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Konzentrationsschwäche

Mit den Gedanken woanders

Konzentrationsschwäche

Nicht allen Kindern fällt es leicht, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Manche lassen sich schnell von äußeren Reizen ablenken und schweifen immer wieder mit ihren Gedanken ab. Sollte dies bei Deinem Kind über einen längeren Zeitraum der Fall sein, ist es möglich, dass es eine Konzentrationsschwäche hat. Mit gezielten Übungen und kleinen Spielen kannst Du seine Konzentration jedoch schulen.

Was ist eine Konzentrationsschwäche?

Konzentrationsschwäche bezeichnet die verringerte Fähigkeit von Menschen, über einen längeren Zeitraum gezielt die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema zu richten. Kinder, die an einer Konzentrationsschwäche leiden, lassen sich leicht von äußeren Reizen ablenken, sodass ihre Gedanken schnell abschweifen. Doch auch ohne äußere Störungen gleiten sie mit ihren Gedanken immer wieder ab. Den betroffenen Kindern fällt es schwer, sich länger auf nur eine Sache zu konzentrieren; sie sind zumeist nicht in der Lage, zwischen relevanten und nicht relevanten Dingen zu unterscheiden. Wenn Dein Kind unter einer Konzentrationsschwäche leidet, kannst Du ihm mit gezielten Übungen helfen, diese in den Griff zu bekommen.

Konzentrationsschwäche: Mädchen träumt vor sich hin
Wenn Dein Kind eine Konzentrationsschwäche hat, lässt es sich leicht von äußeren Reizen ablenken, sodass es mit seinen Gedanken schnell abschweift.

Die Konzentrationsschwäche erkennen

Dass es Kindern nicht immer leicht fällt, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, ist völlig normal. Sie müssen erst lernen, sich auf wichtige Dinge zu konzentrieren. Eine Konzentrationsstörung äußert sich anhand verschiedener Symptome. Wenn Dein Kind sich nicht nur schnell ablenken lässt, sondern überdies oft vergesslich und zerstreut ist, häufig unaufmerksam ist, Probleme hat, sich zu motivieren und es ihm bei Aufgaben an Ausdauer fehlt, können dies Anzeichen für eine verringerte Konzentrationsfähigkeit sein. Treten diese Symptome nur ab und an auf, besteht kein Grund zur Beunruhigung. Wenn sich diese Merkmale bei Deinem Kind jedoch über einen längeren Zeitraum erstrecken, ist es möglich, dass es eine Konzentrationsschwäche hat. In diesem Fall solltest Du mit ihm einen Arzt aufsuchen.

Konzentrationsschwäche: Diagnose

Im medizinischen Sinne gibt es keine strikte Abgrenzung zwischen einer Konzentrationsstörung und einer Konzentrationsschwäche, die es zu behandeln gilt. Ärzte oder Kinderpsychologen können jedoch verschiedene standardisierte Tests durchführen, anhand derer sich feststellen lässt, ob Dein Kind an einer verminderten Konzentrationsfähigkeit leidet. Außerdem solltest Du, wenn Du bei Deinem Kind eine ernstzunehmende Konzentrationsschwäche vermutest, auf alle Fälle von einem Arzt abklären lassen, ob ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) vorliegt. Gegebenenfalls nimmt der Arzt auch weitere Untersuchungen wie zum Beispiel einen Hör- und Sehtest sowie eine Blutuntersuchung vor, um mögliche organische und neurologische Gründe für die mangelnde Konzentratzinsfähigkeit Deines Kindes ausfindig zu machen.

Woher kommt die Konzentrationsschwäche?

Eine Konzentrationsschwäche bei Kindern kann unterschiedliche Ursachen haben. Neben zu langem Fernsehgucken oder zu langem Spielen von Computerspielen kann die mangelnde Konzentrationsfähigkeit auch organische, psychosomatische und neurologische Gründe haben. So kann eine ständige Konzentrationsschwäche bei Kindern ein Zeichen für eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), eine Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder -störung (ADS) oder eine Legasthenie sein. Aber auch eine zunächst unerkannte Seh- oder Hörschwäche kann die Wahrnehmung und somit die Konzentrationsfähigkeit Deines Kindes beeinträchtigen. Zu den äußeren Faktoren, die seine Konzentration schwächen können, zählen vor allem störende Geräusche und Unordnung. Auch innere Einflüsse können sich negativ auf die Konzentration Deines Kindes auswirken. Hierzu gehören vor allem Ängste, Übermüdung, Zeitdruck und schlechte Ernährung.

Das kannst Du gegen die Konzentrationsschwäche tun

Wenn Dein Kind unter einer Konzentrationsschwäche leidet, gibt es einige Dinge, die Du tun kannst, um seine Konzentration zu fördern. Sollte Dein Kind an ADHS oder ADS leiden, empfiehlt sich eine Therapie. Aber auch, wenn es ihm aus anderen Gründen schwer fällt, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, hast Du verschiedene Möglichkeiten, ihm zu helfen. Zum einen solltest Du darauf achten, dass es nicht zu viel Fernsehen sieht oder zu viel Zeit vor dem PC verbringt, da diese Medien seine Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen können. Zum anderen kannst Du mit Deinem Kind Konzentrationsspiele wie zum Beispiel „Ich packe meinen Koffer“ spielen. Zudem solltest Du dafür sorgen, dass der Arbeitsplatz Deines Kindes stets ordentlich ist. Alle Dinge, die es ablenken könnten wie zum Beispiel Spielzeug oder ein Fernseher haben hier nichts zu suchen. Trotzdem ist es wichtig, dass Dein Kind sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt. Schaffe daher eine freundliche Atmosphäre. Auch die Tageszeit hat Auswirkungen auf die Konzentration. Wenn Dein Kind eine Konzentrationsschwäche hat, solltest Du deshalb versuchen, herauszufinden, zu welcher Tageszeit es sich noch am besten konzentrieren kann. Bestimmt gibt es eine Zeit, zu der Dein Kind weniger mit seinen Gedanken abschweift als sonst. Sollte dies nicht der Fall sein, empfiehlt es sich, feste Lernzeiten einzuführen, damit sich sein Biorhythmus auf diese Zeit einstellen kann. Überdies ist es wichtig, dass Du Deinem Kind Pausen gönnst! Als Faustregel gilt, dass Dein Kind sich ungefähr doppelt so viele Minuten konzentrieren kann wie es Jahre alt ist. Wenn Dein Kind als fünf Jahre alt ist, kann es sich in der Regel zehn Minuten am Stück konzentrieren. Nach dieser Zeit sollte Dein Kind eine kleine Pause einlegen dürfen. Zu guter Letzt solltest Du immer im Hinterkopf behalten, dass es Kindern generell leichter fällt, sich zu motivieren und zu konzentrieren, wenn sie sich für ein Thema interessieren. Versuche daher, auf spielerische Weise, sein Interesse an einem Themengebiet zu wecken. Hierfür eignen sich zum Beispiel ein Besuch im Museum oder ein Ausflug.

Wenn Dein Kind eine Konzentrationsschwäche hat, ist es dauerhaft nicht in der Lage, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Wenn Du bemerkst, dass Dein Kind über einen längeren Zeitraum hinweg Probleme hat, seine Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe zu richten und sich immer wieder leicht ablenken lässt, solltest Du vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen, damit dieser feststellen kann, ob Dein Kind lediglich eine vorübergehende Konzentrationsstörung oder eine dauerhafte Konzentrationsschwäche hat. Durch bestimmte Spiele und Übungen kannst Du die Konzentrationsfähigkeit Deines Kindes fördern.

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