Kassenzettel enthalten Gift

Greenpeace warnt vor Kassenzetteln zweier großer Supermarkt-Ketten. Die enthaltenen Stoffe Bisphenol A und S wirken sich negativ auf die männliche Fruchtbarkeit aus und können das Gehirn von Kleinkindern schädigen.

Die Umweltorganisation Greenpeace hat Kassenzettel verschiedener Unternehmen geprüft und kam zu dem Ergebnis, dass im Thermopapier der Kassenzettel von Edeka und Kaiser´s immer noch das höchst umstrittene Bisphenol A (BPA) enthalten ist. Dieser Stoff, der auch in Kunststoffen enthalten ist, steht bereits seit geraumer Zeit in der Kritik. Bereits seit Juni 2011 ist der Stoff EU-weit in Babyflaschen verboten. Im Thermopapier der Kassenzettel ist BPA, laut Greenpeace, nicht nur viel höher konzentriert als in Plastik, sondern auch weniger fest gebunden.

Kassenzettel enthalten Gift

Kassenzettel enthalten schädlichen Bisphenol A


Kassenzettel sind schädlich für Ungeborene und Kleinkinder

Bisphenol A befindet sich als Farbentwickler auf dem Thermopapier der Kassenzettel und kann beim Anfassen über die Haut ins Blut gelangen. Die schwedische Chemikalienbehörde KEMI hat die Bisphenol-A-Exposition durch Thermopapiere berechnet und plädiert nun für ein BPA-Verbot in Kassenzetteln. Laut KEMI zeigt sich schon bei geringen Dosen eine hormonelle Wirkung. Auch das Umweltbundesamt und die europäische Lebensmittelbehörde ESPA gehen von einem höheren Risiko für Mensch und Umwelt aus als bisher angenommen. Die Substanz wirkt ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen. Studien zeigen die gefährliche Wirkung für Ungeborene und Kleinkinder, da durch die Substanz die Reifung des Gehirns irreversibel geschädigt wird. Bisphetol A kann sich auch negativ auf die männliche Fruchtbarkeit auswirken. Kassenzettel anderer Unternehmen wie Aldi Nord, Rewe, Galeria Kaufhof, die Deutsche Bahn oder die Deutsche Post verwenden für ihre Kassenzettel Chemikalien, die für den Menschen weniger bedenklich sind.

Die Kassenzettel sollten beim Einkaufen daher möglichst wenig Kontakt mit der Haut haben. In Kinderhände sollten sie gar nicht gelangen und auch nicht im Restmüll entsorgt werden, da die Chemikalien sonst in den Recyclingkreislauf gelangen.

Bildquelle: Oleg Doroshin/dreamstime.com

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