Die gymnasiale Oberstufe

Vorbereitung aufs Abitur

Die gymnasiale Oberstufe

Den höchstmöglichen Schulabschluss kann Dein Kind nach der gymnasialen Oberstufe erreichen und zwar die Hochschulreife. Dieser Schulabschluss ermöglicht es Deinem Kind, sich an einer Hochschule einzuschreiben und ein Studium zu beginnen. Was aber genau die Oberstufe ist und wie sie aufgebaut ist, erklären wir Dir im Folgenden.

Was ist die Oberstufe?

Oberstufe auf dem Gymnasium

Kurz vor dem Abitur muss viel Stoff gelernt und verarbeitet werden

Für Schüler, die bereits ein Gymnasium besuchen, schließt sich die Oberstufe direkt an die 10. Klasse an. Aber auch für Schüler einer Realschule oder Gesamtschule besteht die Möglichkeit, nach der 10. Klasse auf ein Gymnasium zu wechseln und dort die Oberstufe zu besuchen. Zurzeit befindet sich die gymnasiale Oberstufe im Umbruch. In den meisten Bundesländern umfasst sie noch drei Schuljahre, jedoch wurde die Oberstufe im Sinne des Abiturs nach 12 Schuljahren auf nur noch zwei Jahre verkürzt. Bundesweit gibt es aber noch keine einheitliche Regelung und es kann von Schule zu Schule anders sein. Daher informierst Du Dich am besten direkt bei Deiner Schule und fragst nach.

Bisher bestand die gymnasiale Oberstufe aus einem Orientierungsjahr – der 11. Klasse. Diese bietet vor allem den hinzugekommenen neuen Schülern eine Chance, sich an die neue Schule zu gewöhnen. Viele Schüler nutzen die 11. Klasse auch für einen längeren Auslandsaufenthalt. Auf das Orientierungsjahr folgen zwei Qualifikationsjahre, in denen Dein Kind Prüfungen schreiben muss und sich durch die erbrachten Leistungen für die Abiturprüfungen qualifiziert. Diese Leistungen fließen ebenfalls mit in die Abschlussnote ein.

Wie ist die gymnasiale Oberstufe aufgebaut?

Im Gegensatz zum Unterricht in der Unter- und Mittelstufe wird das Klassensystem durch ein Kurssystem in der Oberstufe ersetzt. Dein Kind verbringt seine Schulzeit nicht mehr im festen Klassenverband, sondern in verschiedenen Kursen entsprechend seiner Fächerwahl. In der Oberstufe kann Dein Kind starken Einfluss auf seinen Stundenplan nehmen, auch wenn bestimmte Fächer wie Mathe, Englisch und Deutsch, sowie mindestens eine Naturwissenschaft gewählt werden müssen. Außerdem legt der Schüler einen Schwerpunkt bei seinen Fächern fest und entscheidet sich für zwei Leistungskurse. Diese Leistungskurse werden intensiver unterrichtet und häufiger besucht, als die restlichen Grundkurse.

Diese beiden Fächer werden auf jeden Fall im Abitur geprüft, zusätzlich kommen noch zwei Fächer hinzu von denen eins nur mündlich überprüft wird. Daher müssen schon bei der Fächerwahl für die elfte, sowie bei der Wahl für die zwölfte Klasse berücksichtigt werden, welche Schulfächer später im Abitur dran kommen sollen. Zudem gibt es genaue Vorgaben, wie die Fächer in der Oberstufe kombiniert werden müssen und welche Fächer gewählt werden können. Diese Regeln unterscheiden sich jedoch stark von Bundesland zu Bundesland.

Der beste Weg herauszufinden, wie genau die Oberstufe in der Schule Deines Kindes aussieht, ist direkt bei dem Gymnasium nachzufragen. Durch das neue Turbo-Abi und die neuen Regelungen zum Zentral-Abitur hat sich viel geändert und vieles ändert sich noch immer.


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