Kindergeld zu unrecht angerechnet

Jobcenter rechnen das Kindergeld als Einkommen der Eltern an. Dies ist nicht zulässig, da es allein den Kindern zusteht.

Hartz IV-Empfänger bekommen häufig das Kindergeld ihres Nachwuchses mit angerechnet, wenn das Kindergeld nicht zur Deckung des Bedarfs des Kindes benötigt wird. Diese Praxis wird nach wie vor von den Jobcentern praktiziert, ist aber eigentlich unzulässig.

Kindergeld kein Einkommen

Kindergeld wird oft als Einkommen mit angerechnet


Kindergeld darf nicht zum Einkommen gerechnet werden

Das Kindergeld darf nicht miteinbezogen werden, weil es nur als Einkommen des Kindes berücksichtigt werden darf, denn ein Kind hat weder seinen Geschwistern noch seinen Eltern gegenüber eine Unterhaltspflicht.
Kindergeld darf darüber hinaus nicht als Unterhalt angerechnet werden, da der Betrag viel zu gering ist. Die Summe, die vom Kind tatsächlich als Bedarf benötigt wird, darf lediglich als Einkommen des Kindes angerechnet werden, jedoch nicht eines anderen Familienmitglieds.

Weshalb rechnen Jobcenter Kindergeld an?

Bis 2007 galt die Rechtssprechung, dass das Kindergeld als Einkommen des Elternteils galt, der das Kindergeld bekam. Seit dem 1. Januar 2008 hat sich das Gesetz jedoch geändert. Nach dem „Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts“ wird das Kindergeld nun als Einkommen des Kindes angesehen, dass den Bedarf des Kindes decken soll. Deshalb ist es nicht mehr zulässig, das Kindergeld bei einem anderen Familienmitglied als Einkommen anzurechnen.

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