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Kaiserschnitt fördert Diabetes

Fehlende Bifidobakterien

Kaiserschnitt fördert Diabetes

Ein Kaiserschnitt kann bei Säuglingen den Ausbruch von Typ 1 Diabetes fördern. Fehlende Bifidobakterien sollen der Grund dafür sein.

Forscher der Technischen Universität München haben in einer Langzeit-Studie herausgefunden, dass ein Kaiserschnitt den Ausbruch von Typ 1 Diabetes beim Säugling begünstigen kann. Die Zusammensetzung der kindlichen Darmflora würde durch einen Kaiserschnitt verändert werden, dass die fehlerhafte Reaktion des eigenen Immunsystems gegen insulinproduzierende Zellen, kurz Typ 1 Diabetes, begünstigt werde und es leichter zur Typ 1 Diabetes kommen könne.

Typ 1 Diabetes
Höheres Diabetes Risiko durch Kaiserschnitt

Höheres Risiko durch Kaiserschnitt

Die Forscher in München kamen zu dem Ergebnis, dass das Risiko an Typ 1 Diabetes zu erkranken, bei Kindern, die per Kaiserschnitt entbunden wurden und deren Vater oder Mutter bereits an Typ 1 Diabetes erkrankt sind, bei 4,8 % liegt. Bei Kindern, die ebenfalls eine familiäre Vorbelastung haben, jedoch vaginal entbunden wurde hingegen, liege das Diabetes-Risiko bei nur 2,2 %.

Fehlende Bifidobakterien durch Kaiserschnitt

Die Erklärung für das erhöhte Risiko sehen die Forscher in den fehlenden, wichtigen Bifidobakterien. So weisen Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt gekommen sind, weniger Bifidobakterien in ihrer Darmflora auf, womit die Darmflora der Kinder der gestörten Darmflora von Diabetikern gleiche. Weiter erkannten die Forscher, dass ein Kaiserschnitt nicht grundlegend den Mechanismus der Krankheit beinflusse, jedoch die Krankheit beim ersten Auftreten der Antikörper offenbar begünstige.

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