Gymnasium: Saarland gegen Sitzenbleiben

Im Saarland ist am Montag mit dem neuen Schuljahr ein Förderprogramm an Gymnasien gestartet, das Sitzenbleiben verhindern soll.

Saarland gegen Sitzenbleiben

Konzept für Gymnasium

Gymnasium: Mehr Förderung gegen Sitzenbleiben

Der Modellversuch „Fördern statt Sitzenbleiben“ startet im Saarland mit dem neuen Schuljahr 2011/2012 an elf ausgewählten Gymnasien. Die Schulen stellten ihre verschiedenen Förderkonzepte am Montagnachmittag im saarländischen Ministerium für Bildung vor.

Der Bildungsminister des Saarlandes, Klaus Kessler, sagte, dass es bei dem Förderprogramm darum ginge, den Schülern und Schülerinnen den Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium mit individueller Förderung zu erleichtern.

Individuelle Förderung am Gymnasium

Die Konzepte zur Förderung sind an den elf teilnehmenden Gymnasien unterschiedlich, setzen sich aber vor allem aus individuellen Lernfördermaßnahmen zusammen. Ansätze sind beispielsweise Lernstandsanalysen und regelmäßige Lernstandstests, Lernverträge und Lerntagebücher für die Schüler, gezielte Nachhilfe und Einzelförderung.

Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt und betrifft die Klassen fünf und sechs am Gymnasium. Das Sitzenbleiben soll in diesen Klassenstufen vorerst ausgesetzt werden. Begleitend wird die Lern- und Leistungsentwicklung der Schüler statistisch erfasst. Eine abschließende Evaluation durch das Landesinstitut für Pädagogik und Medien ist vorgesehen.


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