Junglehrer bald arbeitslos

Nur rund 200 Junglehrer werden im Februar an den bayrischen Gymnasien und beruflichen Oberschulen in den Staatsdienst übernommen; für 600 sieht es schlecht aus.

Der Bayerische Philologenverband (bpv) ist alarmiert, da im Februar nur rund 200 Junglehrer an den bayerischen Gymnasien und beruflichen Oberschulen in den Staatsdienst übernommen werden. Junglehrer mit einer Fächerverbindung mit Deutsch und einer Fremdsprache sind hauptsächlich betroffen. Für Junglehrer mit den Fächern Latein, Mathematik, Naturwissenschaften und Musik sieht es dahingegen besser aus, insgesamt circa 600 Junglehrer werden wohl leer ausgehen. Der bpv-Vorsitzende Max Schmidt erklärte, dass das für die jungen Kollegen sehr enttäuschend sei und angesichts der anstehenden Pensionierungen oder Ausfällen wegen Schwangerschaften die Schulen eigentlich dringend Nachwuchslehrer bräuchten.

Junglehrer müssen vielleicht bald nach einer neuen Arbeit suchen

Junglehrer müssen bald um ihren Arbeitsplatz bangen


Junglehrer müssen sich neu orientieren

Schmidt erklärte, dass er die sogenannte Korridor-Lösung als gut erachte, mit der zumindest die Jahrgangsbesten einer Fächerverbindung, in der geringer Bedarf herrsche eine Chance bekommen. Da sich aber nur die Jahrgangsbesten auf diese Ausnahmelösung verlassen können, müssen sich die anderen 600 auf eine Warteliste setzen lassen oder sich nach einer Alternative umsehen. Schmidt erklärte, dass es in anderen Bundesländern noch Chancen für bayerische Junglehrer gebe und auch in Österreich und in der Schweiz die Pädagogen beliebt seien. Sprecher des Kultusministeriums bestätigten diese Zahlen und erklärten, dass auch in den Vorjahren zum Einstellungstermin im Februar circa 75 Prozent der Junglehrer nicht in den Staatsdienst übernommen wurden. Sie fügten außerdem hinzu, dass die Einstellung zum Schuljahreshalbjahr nicht der Haupteinstellungstermin sei und dass im Sommer erfahrungsgemäß mehr Junglehrer eingestellt werden.

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