen sprechen vom „ersten richtigen Wintereinbruch“. Sehr niedrige Temperaturen können den Körper stark strapazieren. Es gibt allerdings ein paar Tricks, mit denen man gesund durch die kalte Jahreszeit kommt.

Die Weihnachtsmärkte sind eröffnet und pünktlich zum Beginn der Adventszeit hält auch der Winter Einzug in Deutschland. Rodeln gehen, Schneeballschlachten und Eislaufen auf zugefrorenen Seen machen zwar viel Spaß, doch Schneeregen und frostige Temperaturen machen dem Körper in vielerlei Hinsicht zu schaffen. Zum Glück gibt es einige einfache Tricks, wie man laufende Nasen, kalte Füße und Frieren vermeiden kann.

Methoden gegen trockene Haut

Kälte trocknet die Haut aus, denn eine geringe Luftfeuchtigkeit verhindert, dass die Haut genug Fett produzieren kann. Deshalb leiden Menschen mit empfindlicher Haut im Winter häufig unter einem Spannungsgefühl und teils schmerzhaften Rissen in der Haut. Da die Gesichtshaut besondern dünn und witterungsanfällig ist, ist sie davon besonders betroffen. Trockener Gesichtshaut kann man jedoch mit bestimmten Hautcremes effektiv vorbeugen und sie behandeln. Cremes mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Vitamin E und Jojoba-Öl sind wegen ihres erhöhten Fettgehaltes in der kalten Jahreszeit besonders geeignet. Ähnliches gilt auch für die Hände. Auch diese freuen sich im Winter über reichhaltige Fettcremes. Im Idealfall trägt man diese vor dem Zubettgehen großzügig auf, sodass sie über Nacht einziehen können.

Auch die Lippen leiden im Winter unter den kalten Temperaturen. Die Lippen können kein Eigenfett bilden, weswegen häufig ein Lippenpflegestift Abhilfe leisten muss. Auf keinen Fall sollte man versuchen, die Lippen mit der Zunge zu befeuchten, denn der Speichel auf den Lippen würde verdampfen und die Lippen dadurch noch mehr austrocknen.

Kind im Schnee
Richtig angezogen haben Kinder im Schnee viel Spaß.

Frieren muss nicht sein

Wer dazu neigt, stark zu frieren, ist mit dem sogenannten Zwiebelprinzip gut beraten. Dabei werden mehrere Schichten Kleidung übereinander getragen. Dieses System bietet zum Einen die Möglichkeit, jederzeit beliebig viele Schichte auszuziehen, wenn es doch mal wärmer werden sollte (beispielsweise in geheizten Räumen), zum Anderen wird die Körperwärme so ideal gespeichert. Zwischen den einzelnen Kleidungsschichten entstehen kleine Luftpolster, die die Wärme besser speichern können als eine einzige dicke Kleidungsschicht. Bei der Wahl der Stoffe sind Angora, Kaschmir, Baumwolle sowie moderne Mikrofaser-Gewebe besonders empfehlenswert. Gerade bei Kindern empfiehlt sich außerdem eine Mütze, da ein Großteil der Körperwärme über die Kopfhaut abgegeben wird.

Auch mit der richtigen Ernährung kann dem Frösteln vorgebeugt werden. Eintöpfe und Suppen wärmen den Körper von innen, ebenso wie eine heiße Schokolade. Wo es sich anbietet, können die Speisen zusätzlich mit Gewürzen wie Zimt, Ingwer und Chili gewürzt werden, da diese dem Körper zusätzlich einheizen. Das Immunsystem freut sich außerdem über viel Obst und Gemüse.

Auch wenn die Versuchung groß sein mag: Das Schlafzimmer sollte man trotz eisiger Temperaturen besser nicht heizen. Trockene Heizungsluft trocknet die Atemwege und Schleimhäute aus, die dadurch anfälliger für grippale Infekte werden. Wer nachts viel friert, kann dem stattdessen mit einer Wärmflasche, dickerer Bettwäsche oder einer zusätzlichen Wolldecke sowie Bettsocken entgegenwirken. Um die Schleimhäute feucht zu halten, ist es wichtig, auch im Winter viel zu trinken. Geeignet ist neben Mineralwasser auch ungesüßter Tee.

Der Winter steht vor der Tür und mit ihm auch die typischen Winterbeschwerden. Zum Glück kann man trockener Haut, grippalen Infekten und Frieren mit ein paar einfachen Hausmittelchen und Tricks effektiv vorbeugen. So steht einem unbeschwerten Wintervergnügen an der frischen Luft nichts mehr im Wege.

Bildquelle: dreamstime.com

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