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Wenn Kinder nicht schlafen

Schlafstörungen bei Kindern

Schlafstörungen bei Kindern

Ein falscher Schlafplatz, schlechte Ernährung oder Stress – all das kann zu Schlafstörungen bei Kindern führen. Zu wenig Schlaf macht Dein Kind nicht nur müde, sondern kann auch Krankheiten verursachen. Hier erfährst Du, was Du gegen die Schlafstörungen Deines kleinen Lieblings tun kannst.

Wo fangen Schlafstörungen bei Kindern an?

Viele Erwachsene träumen davon, noch mal so zu schlafen wie ein Kind: Tief, lange und zufrieden. Kinder brauchen viel Schlaf. Ein Baby schläft mehr als doppelt so viel wie ein Erwachsener. Die ganz Kleinen bringen es auf bis zu 18 Stunden Schlaf täglich. Je älter ein Kind wird, desto weniger Schlaf benötigt es. Kleinkinder schlafen noch zwischen zehn und zwölf Stunden, Schulkinder hingegen nur noch zwischen neun bis zehn Stunden pro Tag. Doch nicht alle Kinder bringen es auf diese Zahlen. Von Schlafstörungen bei Kindern ist die Rede, wenn ein Kind auf Dauer weniger schläft als es sollte. Dein Kind sollte seinen altersgemäßen Schlafbedarf so gut wie möglich abdecken und maximal eine Stunde weniger schlafen. Schlafstörungen beziehen sich jedoch nicht nur auf eine zu kurze Schlafdauer, sondern auch auf Einschlafprobleme. Bei Klein- und Grundschulkindern liegt die Rate der Kinder mit Schlafproblemen bei circa 20 Prozent. Bei älteren Kindern sind es sogar noch etwa zehn Prozent mehr. Ein großes Problem von Schlafstörungen bei Kindern ist, dass viele Eltern gar nicht wissen, dass ihre Kleinen nicht richtig schlafen.

Schlafstörungen bei Kindern: Schlafendes Mädchen
Ständige Müdigkeit kann ein Hinweis auf Schlafstörungen bei Kindern sein.

Schlafstörungen bei Kindern erkennen

Wenn Du die Vermutung hast, dass Dein Kind unter Schlafstörungen leidet, solltest Du es bei Tag genau beobachten. Schlafstörungen bei Kindern gehen nämlich meistens mit einer Veränderung des Verhaltens einher. Wenn Dein Kind tagsüber häufig müde ist und quengelt oder sich nicht konzentrieren kann, könnten dies mögliche Anzeichen für Schlafprobleme sein. Aber auch das genaue Gegenteil kann auf Schlafstörungen bei Kindern hinweisen. Besonders im Kindergarten- und Grundschulalter können Kinder, die zu wenig geschlafen haben, übermäßig aktiv sein. Sie haben teilweise einen enormen Bewegungsdrang, der sich bis zu einer Hyperaktivität steigern kann. Da Schlafstörungen bei Kindern hauptsächlich emotionale Ursachen haben, solltest Du auch darauf achten, ob Dein Kind etwas bedrückt. Wirkt es traurig oder niedergeschlagen und zieht sich zurück? Ein solches Verhalten ist typisch, wenn Kinder etwas auf dem Herzen haben, und kann auch mit möglichen Schlafproblemen zusammenhängen.

Ursachen für Schlafstörungen bei Kindern

Schlafstörungen bei Kindern können von unterschiedlichen Faktoren ausgelöst werden. Häufige Ursachen sind zum Beispiel ein falscher Schlafplatz oder eine zu starke Kontrolle des schlafenden Kindes durch die Eltern. Auch wenn Bewegungen in der Umgebung im Schlaf nicht bewusst wahrgenommen werden, so werden sie doch vom Unterbewusstsein Deines Kindes registriert und wirken sich so auf seinen Schlaf aus. Schläft Dein Kind bei Dir im Zimmer oder sogar im Bett, sind diese Einflüsse besonders intensiv und können es daran hindern, in eine tiefe Schlafphase zu sinken. Auch wenn Du nur den Kopf durch die Tür des Kinderzimmers steckst, ist das eine Irritation und kann einen negativen Einfluss auf den Schlaf Deines Kindes haben. Eine ungesunde Ernährung kann ebenfalls zu Schlafstörungen bei Kindern führen. Übergewicht, Zucker und Koffein sorgen dafür, dass Stresshormone im Körper ausgeschüttet werden. Diese Hormone bewirken, dass Dein Kind sich wacher fühlt und nicht einschlafen kann. Die Folge: Es schläft zu kurz. Bei Schulkindern kommen oft auch noch psychische Probleme hinzu. Versagensängste, Überforderung, Konflikte mit Mitschülern und Druck von Seiten der Eltern können ein junges Kind sehr belasten und sind nicht selten Ursachen für Schlafstörungen bei Kindern. Dies äußert sich dann in Einschlaf- und Durchschlafproblemen, Albträumen und Übermüdung.

Folgen von Schlafstörungen bei Kindern

Schlafstörungen bei Kindern sorgen nicht nur für Müdigkeit und schlechte Konzentration am Tag, sie können dauerhaft die Gesundheit Deines Kindes beeinträchtigen. Ein zu hoher Blutdruck, Übergewicht und Diabetes sind einige Beispiele für Krankheiten, die durch Schlafstörungen bei Kindern ausgelöst oder zumindest begünstigt werden können.

Das kannst Du gegen Schlafstörungen bei Kindern tun

Um Schlafstörungen bei Kindern zu vermeiden, sollte man den Ursachen der Schlafstörung auf den Grund gehen und diese aus dem Weg räumen. Sorge dafür, dass das Bett Deines Kindes an einem ruhigen Ort steht, an dem Dein Kleines ungestört schlafen kann. Auch wenn es schwer fällt, solltest Du so selten wie möglich nachgucken, ob es tatsächlich schläft. Außerdem solltest Du Dein Kind nicht mehr allzu viel essen lassen, bevor es ins Bett geht, vor allem keine zucker- oder koffeinhaltigen Lebensmittel. Wenn Schlafstörungen bei Kindern vor allem das Einschlafen betreffen, können kleine Rituale helfen. Lies Deinem Kind zum Beispiel jeden Abend eine kleine Geschichte vor oder lass es seine Spieluhr einschalten. Wenn Dein Kind schwerwiegende Schlafprobleme hat, ist es ratsam, dass Du Dich an den Kinderarzt wendest, denn dieser kann mit verschiedenen Untersuchungsmethoden die Gründe der Schlafstörungen ausmachen. Zudem kannst Du auch spezielle Kliniken konsultieren. Dort werden Trainingsprogramme angeboten, die auf Schlafstörungen bei Kindern spezialisiert sind.

Wenn Schlafstörungen bei Kindern auftreten, werden die Kleinen nicht nur müde und unkonzentriert – zu wenig Schlaf ist auch eine langfristige Gefährdung für die Gesundheit. Das Gute: Schlafstörungen bei Kindern lassen sich gut behandeln. Scheue Dich also nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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