Kindergeld: Unsicherheit bei BFD

Kleine Gemeinden machen die Unklarheiten beim Kindergeld für den geringen Zulauf des Bundesfreiwilligendiensts (BFD) verantwortlich.

Am ersten Juli hat die Bundesregierung den Zivildienst ausgesetzt. Die fehlenden Zivildienstleistenden in sozialen Einrichtungen sollten jedoch durch Frauen und Männer aufgefangen werden, die sich für den Bundesfreiwilligendienst melden.

Bundesweit gibt es 35.000 Stellen. Bisher haben sich aber erst wenige tausend Menschen für den BFD beworben. Besonders hart trifft es die kleineren Landkreise. Dort gibt es bislang deutlich zu wenige Bewerber für den Bundesfreiwilligendienst. Eine der möglichen Ursachen könnten die Unklarheiten über einen Anspruch auf Kindergeld sein.

Kindergeld: Unsicherheit beim BFD

Kleine Gemeinden machen Unsicherheit beim Kindergeld für geringes Interesse am Bundesfreiwilligendienst verantwortlich


Unklarheiten beim Kindergeld lassen potentielle Bewerber zögern

Eine mögliche Ursache sehen Sprecher der sozialen Verbände in der Unklarheit darüber, ob das Kindergeld für unter 25-Jährige weitergezahlt wird, wenn sie sich für den BFD bewerben. Nach dem ersten Gesetzesentwurf war kein Anspruch auf Kindergeld für junge Frauen und Männer vorgesehen, die sich für den Bundesfreiwilligendienst melden.

Dieses Gesetz soll nun noch einmal überarbeitet werden. Für eine Neuregelung des Kindergeldes spricht sich auch das Bundesfamilienministerium aus. Nach der neuen Regelung sollen Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren auch dann weiterhin Kindergeld bekommen, wenn sie sich für den Bundesfreiwilligendienst entscheiden.


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