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Eltern-Kind-Turnen

Eltern-Kind-Turnen

Wenn Du Dein Kind schon früh an Sport und Bewegung heranführen möchtest, eignet sich das Eltern-Kind-Turnen, denn an den Kursen kann Dein Kind bereits ab einem Alter von 12 Monaten teilnehmen. Das Eltern-Kind-Turnen fördert sowohl die körperliche als auch die geistige und soziale Entwicklung Deines Kindes.

Kinder haben einen großen Bewegungsdrang. Sobald sie laufen können, sind sie in ihrer Bewegungsfreude kaum noch zu bremsen. Und das ist auch gut so, denn Bewegung ist in jedem Alter von großer Bedeutung. Beim Eltern-Kind-Turnen kannst Du Dein Kind schon früh an Sport heranführen und obendrein noch Zeit mit ihm verbringen. Da die Kinder hierbei von ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen, wie zum Beispiel den Großeltern oder den Paten, begleitet werden, eignet sich diese Form der sportlichen Betätigung bereits ab einem Alter von 12 Monaten, sofern die Kinder in diesem Alter schon laufen können. Entscheidend ist, dass Dein Kind sich bereits sicher auf seinen Beinen halten kann und nicht Gefahr läuft, ständig zu stolpern. Denn im Falle einer Überförderung könnte es den Spaß an der Bewegung verlieren. Das Eltern-Kind-Turnen findet normalerweise einmal wöchentlich statt; eine Kurseinheit dauert in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Angeboten werden die Kurse von Sportvereinen, Elternschulen, Familienbildungsstätten, Volkshochschulen und Hebammenpraxen. Ab einem Alter von drei Jahren kann Dein Kind schließlich ohne Dich und seinen Papa zum Kinderturnen gehen.

Eltern-Kind-turnen: Kleines Mädchen turnt am Barren
Beim Eltern-Kind-Turnen kannst Du gemeinsam mit Deinem Kind Sport treiben.

Eltern-Kind-Turnen fördert Dein Kind

Das Eltern-Kind-Turnen fördert Dein Kind gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen schult die Bewegung die Entwicklung seiner Muskulatur, sodass Fehlstellungen und Haltungsschwächen vorgebeugt wird. Zudem unterstützen die verschiedenen Bewegungsspiele die Motorik Deines Kindes. Es bekommt ein Gespür für seinen Körper und entwickelt nach und nach Fertigkeiten wie Rennen, Hüpfen, Klettern, Rutschen, Rollen, Balancieren und Fangen. Somit werden auch seine Koordination, sein Gleichgewichtssinn und seine Geschicklichkeit trainiert. Da Dein Kind beim Eltern-Kind-Turnen in einer Gruppe agiert, entwickelt es schon früh soziale Kompetenzen. Es muss sich anstellen, warten und teilen. Dadurch lernt es Rücksichtnahme, Geduld und Ausdauer. Das Eltern-Kind-Turnen ist auch besonders für schüchterne Kinder geeignet, da diese sich ohne ihre Eltern oftmals nicht trauen, an Gruppenaktivitäten teilzunehmen. Weil die Kleinen beim Eltern-Kind-Turnen ein Elternteil in ihrer Nähe wissen, trauen sie sich oft eher an die verschiedenen Übungen heran und bauen ihre Schüchternheit nach und nach ab. Ziel sollte es sein, dass Dein Kind sich nach Beendigung des Kurses – und wenn es ein entsprechendes Alter erreicht hat –, zutraut, auch ohne Mama und Papa innerhalb einer Gruppe mit Gleichaltrigen Sport zu treiben.

Welche Aktivitäten finden beim Eltern-Kind-Turnen statt?

Das Eltern-Kind-Turnen gestaltet sich in der Regel sehr abwechslungsreich, damit es sowohl für die Kinder als auch für die Eltern nicht langweilig wird. Oftmals werden Parcours mit unterschiedlichen Turngeräten aufgebaut, die die Eltern mit ihren Kindern durchlaufen können. Dabei kann Dein Kind zum Beispiel klettern, rutschen, kriechen, rollen, hüpfen oder balancieren. Die Eltern beteiligen sich aktiv und leisten ihren Kindern – wenn nötig – Hilfestellung. Überdies gehören auch Sing-, Finger- und Tanzspiele zum Programm. Oftmals wird die Kurseinheit mit einem Begrüßungslied begonnen und einem Abschiedslied beendet.

Eltern-Kind-Turnen als Vorbereitung auf weitere Sportarten

Da Dein Kind beim Eltern-Kind-Turnen schon früh ein Gespür für seinen Körper bekommt und verschiedene Bewegungsfertigkeiten erlernt, ist solch ein Kurs die optimale Vorbereitung für weitere Sportarten, die es ab einem Alter von drei Jahren ohne Dich betreiben kann. Denn durch die Vielfalt des Eltern-Kind-Turnens hat Dein Kind bereits einen Einblick in die unterschiedlichsten Sportbereiche erhalten und somit wichtige Voraussetzungen für diverse Sportarten erlangt. Der beim Eltern-Kind-Turnen geförderte Gleichgewichtssinn ist zum Beispiel für das Gerätturnen von großem Vorteil. Das erlangte Rhythmusgefühl bildet eine gute Voraussetzung für Kindertanzstunden. Von der erlernten Koordination und Geschicklichkeit profitiert Dein Kind sowohl bei diesen als auch bei diversen Ballsportarten. Du siehst also, dass das Eltern-Kind-Turnen den Weg für viele weitere sportliche Betätigungen ebnet.

Das solltest Du zum Eltern-Kind-Turnen mitbringen

Zum Eltern-Kind-Turnen musst Du nicht viel mitbringen, da die benötigten Sportgeräte in der Regel von dem jeweiligen Anbieter gestellt werden. Damit Du und Dein Kind Euch jedoch frei bewegen und alle Übungen problemlos meistern könnt, solltest Du sowohl für Dich als auch für Dein Kind bequeme Sportkleidung einpacken. Als Schuhwerk für Dein Kleines empfehlen sich entweder Schuhe mit einer dünnen Sohle oder Stoppersocken. Im Zweifelsfall solltest Du bei dem Sportverein oder der Organisation, die den Kurs anbietet, nachfragen. Des Weiteren empfiehlt es sich, eine Trinkflasche mitzunehmen, da die Kinder nach dem Eltern-Kind-Turnen oftmals erschöpft und durstig sind.

Wenn Du Dein Kind schon früh an Sport und Bewegung heranführen möchtest, bietet sich ein Kurs im Eltern-Kind-Turnen an. Kinder zwischen einem und drei Jahren können hier zusammen mit ihren Eltern verschiedene Parcours durchlaufen, singen und tanzen. Da Dein Kind beim Eltern-Kind-Turnen schon früh in Kontakt mit Gleichaltrigen kommt, fördert der Kurs nicht nur die Motorik, sondern auch die sozialen Kompetenzen Deines Kindes.

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