Projekte im Kindergarten

Sicher ist es gut für Dein Kind, dass der Alltag im Kindergarten feste Tagesabläufe hat, an denen sich Eltern, Kinder und Erzieher orientieren können. Um die tägliche Routine jedoch ein wenig aufzulockern und variabler zu gestalten, bieten sich Projekte im Kindergarten in verschiedensten Formen und Bereichen an.

Der Ablauf von Projekten im Kindergarten

Kinder freuen sich auf die Projekte im Kindergarten

Auch Kochen und Backen sind Projekte im Kindergarten

Am Anfang eines Projektes sollten zunächst der Kenntnisstand der Kinder und ihre bisherigen Erfahrungen bezüglich der jeweiligen Thematik erfasst werden. Diese Gespräche bringen die Kinder auf einen vergleichbaren Wissensstand, der eine gemeinsame Grundlage für das Projekt bildet. Daran schließen sich meist praktische Aktivitäten wie Malen, Basteln oder Rollenspiele an. Projekte im Kindergarten können künstlerisch-kreativ oder naturwissenschaftlich ausgerichtet sein und die unterschiedlichsten Fähigkeiten der Kinder fördern, zum Beispiel Motorik, Sprache, soziale Kompetenz und vieles mehr.

Die Rolle der Eltern bei Projekten im Kindergarten

Spätestens an dieser Stelle solltest Du als Elternteil durch Elternbriefe, Anschläge oder einen Elternabend über die Projekte im Kindergarten informiert sein, und so vielleicht sogar in die pädagogische Arbeit eingebunden werden. Auch kann Dein Kind zum Beispiel mit Aufträgen nach Hause geschickt werden. Dann kannst Du zu Hause mit Deinem Kind über das Projekt sprechen oder mit ihm bestimmte Aktivitäten durchführen. Durch Dein Interesse wird nicht nur die Motivation Deines Kindes aufrechterhalten, sondern es hat auch die Gelegenheit, zu Hause neue Begriffe zu üben, seine Erfahrungen zu reflektieren und ergänzende Kenntnisse zu erwerben. Wenn möglich, gibst Du Deinem Kind Bücher, Fotos oder andere Materialien in den Kindergarten mit, um die Diskussionen, Aktivitäten und Rollenspiele zu bereichern.

Welche Aktivitäten beinhalten Projekte im Kindergarten?

Projekte im Kindergarten können ganz unterschiedlich ablaufen. Immer aber wird beobachtet, diskutiert, gebastelt, gemalt, gesungen, getanzt, experimentiert und so weiter. Es gibt Phasen der Kleingruppenarbeit, aber auch Einzel- und Paararbeit. Oft kommt es zu Rollenspielen, die mit der Zeit immer komplexer werden. Außenaktivitäten und Ausflüge werden geplant und durchgeführt. Manchmal werden auch Fachleute in die Kindertageseinrichtung eingeladen und interviewt. Die Erzieherinnen regen zum Hinterfragen von Erfahrungen an, führen neue Begriffe ein, stellen in der Gruppe interessante Objekte vor, gestalten die Umwelt, bringen ergänzende Informationen durch Fotos, Schaubilder, Bücher und Geschichten ein.

Ein Beispiel für Projekte im Kindergarten ist die Verkehrserziehung, die immer den so genannten Fußgängerführerschein beinhaltet. Dieses Projekt wird fast überall durchgeführt und damit ist Dein Kind dann später optimal auf das selbständige Zurücklegen des Schulweges vorbereitet.

Am Ende des Projekts steht ein Auswertungsgespräch, bei dem sich Erzieher, Kinder und Eltern darüber austauschen können, was gut geklappt hat, was weniger gut war, und was beim nächsten Projekt beibehalten oder verändert werden sollte. Für Dein Kind war das Projekt dann ein Erfolg, wenn es etwas Neues gelernt hat, aber auch Spaß dabei hatte und sich aktiv mit anderen Kindern austauschen konnte. So wird sowohl die kognitive Fähigkeit Deines Kindes gefördert als auch die soziale Kompetenz.


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